Beschlussfassung des Handball-Kreis Essen vom 8.4.2020

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Christian Hungerhoff als TK Vorsitzender und Eugen Feldhoff als Jungenwart für den Jugendbereich berichten, dass alle verantwortlichen Spielwarte einheitlich dafür stimmten, dem DHB-Vorschlag zur Einstellung/Beendigung des HKE-Meisterschaftsspielbetriebs der Senioren und der Jugend der Saison 2019/2020 mit Wirkung vom 20.04.2020 zu folgen. Die gemäß WHV-Zusatzbestimmungen zu § 52 SpO erforderlichen Anhörungen sind somit erfolgt.

Der geschäftsführende Vorstand des HKE, welcher gemäß WHV-Zusatzbestimmungen zu § 52 SpO zur Entscheidung berufen ist, entscheidet im Rahmen der heutigen telefonischen Sitzung nach Erörterung einstimmig, dass der HKE-Meisterschaftsspielbetrieb der Senioren der Saison 2019/2020 mit Wirkung vom 20.04.2020 eingestellt/beendet wird.

Der geschäftsführende Vorstand des HKE, welcher gemäß WHV-Zusatzbestimmungen zu § 52 SpO zur Entscheidung berufen ist, entscheidet im Rahmen der heutigen telefonischen Sitzung nach Erörterung einstimmig, dass es im HKE-Meisterschaftsspielbetrieb der Senioren der Saison 2019/2020 keine Absteiger geben wird. Ausgenommen hiervon sind die Mannschaften, die bis zum 12.03.2020 bereits zurückgezogen hatten oder dreimal im Laufe der Spielzeit nicht angetreten waren. Diese Mannschaften werden als Absteiger gewertet.

Der geschäftsführende Vorstand des HKE, welcher gemäß WHV-Zusatzbestimmungen zu § 52 SpO zur Entscheidung berufen ist, entscheidet im Rahmen der heutigen telefonischen Sitzung nach
Erörterung einstimmig, dass es im HKE-Meisterschaftsspielbetrieb der Senioren der Saison 2019/2020 die reguläre, in den Durchführungsbestimmungen vorgesehene Anzahl an Aufsteigern geben wird.

Der geschäftsführende Vorstand des HKE, welcher gemäß WHV-Zusatzbestimmungen zu § 52 SpO zur Entscheidung berufen ist, entscheidet im Rahmen der heutigen telefonischen Sitzung nach
Erörterung einstimmig, dass die Berechnung der relevanten (Abschluss-)Tabellen und damit die Benennung der Aufsteiger im HKE-Meisterschaftsspielbetrieb der Senioren der Saison 2019/2020
einstweilen zurück gestellt wird. Hierbei soll insbesondere ein angekündigter Bundesratsbeschluss abgewartet werden.

Der geschäftsführende Vorstand des HKE ist nach Ausschöpfen aller Erkenntnisquellen sowie Beratungen innerhalb und außerhalb des Handballbereichs der Auffassung, dass ein geordneter Abschluss der Saison durch Austragung weiterer Spiele rechtlich und tatsächlich in absehbarer Zeit unmöglich sein wird. Hierbei spielen die bisher nicht aufgehobenen Kontaktbeschränkungen und die Sperrungen von Hallen eine zentrale Rolle. Selbst bei zukünftigen schrittweisen Lockerungen der Beschränkungen im geschäftlichen Bereich ist mit der für einen geordneten Spielbetrieb erforderlichen zeitnahen Freigabe von Trainingsmöglichkeiten und Hallen zum Austragen der Spiele nicht zu rechnen. Die Planungssicherheit der Vereine erfordert nun eine Entscheidung, die wie erfolgt getroffen wurde. Ohne Verstoß gegen geltendes Recht und ohne Vernachlässigung des essentiellen Infektionsschutzes unserer Sportler, Offiziellen und Zuschauer kann ein Spielbetrieb auf absehbare Zeit nicht durchgeführt werden.

Vorschau Wochenende 26.09/27.09.

Regionalliga

Tusem II – SG Ratingen (So., 17, Margarethenhöhe). Das Heimdebut beschert der Zweitvertretung des Tusem gleich einen Aufstiegsaspiranten. Für den Trainer Nelson Weisz eine frühe Standortbestimmung nach dem relativ unproblematischen Saisonauftakt mit dem 31:26-Erfolg bei der SG Langenfeld: „Wenn wir gegen die Ratinger eine Chance haben wollen, muss jeder Spieler eine Top-Leistung abrufen. Das Team von Trainer Ace Jonovski hat den Kader durch Spieler aus der ersten und zweiten Liga enorm verstärkt.“

Neben Torwart Dennis Karic sind mit Simon Ciupinski und Robert Markotic torgefährliche Angreifer hinzugekommen, die beim Saisonauftakt gegen Neuss insgesamt 13 Treffer erzielten. Neu im Kader ist auch Abwehrchef Damian Janus, der sich jedoch im ersten Testspiel verletzte und zum Saisonstart fehlte. Beim mühevollen 26:25-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den Drittliga-Zwangsabsteiger hatte die Ratinger aber überraschend große Probleme.

Coach Weisz kann wieder Yannick Engels und Tim Koenemann einsetzen.

Verbandsliga

Mit den steigenden Corona-Zahlen nehmen auch die Spielabsagen zu. Nachdem der Kettwiger SV bereits am vergangenen Wochenende beim Solinger TB nicht antreten konnte, musste auch das Heimspiel gegen den Haaner TV aufgrund eines Corona-Verdachtes bei den Gästen ausfallen. 

Solinger TB – SG Überruhr (Sa., 19.30). Mit nur einem Erfolg gegen die MTG Horst sind die Klingenstädter schwach gestartet. Der Härtetest vom letzten Wochenende beim Kettwiger SV musste aufgrund eines Corona-Verdachtfalles im Umfeld des STB verlegt werden.

Das Trainergespann Reinhardt/Vogel muss auf die beiden Linksaußen Nico Birkenstock, Robin Keller sowie auf den Linkshänder Pierre Sieberin verzichten, die an einer Hochzeitsfeier teilnehmen.

Aufgrund der Breite des Kaders sieht Coach Tim Reinhardt die SGÜ in der Favoritenrolle: „Wir werden, ähnlich wie beim letzten Auftritt gegen die MTG Horst, diese Rolle annehmen. Schaffen wir es, unsere inzwischen solide Defensive auf die Platte zu bringen, bin ich sehr optimistisch.“

ETB – SG Ratingen 2011 II (So., 17, Helmholtz Gymnasium). Der ETB-Kapitän Lars Dressler steht vor einem besonderen Spiel: Am Sonntag wird er mit seinem 256. Einsatz für die erste Mannschaft die ETB-Legende Christian Stenzel ablösen.

Obwohl sich der Rückraumspieler von dem Punktgewinn in Haan einen Motivationsschub erhofft, sieht er die Schwarz-Weißen in der Außenseiterrolle: „Ratingen verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern mit höherklassiger Erfahrung und jungen Talenten. Wir müssen vor allem das Tempospiel der Gäste unterbinden.”

Neben den Ausfällen von Max Jetter, Nico Falke, Marius Jatzkowski und Björn Dambeck sind die Einsätze von Fabian Offermann und Fabian Traphan fraglich.

Landesliga

HSG am Hallo – DJK Altendorf 09 (So., 11, Am Hallo). Heimpremiere für die HSG nach drei Auswärtssiegen. Kein Grund für den Trainer Oliver Wysk den Tabellenletzten zu unterschätzen, der auf Dzavid Karalic und Phillip Wanner verzichten muss: „Wir sind zwar in der Favoritenrolle, mit Recep Koraman und Spielertrainer Simon Godde haben unsere Gäste aber spielstarke Spieler in ihren Reihen. Wir müssen uns in der Defensive auf eine Menge Arbeit einstellen. Allerdings sehe ich deutliche Vorteile auf der Torhüterposition zu unseren Gunsten.

Kettwiger SV II – TV Cronenberg (Sa., 16.15, Gymn. Kettwig). „Kreuzbandriss“ lautet das Cronenberger Unwort nach dem Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Saarn in dieser Woche. Schroth, Jung und Busley werden für die komplette Saison ausfallen, da sich alle mindestens ein Kreuzband gerissen haben. Patrick Neuburg hat sich am Ellenbogen verletzt. Der privat verhinderte Tim Krugmann bemüht daher eine alte Kämpfer-Weisheit: „Nichts ist gefährlicher als ein angeschlagener Boxer.“

Dem KSV-Trainerduo Kessler/Pütter steht im Gegensatz zu den Gästen der komplette Kader zur Verfügung.

SG TuRa Altendorf – HSG Gerresheim (Sa., 17.45, Bockmühle). Co-Trainer Dirk Grzeganek fiebert der Heimpremiere entgegen: „Wir hoffen, dass wir nach der dreiwöchigen Unterbrechung endlich wieder spielen können. Die Fehler aus der 19:26-Niederlage gegen Cronenberg sind aufgearbeitet worden. Gerresheim ist immer ein unbequemer Gegner. Die Mannschaft hat sich komplett verändert. Leider werden wir nicht in Bestbesetzung antreten können.“


TV Ratingen II – SG Überruhr II (Sa., 19.45). Trainer Fabian Beckmann hat die deutliche Niederlage gegen die HSG mit dem Team aufgearbeitet: „Unser Problem waren die technischen Fehler und die daraus resultierenden Gegenstöße. Ein Schwerpunkt war in der Vorbereitung die Abwehrarbeit. In den nächsten Wochen wird der Fokus immer mehr auf dem Angriffsspiel liegen. Das Spiel in Ratingen sollte zu einer Trotzreaktion führen.“

VfR Mülheim-Saarn – GW Werden (So., 11.30). Teamchef Kosta Avramidis wünscht sich im zweiten Saisonspiel eine Steigerung in der Abwehr: „Wir müssen vor allem die Kreise um den überragenden Benedikt Linssen stören. Saarn gehört sicherlich zu den Top 3 der Liga.“

Bezirksliga: DJK Winfried Huttrop -SG TuRa Altendorf II (Fr., 20.30, NO Gymn.), SG1 Burgalt./Kupf. – DJK GW Werden II (Sa., 18.45, Kupf.), SG Überruhr III – ETB III (11.45, Klapperstr.), HSG am Hallo II – DJK Winfried Huttrop (13.15, Am Hallo), SG TuRa Altendorf II – MTG Horst III (16, Bockmühle), SuS Haarzopf – SC Phönix II (16.45, Goethe Gymn.), MTG Horst II – DJK Altendorf 09 II (18, Klapperstr.), ETB II – SC Phönix (19.15, Helmholtz Gymn.).

Kreisliga: DJK Winfried Huttrop III – SG1 Burgalt./Kupf. II (Sa., 17.30, NO Gymn.), TV Cronenberg II – DJK Winfried Huttrop II (Sa., 18, Raumerstr.), ETB V – DJK Altendorf 09 III (Sa. 20, Helmholtz Gymn.), SC Phönix III – ETB IV (11, Raumerstr.), HSG am Hallo III – SG TuRa Altendorf III (15.30, Am Hallo).

Frauen

Regionalliga

Tschft. St. Tönis – SG Überruhr (So., 16). Nach den leeren Rängen in der Klapperstraße beim 29:24-Erfolg im Saison-Eröffnungsspiel gegen Fortuna Köln erwartet die Überruhrer Damen in der Corneliusstraße in Tönisvorst eine neue Atmosphäre. Für die Co-Trainerin Sinje Weisz eine gewisse Rückkehr zur Normalität: „Bei der Turnerschaft St. Tönis sind zahlreiche Zuschauer erlaubt. Das bringt im Gegensatz zu den „Geisterspielen“ eine ganz andere Stimmung in die Halle. Ich hoffe, dass wir damit auch wieder von Überruhrer Fans unterstützt werden können.

Für die Führungsspielerin ist das Team der Trainerin Miriam Heinecke nach Rang drei im Vorjahr favorisiert: „In der vergangenen Saison haben wir uns in Tönisvorst allerdings durch eine starke zweite Halbzeit beim 20:24 achtbar aus der Affaire gezogen. Das Rückspiel fiel dem vorzeitigen Saisonabbruch zum Opfer. Wenn wir die gute Deckungsleistung vom letzten Wochenende wiederholen können, sind wir nicht chancenlos.“

Oberliga: SV Straelen – SG Überruhr II (Sa., 17.45).

Verbandsliga: SG Überruhr III – SSG/HSV Wuppertal (Sa., 18.30, Klapperstr.).

Landesliga: HSG SC Phönix/DJK GW Werden – HSG Adler Haan II (Sa., 15, Im Löwental), ETB – Bayer Uerdingen (14.45, Helmholtz Gymn.), Team CDG/DAV Barmen – HSG am Hallo (16).

Bezirksliga: Cronenberger TG – SG1 Burgalt./Kupf. (Sa., 18.30), SG TuRa Altendorf – HSG SC Phönix/DJK GW Werden II ((Sa., 20, Bockmühle), SSG/HSV Wuppertal II – SG Überruhr V (15.30).

A-Jugend Regionalliga: HSG Siebengebirge – SG Überruhr (Sa., 14), DJK Winfried Huttrop – Bayer Uerdingen (Sa., 15, NO Gymn.).

A-Jugend Oberliga: ETB – Vohwinkeler STV (Sa., 17.45, Helmholtz Gymn.).

B-Jugend Oberliga: ETB – Tschft. Lürrip (Sa., 15.45, Helmholtz Gymn.), Bayer Uerdingen – SG Überruhr (Sa., 15.50), MTG Horst – HSG am Hallo (16, Klapperstr.), Tusem II – HSG Homberg-Rheinhausen II (10, Margarethenhöhe).

C-Jugend Oberliga: MTG Horst – ETB II (14, Klapperstr.).

Weibl. B-Jugend Oberliga: SuS Haarzopf – ASV Rurtal-Hückelhoven (11.30, Goethe Gymn.), SG Überruhr – Haaner TV (Sa., 14, Klapperstr.).

Weibl. C-Jugend Oberliga: SuS Haarzopf – HSV Wegberg (9.30, Goethe Gymn.), SG Überruhr – TuS Reuschenberg (Sa., 16.15, Klapperstr.).

Tusem II startet mit Auswärtssieg

Handball Regionalliga

SG Langenfeld – Tusem II 26:31 (11:15). Der Tusem entschied das Duell mit dem Team des ehemaligen Essener Jugendtrainer Lars Brümmer klar für sich. Dennoch sah Tusem-Coach Nelson Weisz reichlich Luft nach oben: „Wir waren über 45 Minuten die deutlich bessere Mannschaft, müssen uns jedoch vor allem in der Chancenverwertung noch deutlich steigern. Vor allem in der Endphase haben wir eine Reihe klarer Torchancen liegengelassen. Die Gastgeber bekamen damit die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik.“

Der Tusem musste auf Yannik Engels verzichten. Der angeschlagene Tim Koenemann kam nur als Siebenmeterschütze und sporadisch in der Abwehr zum Einsatz. Das allerdings erfolgreich, er traf fünmal vom Punkt. Das 1:0 nach 33 Sekunden durch Rahmann blieb die einzige Langenfelder Führung. Die Gastgeber hielten das Spiel bis zum 7:8 (20.) offen, geriet dann über 11:16 und 12:18 in Rückstand. Beim 22:14 (39.) war die Entscheidung praktisch gefallen.

Für Weisz war Langenfeld noch keine wirkliche Standortbestimmung für sein Team: „In der vergangenen Saison war die Mannschaft deutlich stärker“, sagt Weisz. In der Rückrunde verlor der Tusem damals mit 23:27. „Nach dem Heimspiel am Sonntag gegen die SG Ratingen dürften wir klüger sein.“

Tusem: Fuchs, Stumpf, Bornkamm; L. Ellwanger, Scholten (5), Schmidt (3), Lewandowski (3), Sayin (3), J. Weisz, Sprick (1), Telohe (10), Koenemann (5), Neher (1).

Tusem II trifft auf alte Bekannte

Handball Überblick. Der Regionalligist trifft Lars Brümmer wieder, zuletzt noch A-Jugendcoach des Tusem. Kettwiger Spiel fällt einem Coronafall in Solingen zum Opfer

Muss für den Auftakt in Langenfeld wohl passen: Tim Koenemann von der zweiten Mannschaft des Tusem Essen leidet unter einer Rückenverletzung                                              <b>Michael Gohl</b>

Muss für den Auftakt in Langenfeld wohl passen: Tim Koenemann von der zweiten Mannschaft des Tusem Essen leidet unter einer Rückenverletzung Michael Gohl

Dieter MeierRegionalliga

SG Langenfeld – Tusem II (Sa., 19). Mit einer zweiwöchigen Verspätung startet die Regionalliga. Die Zweitvertretung des Tusem trifft auf einen alten Bekannten: Der neue Langenfelder Trainer Lars Brümmer betreute in der vergangenen Saison die Essener A-Jugend in der Bundesliga. Tusem-Coach Nelson Weisz freut sich über den Saisonstart: „Auch wenn wir lieber regulär angefangen hätten, sind wir froh, dass es jetzt los geht. Dann wissen wir auch, wo wir stehen. Die Vorbereitung war sehr wechselhaft.“

Fraglich ist der Einsatz von Tim Koenemann , der an Rückenproblemen leidet. Lars Brümmer hofft auf einen guten Einstand mit seinem neuen Team: „Tusem ist direkt ein sehr guter Gegner mit einem starker Kern und vielen Variablen als Top-Ergänzung aus der Jugend. Darüber hinaus betrachte ich die Begegnung rational. Ich versuche, meine Mannschaft so gut es geht auf den Gegner vorzubereiten. Ich denke, dass nach sechs Monaten Wettkampfpause die Mannschaft den Vorteil hat, die den Schalter schneller umlegen kann.“Verbandsliga

Kettwiger SV – Solinger TB. Das Spiel wird wegen eines Coronafalls bei den Gästen verlegt.

Haaner TV – ETB (So., 18). ETB-Führungsspieler Lars Dressler hofft auf die ersten Punkte nach den drei Auftaktniederlagen: „In den letzten Spielen hatten wir in der Offensive gute Ansätze. Um allerdings etwas Zählbares aus dem Bergischen Land mitbringen zu können, müssen wir die technischen Fehler minimieren und uns in der Abwehr deutlich verbessern. Die Moral der Mannschaft ist trotz der schlechten Ergebnisse intakt.“ Trainer Dirk Bril muss weiterhin auf Nico Falke, Max Jetter und Marius Jatzkowski verzichten.

SG Überruhr – MTG Horst (So., 20, Klapperstraße). Nach dem Saisonauftakt gegen den TV Ratingen wird das Derby erneut vor einer „Geisterkulisse“ ohne Zuschauer stattfinden. Ein Trost für die Fans, die das Spiel erneut über die Facebook-Seite der 1. Herren live verfolgen können. Da die Halle Wolfskuhle weiterhin gesperrt ist, bat die MTG um den Tausch des Heimrechtes.

Das SGÜ-Trainer-Duo Sebastian Vogel/Tim Reinhardt , das voraussichtlich mit dem kompletten Kader antreten kann, möchte den unnötigen Punktverlust beim 22:23 in Lintorf wieder gut machen: „Der schwache Horster Saisonstart hat mich überrascht. Ich habe großen Respekt vor der athletischen Mannschaft, „sagt der Coach. Reinhardt, der seine Mannschaft in der Favorritenrolle sieht, warnt allerdings vor dem Gegner, „Die Tatsache, dass die MTG die ersten Spiele verloren hat, wird sie zusätzlich motivieren.”

Für den Horster Sprecher Carsten Stepping ist die MTG klarer Außenseiter: „Überruhr ist stark besetzt und hat eine routinierte Mannschaft. Wir haben viele junge Spieler im Kader, die sich zunächst an die Verbandsliga gewöhnen müssen.“ MTG-Coach Maik Paulus geht nach den guten Trainingseindrücken positiv in das Derby: „Wir werden trotz des schwachen Saisonstarts weiter geduldig bleiben und uns so gut wie möglich in Überruhr verkaufen.“ Nils Kurowski, Felix Bajorat und Ivo Syperek können nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren.

ETB ist gegen Kettwig chancenlos

Verbandsliga

ETB – Kettwiger SV 25:36 (8:19). Als die Kettwiger nach elf Minuten mit 8:1 führten, war bereits klar, wer dieses Derby gewinnen würde. Die Kettwiger setzten mit einer starken Deckung ihren Lauf bis zum Wechsel fort und lagen mit elf Toren vorn. Vor allem KSV-Neuzugang Jonas Hündgen bekam die ETB-Abwehr nicht in den Griff. Der Linkshänder erzielte sechs Treffer, schied jedoch kurz nach dem Wiederbeginn mit einer Platzwunde am Kinn aus.

Die Gäste, die erneut sechs Stammspieler ersetzen mussten, blieben tonangebend, schlossen jedoch die Angriffe zunächst nicht mehr konsequent ab. Die Schwarz-Weißen hatten dadurch mit ihrem schnellen Umschaltspiel Erfolg und sorgten mit dem 20:26 (44.) für eine deutliche Ergebniskosmetik. Die Schlussphase stand jedoch wieder im Zeichen des KSV.

KSV-Coach Marvin Leisen war vor allem mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte sehr zufrieden: „Die Deckung hat sehr gut gearbeitet. Nach dem Wechsel haben wir aber streckenweise unkonzentriert agiert.“ Bestnoten verdienten sich Torwart Alexander Pütter, der Florian Kundt und Florian Henseler vertrat, sowie der zehnfache Torschütze, Kreisläufer Lars Pfeiffer.

Tore ETB: Vogt (7), Schulze (5), Achatz (4), Dressler; Döring (je 2), Kuth, Grammon, Lortz, Ulrich, Simon; KSV: Pfeiffer (10), Hündgen, Möller (je 6), Neumann (4), Ghesla (3), Vogt, Röckmann (je 2), Scholten, Mühlenhoff, Leisen.Landesliga

HSG am Hallo – Fort. Düsseldorf 24:19 (12:11). HSG-Trainer Oliver Wysk , der sich einen „Saison-Traumstart“ erhoffte, wurde nicht enttäuscht. Der Aufsteiger gewann auch das zweite Spiel und liegt mit HSG Mülheim und VfR Saarn an der Spitze. Der Beginn war allerdings nicht nach dem Geschmack des Trainers. Die Gäste führten da noch mit 6:1 (8.).

Im zweiten Durchgang hatte die HSG klare Vorteile und kam über 15:11, 19:15 und 23:16 (54.) zu einem ungefährdeten Erfolg. Die Bestnote gab der Trainer dem Kreisläufer Daniel Müller.

HSG-Tore: Müller (4), Basholli (6), Ait Harma, F. Schneider, D. Risse, Strahlendorf (je 3), Grimm (2).

VfR Mülheim Saarn – Kettwiger SV II 29:22 (14:14). Ein Fehlstart für die Kettwiger Zweite. Das Team von Sebastian Kessler und Alexander Pütter leistete sich eine schwache Anfangsphase, die Partie war aber nach dem 4:8-Rückstand bis zur Pause ausgeglichen. Nach dem Wechsel setzten sich die Mülheimer auf 20:15 ab.

Tore: Müller (7), Vogt, S. Schinke (je 5), Bach, R. Schinke (je 2), P. Fuchs.

SG Überruhr II – Altendorf 09 29:11 (12:8). Während Überruhr mit zwei Siegen die Tabellenführung übernommen hat, wartet Altendorf noch auf den ersten Erfolg. Laut 09-Co-Trainer Thomas Brilon war die zweite Halbzeit mit nur drei Treffern eine Katastrophe: „Wir haben nach dem guten ersten Durchgang völlig die Linie verloren. Unser Rückzugsverhalten war sehr schlecht.“ Die Gäste konnten das Spiel nur bis zum 6:6 (12.) offen gestalten, gerieten nach dem Wechsel aber völlig unter die Räder.

Tore SGÜ: van der Heuvel, F. Reimann, Tholen (je 5), Hünselar (3), Ota, Schulte, Krampf, ten Eicken (je 2), Rotthäuser, M. Reimann, Thomas; A09: Peitzmeier (3), Röser (2), Godde, Hammer, Thiesmann, Wickhorst, Fischenich, Koraman.

SG TuRa Altendorf – GW Werden. Da ein Spieler Kontakt zu einer auf Corona positiv getesteten Person hatte, wurde das Derby abgesagt.

MTG Horst am Ende nicht clever genug

Cronenberger TG – MTG Horst 23:21 (11:10). Laut MTG-Trainer Maik Paulus wurde die Leistungssteigerung seines Teams im Vergleich zur 20:26-Niederlage in Solingen nicht belohnt: „Wir haben uns mit unserer jungen Mannschaft spielerisch stark verbessert. Das Spiel war gegen einen routinierten und überhart agierenden Gegner immer offen. Einziger Unterschied: Wir waren in den Schlüsselszenen nicht clever genug.“

Die Horster lagen in der ausgeglichenen Partie nie mehr als mit drei Toren im Rückstand. Nach dem 19:19 (51.) hielten sie den Anschluss, kassierten jedoch 13 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer. Paulus war vor allem mit der Defensive zufrieden, erwartet aber in der Verwertung der Chancen eine Steigerung. Sein Sonderlob ging an den Haupttorschützen Jan Bergander.

Tore: Bergander (9), Bajorat (4), Reketat (3), Syperek (2), Kurowski, T. Griese, Deckwitz.. dimei

Handball Verbandsliga MTG muss an Fehlerquote arbeiten

Trainer Marvin Leisen (l.) baut auf seine Defensive.                                              <b>Michael Gohl</b>
Trainer Marvin Leisen (l.) baut auf seine Defensive. Michael Gohl

Cronenberger TG – MTG Horst (Sa., 18.30 Uhr). Beide Mannschaften sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Während die Wuppertaler zu Hause eine deutliche 19:30-Schlappe erlitten, unterlagen die Horster ersatzgeschwächt mit 20:26 beim Solinger TB. Für MTG- Sprecher Carsten Stepping hat sich bereits leichter Druck aufgebaut. Trainer Maik Paulus erwartet eine kampfbetonte Partie. Er weiß noch nicht, wer von den zuletzt verletzten Spielern wieder einsatzfähig sein wird. Paul Griese wird aufgrund seiner Schulter-OP noch länger ausfallen. „Es wird voraussichtlich wieder eine junge Mannschaft auf dem Feld stehen, die sich steigern muss“, sagt Stepping. In den letzten beiden Wochen sei im Training intensiv an den Basics gearbeitet worden. „Das primäre Ziel muss es sein, die Fehlerquote zu minimieren.“ ETB – Kettwiger SV (So., 18 Uhr, Helmholtz Gymn.). Auch nach zwei deutlichen Niederlagen sieht ETB-Routinier Lars Dressler sein Team nicht chancenlos in diesem Derby: „Wir müssen uns allerdings in der Rückwärtsbewegung deutlich steigern. Die Kettwiger spielen mit Spielertrainer Marvin Leisen sehr strukturiert und machen nur sehr wenige Fehler. Gegen die starke Abwehr der Kettwiger wird es uns schwerfallen, Tore zu erzielen, so dass wir uns in der Deckung verbessern müssen.“ Nico Falke, Marius Jatzkowski und Max Jetter fallen weiter aus.

Der KSV gilt als klarer Favorit in diesem Duell. KSV-Abteilungsvorsitzende Werner Dörnenburg warnt jedoch vor zu großem Optimismus: „Beim 30:27 gegen Ratingen fehlten uns aus beruflichen und krankheitsbedingten Gründen sechs Spieler und wir werden auch gegen den ETB nicht komplett sein.“ dimei

Handball Landesliga

SG TuRa Altendorf – DJK GW Werden (Sa., 19 Uhr, Bockmühle). Beide Mannschaften kassierten zum Auftakt Niederlagen. Nach dem überraschend deutlichen 19:26 gegen Cronenberg ist der Altendorfer Co-Trainer Dirk Grzeganek dennoch optimistisch: „Wir haben die Fehler deutlich angesprochen und sind zuversichtlich, dass die Mannschaft die Botschaft verinnerlicht hat. Werden ist in der Abwehr sehr stabil und verfügt über sehr gute und erfahrene Rückraumspieler.“HSG am Hallo – Fort. Düsseldorf (So., 13 Uhr, Am Hallo). Beim Aufsteigerduell warnt HSG-Trainer Oliver Wysk vor der kampfstarke Fortuna: „Sie verfügt über eine starke Defensive, einen guten Mittelangreifer und einen wurfstarken Halblinken. Wir wollen aus einer starken Deckung heraus unser Tempospiel forcieren und Druck ausüben.“ Bis auf Phillip Gemsa (Kreuzband-OP) ist die HSG komplett.SG Überruhr II – DJK Altendorf 09 (So., 18.30 Uhr, Klapperstraße). Nach der 20:32-Pleite gegen Mülheim Saarn ist dieses Derby für den Altendorfer Co-Trainer Thomas Brilon bereits eine Standortbestimmung: „Wir müssen versuchen, gegen das junge und schnelle SGÜ-Team eine kompakte Abwehr zu stellen, um die Tempogegenstöße zu unterbinden.“VfR Mülheim Saarn – Kettwiger SV II (So., 11.30 Uhr). Mit einer Woche Verspätung startet Kettwig in die Saison. Das Team von Trainer Sebastian Kessler kann beim Titelaspiranten auf einen kompletten Kader zurückgreifen. dimei

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