Neue Coronaschutzverordnung gültig ab 04. März – Sport mit 3G grundsätzlich möglich

Die bisherigen Differenzierungen zwischen „Sport drinnen“ und „Sport draußen“, „Kontaktsport“ und „kontaktfreiem Sport“ sowie „öffentlichen Raum“ und „Sportanlagen“ entfallen. Sporttreiben unterliegt einheitlich nur noch der 3G-Regelung. Zusätzliche Vereinfachungen gelten (weiterhin) für folgende Gruppen:

  • Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag: Sie sind von allen Einschränkungen im Sport ausgenommen.
  • Schülerinnen und Schüler (auch älter als 18 Jahre): Sie können einen geforderten Testnachweis durch eine Bescheinigung über die Teilnahme an Schultestungen erfüllen.

Mit den neuen Regeln erlangen auch Ungeimpfte wieder einen einfachen Zugang zum Sport. Wir empfehlen unverändert, sich impfen zu lassen. Weiterhin fordern wir alle Sporttreibenden und Sportvereine auf, weiter umsichtig zu agieren, um sich und andere zu schützen.

Zuschauer-Regelungen

Bis 1.000 Personen (drinnen und draußen):

  • 3G-Vorgaben müssen erfüllt werden.
  • Es besteht Maskenpflicht bei Veranstaltungen drinnen. Ausnahme davon nur, wenn alle Zuschauer*innen 2G+ erfüllen.
  • Bei Veranstaltungen im Freien unter 1000 teilnehmenden Personen besteht keine Maskenpflicht.
  • Bei mehr als 500 anwesenden oder teilnehmenden Personen darf die zusätzliche Auslastung nur 60% der über 500 Personen hinausgehenden Höchstkapazität der Sportanlage liegen. Die vorgenannten Zahlen umfassen Sportler*innen und Zuschauer*innen.
  • Beschäftigte/Personal (Trainer, ÜL, Schiedsrichter, Sicherheitskräfte etc.) werden nicht mitgezählt.
  • Wenn keine oder nicht ausreichend Sitzplätze vorhanden sind, dürfen Stehplätze besetzt werden.

Mehr als 1.000 Personen drinnen:

  • 2G+ Vorgaben müssen erfüllt werden.
  • Es besteht Maskenpflicht.
  • Die maximale Auslastung beträgt 60 % der Höchstkapazität.
  • Absolut sind maximal 6.000 Personen zugelassen.

Hinweise zu den Zuschaueregeln

  • Unverändert entfällt die bei 2G+ zusätzlich zur Immunisierung notwendige Testung für alle Personen, die eine Booster-Impfung haben.
  • Ausnahmen von den o. g. absoluten Obergrenzen können unter bestimmten Voraussetzungen von den zuständigen Behörden erteilt werden.
  • Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag gelten zwar als immunisiert und sind von den Anforderungen 3G/2G+ ausgenommen, sie werden aber mitgezählt.

Quelle: Landessportbund NRW

Kettwigs Handballerinnen hoffen auf Zuwachs

Fotos: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services
Die Handball-D-Jugend des Kettwiger SV: Mädchen und Jungen sind mit Eifer dabei. Trainerin  Birgit Jaeger (r.) und Tim Gerwing (Vater, l.) machen sich Sorgen um die sportliche Zukunft der  Mädchen.

Den Handballerinnen der D-Jugend im KSV fehlen Mitstreiterinnen für eine Mannschaft. Wie Eltern, Trainerin und Mädchen nach einer Lösung suchen. 

• In der D-Jugend des Kettwiger SV trainieren Jungen und Mädchen noch gemeinsam. In  der nächsten Altersklasse werden die jungen Handballer aber getrennt.

• Da in der Mannschaft zurzeit nur sechs Mädchen spielen, wird es mit der Bildung einer eigenen Mannschaft schwierig.

• Deshalb wollen die Betroffenen andere Altersgenossinnen fürs Handballspielen motivieren. Es gibt aber noch andere Alternativen.

Sie laufen, passen und schießen. Wenn der Ball im Tor landet, ist der Jubel groß. Auch das Coronavirus kann die Handballerinnen und Handballer der D-Jugend des Kettwiger SV nicht von ihrem Hobby abhalten, das sie alle verbindet: Handball.

Jede Woche treffen sich die Jungen und Mädchen zweimal zum Training in der Sporthalle des  Theodor-Heuss-Gymnasiums in Kettwig. „Sie freuen sich immer schon einen Tag vorher darauf“,  sagt Tim Gerwing, Vater einer Spielerin. Während der Spielbetrieb der Jungs gesichert ist, steht die  Zukunft der Mädels noch in den Sternen. Denn in der nächsten Altersklasse, der C-Jugend, wird es  keine gemischten Teams mehr geben und genau das bereitet den Mädchen, ihren Eltern und der  Trainerin große Sorgen. 

Zweimal in der Woche findet das Handball-Training in der Sporthalle des Kettwiger Theodor Heuss-Gymnasiums statt. Noch spielen hier Jungen und Mädchen gemeinsam in einer Mannschaft.

Zweimal in der Woche wird in der THG-Halle trainiert

Bislang sind die Mädchen nur zu sechst. Für ein Grundgerüst für die nächste Jugendmannschaft  brauchen sie jedoch mindestens zehn Spielerinnen, und selbst mit einer niedrigen zweistelligen  Anzahl würde es wohl problematisch werden, wenn einmal ein Teammitglied fehlt. „Wenn man  dann einmal eine eigenständige Mädchenmannschaft hat, ergibt es sich von allein, dass noch die eine oder andere Spielerin dazustößt“, hofft Trainerin Birgit Jaeger.

Sollten sich jedoch keine weiteren Mädchen der Jahrgänge 2008 bis 2011 finden, könne keine eigene  Mädchenmannschaft gebildet werden. Für die Spielerinnen würde dies womöglich das frühe Ende ihrer  noch jungen Handball-Laufbahn bedeuten. „Da machen wir uns natürlich schon Gedanken. Wie erkläre ich  das dann meinem Kind?“, fragt sich Vater Tim Gerwing.

Eine Möglichkeit, um dieser Situation aus dem Weg zu gehen, wäre ein Vereinswechsel, etwa in einen anderen Stadtteil Essens oder gar ins benachbarte Mülheim. Das sei für viele Eltern jedoch  nur schwer umsetzbar. „Ein Wechsel würde für viele Kinder zeitlich und wegen der Schule nicht  passen“, erklärt der betroffene Vater. „Hier in Kettwig ist alles zentral gelegen und die Kinder haben kurze Wege, fahren mit dem Scooter, Fahrrad oder Skateboard zur Halle.“

Mehr am Handball interessierte Mädchen sucht der Kettwiger Sportverein. Mädchen der Jahrgänge 2008 bis 2011 sind gefragt

Gruppendynamik spielt eine große Rolle beim Training 

Die letzte Option sei, dass die Mädchen noch ein weiteres Jahr in der D-Jugend spielen – allerdings ohne Wertung und Punkte. „Dann hätte man noch ein Jahr Zeit, um neue Mädchen zu gewinnen.  Lieber wäre mir aber die Bildung einer eigenen Mannschaft“, so die Übungsleiterin. „Denn bei den Jungs gehen sie ein bisschen unter, laufen praktisch nur mit und können sich auf diesem Weg nicht  entwickeln.“

Infoblätter brachten bisher noch keinen Erfolg 

So weit soll es aber erst gar nicht kommen. Um interessierte Mädchen auf die Sportart aufmerksam  zu machen, wurden bereits Informationsblätter ausgehängt – bislang allerdings ohne Erfolg. Dabei gebe es doch genug Gründe für die Sportart, den Spielerinnen macht es jedenfalls „richtig viel  Spaß“, sagt die junge Lucy. „Ich habe lange nach einem Sport gesucht, der zu mir passt, und den im Handball gefunden.“

Auch bei den Mädchen ist das Problem bereits im jungen Alter präsent. „Ich würde mich freuen, wenn noch ein paar dazukämen, dann könnten wir unser eigenes Team gründen. Das wäre sehr  cool“, meint Lucy. Die Hauptsache sei, dass sich das Team nicht trennen müsse und man weiterhin  in der Gruppe zusammenspielen könne. „Ich möchte mit den Mädels zusammenbleiben“, wünscht  sich Anna. 

Auch für Trainerin Birgit Jaeger spielt die Gruppendynamik eine große Rolle. Sie legt besonderen  Wert auf die soziale Komponente. „Mir ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen  gemeinschaftlich in einem Team spielen. Sie spielen miteinander und nicht gegeneinander“, stellt  Jaeger klar. 

Damit sie das auch weiterhin machen können, ist Zuwachs notwendig. Die Hoffnung aufgegeben, das haben sie jedenfalls noch nicht in Kettwig.

Interessierte für eine Mädchenmannschaft in der Altersklasse C können sich bei Trainerin Birgit  Jaeger unter 0152 29 98 31 79 oder per E-Mail an bijaeger@t-online.de melden.

Neuer HKE Schiedsrichterwart ist Markus Wölke

Am vergangenen Montag wurde Markus Wölke in der Schiedsrichtertag Sitzung zum neuen HKE Schiedsrichterwart nominiert und gewählt. Nach dem Rücktritt von Frank Görtz im Oktober 2020 übernahm Markus dieses Amt kommissarisch und ist mit der Abstimmung vor zwei Tagen nun offiziell im Amt bestätigt. Der HKE freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Uli Eichelhardt verstorben

Die Handballabteilung des SC Phönix Essen 1920 e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Franz- Ulrich Eichelhardt. Seit 1958 war „Uli“, wie er von allen liebevoll genannt wurde, Mitglied des SC Phönix. Sowohl als aktiver Handballer als auch später als Kassierer, Zeitnehmer und Betreuer war seine Verlässlichkeit ein Glück für den Verein.

Mit Ulrich Eichelhardt, der auf die längste Mitgliedschaft des Vereins zurückblicken konnte, verliert der SC Phönix einen guten Menschen, Freund und Vereinskollegen, der immer mit Dankbarkeit in Erinnerung bleiben wird.

Handball News

Jonathan Fricke verlässt die Damen der SG Überruhr

3. Liga

Tusem II – SGSC Dragons (So., 17, Margarethenhöhe). Nach der 28:31-Niederlage   gegen den TuS Opladen steht die Zweitvertretung des Tusem vor der nächsten schweren Herausforderung. Das Team aus Schalksmühle liegt mit 22:4 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und besitzt damit gute Aufstiegschancen. Für Tusem-Trainer Nelson Weisz eine weitere Möglichkeit der Vorbereitung auf die Duelle mit den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Der Coach sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle: „Die Dragons sind eine super starke Spitzenmannschaft. Im Team stehen mit den torgefährlichen Tobias Schetters, Arvid Dragunski sowie Torwart Ante Vukas einige ehemalige Essener. Wir haben dagegen einige personelle Sorgen. Vielleicht gelingt es uns, den Top-Favoriten etwas zu ärgern.“

Nach dem Auftritt im Hinspiel nicht unbedingt ein Wunschdenken. Der Tusem unterlag nach einem ausgeglichenen Spiel nur knapp mit 28:30.

A-Jugend Bundesliga

Tusem – Bergischer HC (So., 14, Margarethenhöhe). Der Nachwuchs des Tusem hat die Finalrunde bereits fest im Blick. Hinter der TSG Münster und dem VfL Gummersbach liegt das Team mit 12:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, hat jedoch ein Spiel weniger absolviert und könnte bei einem Sieg zum Spitzenreiter aufschließen.

Gegen den Bergischen HC gehen die Essener als Favorit in die Begegnung. Die Gäste aus Solingen liegen ohne einen Punktgewinn am Tabellenende. Tusem-Trainer Lukas Ellwanger erwartet dennoch keinen Selbstläufer: „Der BHC ist erheblich stärker als es der Tabellenplatz aussagt. Die Mannschaft hatte viel Verletzungspech, steht jedoch nun wieder personell besser da. Unangenehm ist es gegen die offensive Abwehr der Gäste zu spielen, die oft mit sieben Feldspielern angreifen. Achten müssen wir in der Deckung vor allem auf Joe Ballmann.“

Dennoch nimmt der Essener Coach die Favoritenrolle an: „Im Hinblick auf die Finalrunde wollen wir uns eine gute Ausgangsposition verschaffen. Wichtig ist auch die Entwicklung des Teams. Dazu gehört, Alternativen vor allem für die Abwehr zu finden.“

Verbandsliga

Die Spielausfälle aufgrund von Corona Infektionen reißen nicht ab. Der Kettwiger SV hatte doppeltes Pech. Nachdem das Nachholspiel am Donnerstag gegen den Tabellendritten Langenfeld verschoben werden musste, reisen die Schützlinge von Spielertrainer Marvin Leisen am heutigen Samstag auch nicht zum TuS Lintorf.

Interaktiv HB Ratingen II – MTG Horst (Sa., 15.30). Rückrundenauftakt für die MTG beim Tabellennachbarn. Beide Mannschaften kämpfen noch um den Klassenerhalt. MTG-Sprecher Carsten Stepping möchte natürlich den 33:31-Hinspielerfolg wiederholen: „Ratingen ist jedoch stärker geworden und hat zuletzt in Ratingen und Wülfrath gewonnen. Fraglich bleibt auch, ob sich die Zweitvertretung durch das Regionalliga-Team verstärken kann.“

MTG-Trainer Maik Paulus hat ebenfalls großen Respekt vor den Gastgebern: „Es ist beachtlich, was sie mit ihrem Minikader leisten. Wir hoffen, dass uns wieder ein breiterer Kader zur Verfügung steht. Es werden jedoch erneut einige Spieler fehlen.“

SG Überruhr – Cronenberger TG (Sa., 18, Klapperstraße). Nach dem Corona bedingten Ausfall gegen Langenfeld hofft die SG Überruhr wieder auflaufen zu können. Die vier ausgefallenen Begegnungen nachzuholen, dürfte ein terminlicher Kraftakt werden. Das weiß auch Sprecher und Torhüter Dominik Sieberin: „Wir sind jetzt nicht wirklich im Wettkampfmodus. In den letzten zwei Monaten hatten wir lediglich ein einziges Spiel. Wir brennen darauf, wieder zwei Punkte einzufahren und werden versuchen, den Wuppertalern von Anfang an unser Spiel aufzuzwingen.“

Die Gäste liegen mit Rang Zwölf und 8:20 Punkten in der Abstiegszone. Den letzten Erfolg feierte die CTG nach einer Durstrecke im Dezember mit 29:26 gegen den ETB. Das Spiel am letzten Wochenende in Lintorf sagte das Team aus Bedenken wegen des Ansteckungsrisikos ab.

HSG Mülheim/Styrum – ETB (Sa., 19). Ein Vier-Punkte-Spiel für beide stark abstiegsbedrohte Mannschaften. Nach der deutlichen Niederlage gegen den TV Ratingen hat sich der ETB konzentriert und intensiv auf das erste Abstiegsspiel vorbereitet. Die Schwarz-Weißen liegen mit einem Punkt vor dem Schlusslicht aus Mülheim. Trainer Dirk Bril fordert einhundert Prozent Einsatzbereitschaft und Wiedergutmachung für die 22:23-Niederlage zum Saisonauftakt. Bis auf die beiden verletzten Nico Falke und Nils Grammon kann er aus dem Vollen schöpfen.

Landesliga

Die Spielabsage der Düsseldorfer Fortuna dürfte bei der DJK GW Werden kaum Ärger ausgelöst haben. Teamchef Kosta Avramidis hätte erneut mit einer Rumpfmannschaft in die Landeshauptstadt fahren müssen. 

SG Überruhr II – HSG am Hallo (Sa., 16, Klapperstraße). SGÜ-Trainer Fabian hofft nach den Spielausfällen wieder mehr Rhythmus in Trainings- und Spielbetrieb zu  bekommen: „Aufgrund der Tabellensituation steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Vor allem die Abstimmung im Angriff muss deutlich besser funktionieren. Gegen die HSG müssen wir gute Abschlusssituationen kreieren, um nicht schnelle Konter über HSG-Torwart Sebastian Risse zu bekommen. In der Abwehr haben wir meist deutlich weniger Probleme. Auch wenn Hallo starke Angriffsspieler hat.“

Nach dem verlorenen Topspiel gegen Saarn hofft HSG-Sprecher Fabian Vogel, dass die Mannschaft wieder in die Spur findet: „Gegen Überruhr wollen wir deutlich konzeptioneller auftreten, um die individuellen Stärken der Spieler besser zur Geltung zu bringen. Vor allem im Überzahlspiel gibt es noch Luft nach oben. Da treffen wir noch zu oft die falsche Entscheidung“, weiß Vogel, der am Wochenende den verhinderten Interimstrainer Simon Otten auf der Bank vertreten wird.“

TV Ratingen II – Kettwiger SV II (Sa., 17.30). Spielertrainer Alex Pütter will mit der Zweitvertretung Rang vier verteidigen. Bis auf den verletzten Riccardo Schinke kann er in der Ratinger Halle an der Schützenstraße in Bestbesetzung antreten.

HSG Velbert/Heiligenhaus – TV Cronenberg (So., 16). TVC-Coach Tim Krugmann sieht sich klar in der Außenseiter-Position: „Es ist ein weiteres Bonusspiel gegen den Tabellenzweiten, der mit zwei Punkten Rückstand auf Mülheim Saarn noch Aufstiegschancen besitzt. Voraussichtlich sind außer dem langzeitverletzten Sebastian Schroth alle Spieler an Bord.“


HSG Gerresheim – DJK Altend. 09 (Sa., 18). Ein weiteres Vier-Punkte-Spiel für die Altendorfer, die mit zwei Punkten weiterhin allein am Tabellenende liegen. Die Düsseldorfer konnten sich durch die Erfolge gegen Cronenberg und TuRa Altendorf ins unter Mittelfeld schieben.

Damen-Regionalliga

SG Überruhr – TD Lank (So., 14, Klapperstraße). Nach der vierwöchigen Winterpause beginnt für die Überruhrer Damen wieder der Kampf um den Klassenerhalt. Mit nur einem Sieg am zweiten Spieltag gegen Gelpe/Strombach und der Punkteteilung zum Jahresausklang beim HC Weiden liegt das Team von der Ruhrhalbinsel auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Mit dem Rückrundenstart verabschiedet sich auch Trainer Jonathan Fricke von „seinen“ Damen und der Klapperstraße. Der Ingenieur der Verfahrenstechnik tritt am 1. Februar eine Tätigkeit in Wien an und reist bereits am kommenden Montag in die österreichische Hauptstadt. Natürlich auch mit einem weinenden Auge: „Es fällt mir sehr schwer, die Mannschaft nach rund 18 Monaten während der Saison zu verlassen. Es hat mir großen Spaß gemacht. Leider hat durch die Pandemie ein normales Vereinsleben nicht stattgefunden. Die vergangene Saison wurde bereits nach drei Spieltagen abgebrochen.“

Seine Nachfolge tritt erneut Sinje Weisz an, die im Dezember 2019 nach dem Rücktritt von Sonja Fischer bereits als Spielertrainerin einsprang.

Dass er ausgerechnet seinen Abschied mit einer voraussichtlichen Niederlage gegen den Top-Favoriten geben muss, dürfte die Stimmung des 25-Jährigen  nicht heben: „Lank steht mit 14:0 Punkten an der Tabellenspitze und ist auf jeder Position stark besetzt. Die knappen Ergebnisse gegen Köln, Weiden und Strombach haben jedoch gezeigt, dass die Mannschaft auch schlagbar ist.“

Das Hinspiel zum Saisonauftakt spricht jedoch eine andere Sprache. Die SGÜ kassierte in Lank eine 18:30-Niederlage.

Personell haben die SGÜ-Damen einige Schwierigkeiten: Anna Küper, Jacqueline Sorg, Leona Karpowitz und Carina Thomas fallen aus. Dafür kommen einige A-Jugendliche und die reaktivierte Ragna Werner in den Kader.

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