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Vorschau Wochenende 02.10./03.10.

SGSH Dragons – Tusem II (Sa., 19.30). Das Auftaktprogramm hatte sich die Zweitvertretung des Tusem auch etwas leichter vorgestellt. Am Samstag kommt der nächste Hochkaräter in der Sporthalle der Ganztagsschule in Halver auf das Team zu. Nach den Niederlagen gegen HSG Krefeld Niederrhein, den Bergischen Panthern, Eintracht Baunatal und TuS Opladen stehen die Essener vor der nächsten schweren Aufgabe.

Die Dragons führen die Tabelle vor den bisherigen Kontrahenten des Tusem an. Das Team ist eine Spielgemeinschaft aus der SG Halver-Oecklinghausen und der HSG Schalksmühle, die 2003 gebildet wurde. Die Südwestfalen haben sich unter Chefcoach Mark Schmetz vor der Saison noch verstärkt. Aus Ferndorf sind Mark Schmetz und Christopher Klasmann gekommen. Oliver Perey (VfL Gummersbach) und Tjark Döscher (SG Altjürden) mussten ebenfalls integriert werden. 

Tusem-Trainer Nelson Weisz weiß um die schwere der Aufgabe bei einer weiteren Top-Mannschaft der Liga: „Mit der knappen Niederlage gegen Opladen haben wir schon einen Dämpfer erhalten. Wir betraten die Begegnung zwar als Bonusspiel, sind jedoch auch nicht chancenlos. Mit einer guten Leistung wollen wir uns zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegen direkte Konkurrenten holen.“  dimei

Verbandsliga

SG Überruhr – HSG Mülheim/Styrum (Sa., 18, Klapperstraße). Erster Auftritt der neuen Mülheimer Spielgemeinschaft, die als Schlusslicht noch immer auf den ersten Punktgewinn wartet. 

Nach den bisherigen Leistungen geht die SGÜ als klarer Favorit in das Spiel. Coach Sebastian Vogel erwartet dennoch keinen Selbstläufer:„Die Tabellensituation ist für mich nicht relevant. Gegen Überruhr ist auch jeder Gegner besonders motiviert.“ 

Der Coach hat jedoch einige “angeschlagene” Spieler im Team und muss auf Onnebrink, Pöter, van der Heuvel, Liedtke, Lepper und Leringerverzichten. Dank der Breite im Kader könnenjedoch 13 Spieler auflaufen.

Solinger TB – Kettwiger SV (Sa., 19.30). Während Torhüter Florian Kundt verletzungsbedingt weiterhin ausfällt, stehtFlorian Henseler wieder zwischen den Pfosten.Darüber hinaus ist der Kader komplett. Spielertrainer Marvin Leisen warnt vor der Heimstärke der Solinger: „Nach unseren zuletzt gezeigten Leistungen gegen Lintorf und Überruhr sollten die Punkte aber mit nach Kettwig genommen werden.“

MTG Horst – Haaner TV (So., 17, Wolfskuhle).MTG-Trainer Maik Paulus hat weiterhin personelle Probleme. Neben den weiterhin fehlenden Spielern steht nun auch noch Jan Bergander nicht zur Verfügung. Der TV Haan ist mit zwei Niederlagen gegen Wülfrath (25:30) und die Bergischen Panther II (29:33) in die Saison gestartet. dimei

Landesliga

TV Cronenberg – Kettwiger SV II (Sa., 17, Raumerstraße). Spitzenderby in Frohnhausen. Beide Mannschaften stehen nach einem optimalen Saisonstart mit zwei Siegen an den Plätzen Zwei und Vier. KSV-Spielertrainer Alex Pütter: „Wir haben alle Mann an Bord und wollen unsere Erfolgsserie weiter ausbauen.“

SG TuRa Altendorf – HSG Mülheim/Styrum II (Sa., 18, Bockmühle). Nach der desolaten Vorstellung bei der 14:30-Niederlage ist für SG-Co-Trainer Dirk Grzeganek Wiedergutmachung angesagt: „Wie haben alles analysiert. Es ist abgehakt. Nach einer guten Trainingswoche wollen wir die ersten Punkte einfahren. Es fehlt Manuel Rösler, hinter Marcus Vandamme steht ein Fragezeichen.

HSG am Hallo – TV Ratingen II (So., 11.30, Am Hallo). Nach den Auftaktniederlagen der Gäste sieht HSG-Trainer Oliver Wysk sein Team in der Favoritenrolle: „Ich erwarte von meiner Mannschaft nach dem Arbeitssieg gegen HSG Mülheim einen souveränen Auftritt. Wir müssen unbedingt gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze herzustellen. Falk Strahlendorffehlt allerdings erneut.“

DJK Altend. 09 – HSG Velbert/Heiligenhaus (15, Bockmühle). Das Trainer-Gespann Simon Godde und Thomas Brilon peilt den ersten Sieg an: „Über Einsatzbereitschaft und ein schnelles Umschaltspiel wollen wir zum Erfolg kommen.“ Leicht wird es gegen die mit zwei Erfolgen gestarteten Gäste jedoch nicht werden.

DJK GW Werden – TV Angermund II (So.,17, Im Löwental). Für Team-Manager Kosta Avramidis bleibt der dezimierte Kader weiter überschaubar: „Mit der Einstellung und der Kampfbereitschaft beim 24:22-Erfolg in Gerresheim können wir die nächsten zwei Punkte einfahren.“

Weiter: Fortuna Düsseldorf 1895 – SG Überruhr II (So., 12.30). 

A-Jugend Bundesliga

HC Düsseldorf – Tusem (Fr., 20). Zwei Siege trennen den Nachwuchs des Tusem voraussichtlich vor der direkten Qualifikation für die Bundesliga-Meisterrunde. Während Rang Eins der Vorrunde wahrscheinlich dem ungeschlagenen Spitzenreiter (6:0 Punkte) kaum noch zu nehmen sein dürfte, ist der VfL Gummersbach der direkte Konkurrent (beide jeweils 4:2) für die Essener. 

Tusem-Coach Lukas Ellwanger sieht keine Alternative: „Wir müssen unsere beiden Spiele in Düsseldorf und zum Abschluss auch gegen Dormagen gewinnen. Im Vergleich zu den Gummersbachern, die beim Bergischen HC und gegen den HC Düsseldorf antreten müssen, haben wir das schwere Programm. Mit den Düsseldorfern haben wir nach der Niederlage im Vorjahr noch eine Rechnung offen. Einfacher wird es gegen den nun älteren Jahrgang allerdings auch nicht werden.“

Der Trainer hat zudem einige personelle Sorgen: „Nach der Grippewelle sind einige Spieler noch angeschlagen.“  dimei

Damen 

Regionalliga

Tschft. St. Tönis – SG Überruhr (So., 15). Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen den HC Gelpe/Strombach fährt der Überruhrer Coach Jonathan Fricke entspannt an den Niederrhein: „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns und können ohne Druck in der Corneliushalle antreten. Ich sehe uns allerdings in der Außenseiterrolle. Wir wollen die gute Leistung bestätigen und wieder unsere Stärken zeigen, um mit einem guten Gefühl in die Herbstpause zu gehen.“

Die Co-Trainerin Sinje Weisz ergänzt: „Wir müssen uns auf den starken Rückraum einstellen sowie auf das gute Spiel über den Kreis.“ dimei

Rückblick Wochenende 18.9./19.9.

Handball

3. Liga

GSV Eintracht Baunatal – Tusem II 26:25 11:14).   Dritter starker Auftritt für die Zweitvertretung des Tusem, der jedoch erneut mit leeren Händen die Baunataler Rundsporthalle verlassen musste. Besonders ärgerlich für den Trainer Nelson Weisz: „Kurz vor dem Apfiff erzielte Tom Scholten den Ausgleich, der den Ausgleich bedeutet hätte. Für mich ein regulärer Treffer. Das hatten die Schiedsrichterinnen Bley/Tarka allerdings anders gesehen.“

Wie bereits in den beiden Auftaktspielen gegen die HSG Krefeld Niederrhein und die Bergischen Panther fehlte beim Aufsteiger allerdings erneut die Konstanz über die gesamte Spielzeit. 

Nelson Weisz bescheinigte seiner jungen Mannschaft über 50 Minuten ein sehr gute Leistung: „In der Schlussphase bringen wir uns um den mehr als verdienten Lohn. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre zur Pause eine deutlich höhere Führung möglich gewesen.“

Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten leitete Lukas Ellwanger mit dem Ausgleich zum 4:4 die starke Phase der Gäste ein. Jonas Kämpfer und zwei Treffer von Jona Reidegeld brachten den Tusem 7:4 in Front. Über 11:7, 14:11, 16:12 bauten der Tusem den Vorsprung auf 19:14 in der 37. Minute aus. Mit dem 23:21 durch Fabian Neher endete die Führung der Essener und damit der Traum von Nelson Weisz vom ersten Punktgewinn: „In den letzten zehn Minuten haben wir den Faden verloren. Die vorschnellen Abschlüsse wurden von Baunatal konsequent mit schnellen Gegenstößen bestraft.“ 

Tusem: Fuchs, Solbach-Domingo, Borchert; Fabian Neher (2), Kämper (7), Reidegeld (3), Scholten, Frederic Neher, Schmidt, Homscheid (8), Schenderlein (2), Sayin, Stumpf (2), J. Weisz, Telohe, Ellwanger (1). 

A-Jugend Bundesliga

Tusem – VfL Eintracht Hagen 40:28 (20:13). Nach der Auftaktniederlage zum Saisonauftakt beim VfL Gummersbach machte der Tusem den ersten Schritt in Richtung Meistersrunde. Durch die Gummersbacher 28:39-Niederlage beim Favoriten TSV Bayer Dormagen liegen die Essener nun auf dem 2. Tabellenplatz. Rang zwei würde für die direkte Qualifikation ausreichen. Es folgen jedoch noch die schweren Aufgaben gegen den Bergischen HC (25.9.), beim HC Düsseldorf (1.10.) und zum Abschluss gegen Dormagen (8.10.). ​​

Gegen die Gäste aus Westfalen sah zunächst alles nicht nach einem glatten Erfolg aus. Sven Hübner brachte das Team von Trainer Mathias Grasediek mit 1:0 und 2:1 (5.) in Führung. Der Tusem glich durch Sam De Vries aus und ging durch Luis Buschhaus erstmals in Front. Die Eintracht ließ sich jedoch nicht abschütteln, drehte durch einen 4:0-Lauf den Spies zur 10:8-Führung wieder herum. 

Die letzten zehn Minuten vor dem Wechsel stand jedoch endlich im Zeichen der Schützlinge von Coach Ellwanger, die bis mit der Sieben-Tore-Führung bereits für eine Vorentscheidung sorgten. Beim 29:18 (42.) und 34:25 (50.) nahm der Hagener Trainer seine zweite und dritte Auszeit. Die erhoffte Wirkung blieb allerdings aus. 

Coach Lukas Ellwanger natürlich zufrieden mit seiner Mannschaft: „Sie hat unser Konzept gut umgesetzt. Wir sind aus einer starken Deckung mit guten Torhütern (Mats Haberkamp und Elias Tombach) mit schnellen Angriffen zu leichten Toren gekommen. “

Tusem: Haberkamp (1), Tombach; Hentschke, Elsässer (2), Joris (2), Philemon (5), De Vries (7), Körber (4), Ernst (7), Buschhaus (9), Weiss, Kazimierski (1), Wellershaus, Boehm (2).

Verbandsliga

SG Überruhr – Kettwiger SV 25:25 (11:13). Dasdas Lokalderby der beiden Meisterschaftsanwärter lebte von der Spannung. Während die spielerischen Höhepunkte vor den 130 Besuchern in der Klapperstraße  sowie den rund 100 Online-Zuschauern eher eine Ausnahme blieben, stand das Endergebnis erst zwei Sekunden vor dem Abpiff des überzeugenden Schiedsrichter-Gespannes Carsten Hansen/Thomas Schöne fest. 47 Minuten dauerte es, bis das Duo die erste Zeitstrafe aussprach. Das Spiel war über 60 Minuten lang hart, aber stets fair. 

Die ersten Akzente setzt zwei Kettwiger Neuzugänge:  Timo Kohl (3) und Jan Schiffmann brachten die Gäste in der 7. Minute mit 5:2 in Führung. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste effektiver, glichen nach 8:8 zu 10:10 durch Kay Sodys aus, gerieten danach jedoch wieder mit 10:13 in Rückstand gegen den KSV, der Durchgang Eins einfach cleverer, effizienter und in der Defensive kompakter auftrat. 


KSV-Spielgestalter und Trainer Marvin Leisen, der nach dem Wechsel auf die „Platte“ kam, führte sich nach zwei Minuten mit dem ersten seiner insgesamt sechs Treffer zum 14:11 glänzend ein. Das Spiel lief weiter nach dem gleichen Rhythmus ab: Kettwig führte mit maximal drei Toren und die Gastgeber kamen mit großem Kampfgeist immer wieder ins Spiel zurück. Nach den 22:23 (45.) durch den SGÜ-Neuzugang Jacob Liedtke, in der 40. Minute den hart am KSV-Kreis arbeiteten Lars Kürten ablöste, entwickelte sich ein Krimi. Den Ausgleich durch Florian Lepper (54.) konterten mit Schiffmann und Kohl mit zwei Treffern. Thomas Eller und Florian Lepper glichen 59. Minute aus. Fünf Sekunden vor Schluss scheiterte Florian Lepper am KSV-Torwart Alexander Pütter. 

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem etwas glücklicheren Ende für uns da wir gefühlt nie richtig herankamen.“, resümierte Florian Lepper.

Wir haben Wille und Kampfgeist bewiesen, sodass wir den einen Punkt gerne mitnehmen. Nach der Coronapause war es schön, wieder mit Zuschauern im Rücken zu spielen, vor allem in einem so intensiven Spiel“, so der Rückraumspieler weiter.

SG Überruhr: Ridder, Sieberin; Lepper, Pöter (je 6), Eller (3), Liedtke, Thomas, Kürten, Sodys (je 2), Vetterlein, van der Heuvel (je 1), Birkenstock, Mund.

KSV: Pütter, Henseler Kohl (7), Schiffmann (4), Pfeiffer (1), Heiderich (3), Hündgen, Mühlenhoff, Leisen ( 6), Kaesler (2), Möller (1), Röckmann Dietzhaus (1), Ghesla.

Berg. Panther II – MTG Horst 23:21 (13:11). MTG-Trainer Maik Paulus lobte die gute Leistung der Abwehr und der Torhüter, bemängelte aber die fehlende Schwäche im Abschluss: “Wir haben zu viele klare Chancen liegen gelassen.“ 

Das Spiel blieb jedoch bis in die Schlussphase offen. Die Horster steckten auch nach einem Vier-Tore-Rückstand (12:16/34.) nicht auf und kämpften sich wieder 18:17 (48.) heran. 

Tore MTG: P. Griese (7), Kurowski (4), Bajorat (4), Bergander (3), Deckwitz (2), Parr.

TuS Lintorf – ETB 35:20 (18:6). Beim Titelanwärter gab es für den ETB eine deutliche Niederlage. Das Trainerteam Bril/Karalic musste kurzfristig auf Julian Döring, Marius Jatzkowski und Nico Falke verzichten, während es bei Spielmacher Dominik Schulze nur für einen Kurzeinsatz reichte.
Vor allem im ersten Durchgang fand man überhaupt nicht ins Spiel und blieb mehr als 16 Minuten ohne eigenes Tor. Jeder Fehler im Angriff wurde durch die umschaltstarken Gastgeber bestraft.
Erst nach der Pause war das längst entschiedene Spiel etwas ausgeglichener.
Fazit von Außenspieler Mathias Kuth: „Lintorf ist als eine der Top-Mannschaften nicht unsere Kragenweite. Mit der Leistung im ersten Durchgang können wir dennoch überhaupt nicht zufrieden sein.“
Tore ETB: Vogt (6), Achatz, Ulrich (je 4), Grammon, Offermann (je 2), Dressler, Schulze. 

Landesliga

Saisonstart mit einer Überraschung. Meisterschaftsanwärter HSG Hallo kassierte eine Niederlage gegen die Spielgemeinschaft Velbert/Heiligenhaus. 

HSG am Hallo – HSG Velbert/Heiligenhaus 23:24 (11:14). Ernüchterndes Fazit von Trainer Oliver Wysk: “Eine eigenverschuldete Niederlage führte zu einem klassischen Fehlstart. Knackpunkt in der 1. Halbzeit waren zwei vergebene Siebenmeter in Folge von Nikolai Lenz, der dann in der 21. Minute eine 2+2 Strafe einhandelte und damit vom Platz gestellt wird, da er bereit nach 2,5 Minuten die erste Strafe erhalten hatte.“

In dem ausgeglichenen Spiel lag die HSG 7:10 und 11:14 zurück. Das Team kämpfte sich wieder heran und ging mit 21:19 in Führung (49.). In der spannenden Schlussphase erzielten die Gäste in der 59. Minute den Siegtreffer. 

 Tore HSG: Koraman (6), Strahlendorf (5), Wanner (4), Basholli (3), Ait-Harma, Grimm (je 2), Lenz.

DJK Altendorf 09 – DJK VfR Mülheim Saarn 15:33 (7:16). Die Altendorfer waren chancenlos gegen den ersten Tabellenführer, der seine Aufstiegsambitionen unterstrich. A09-Abteilungsleiter Stefan Hox: „Es wären schöne Bonuspunkte gewesen. Wichtig ist jedoch, gegen die direkte Konkurrenz zu punkten.“

Tore A09: Godde (5), Gurtner (3), Koziel, Schürmann (je 2),Fischenich,  Röser, Schneidmüller.

TV Cronenberg – HSG Mülheim/Styrum II 29:23 (12:13). Gegen die neue Spielgemeinschaft fehlten Trainer Tim Krugmann die Verletzten Busley und Schroth. Nachdem das Spiel in der 1. Halbzeit von zwei starken Abwehrreihen geprägt war, übernahm der TVC nach dem Wechsel das Kommando. Die Gastgeber setzten sich zwischen der 38. Und 45. Minute mit einem 7:0-Lauf entscheidend auf 24:17 ab. 

Tore TVC: Sonnenberg (9), Kullik, Kapitzke (je 3), Meis, Immel, Neuburg, Sudheimer, Sayin, Wewers (je 2), Freund, Koch. 

DJK GW Werden – Kettwiger SV II 20:22 (10:11). Nach der schnellen 5:1 für den KSV wurde das Derby ausgeglichen. Die Entscheidung war beim 21:17 (57.) für die Gäste gefallen. GWW-Teamchef Kosta Avramidis war trotz der Niederlage zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die Einstellung und Kampfbereitschaft war vorbildlich.“ Tore Werden: Rademacher (5), Pfeffer, Hebmüller (je 4), Jachens (3), Clasen, Schröder (je 2); 

KSV: Müller (je 6), Bach (5), Vogt (3), R. Schinke, Fuchs, Bede (je 2), S. Schinke, Bing; 

SG TuRa Altendorf – SG Überruhr II 15:19 (7:10). Die SGÜ setzte sich in der letzten Viertelstunde von 14:12 entscheidend auf 18:13 ab. 

Damen 

Regionalliga

TD Lank – SG Überruhr 30:18 (11:7). Ein keineswegs überraschender Fehlstart der SGÜ-Damen in der Forstenberg-Sporthalle. Das frühe Tor in der 2. Minute durch Tanja Berens sollte die einzige Führung der Gäste gegen den favorisierten TDL bleiben. 

Dennoch war Trainer Jonathan Fricke mit dem Auftritt seiner Mannschaft vor allem in Hälfte eins zufrieden: „Wir haben dank einer guten Abwehr zunächst gut mitgehalten. Auch unsere zweite Welle war oft erfolgreich.“ 

Die Gastgeberinnen drehten den Rückstand zu einer 3:1-Führung, konnten sich aber bis zur 23. Minuten (8:6) nicht absetzen. In der Schlussminuten vor dem Wechsel verlor das Team allerdings den Faden. Lank übernahm klar das Kommando und sorgte mit dem 20:13 (43.) für klare Verhältnisse. Mitentscheidend für den deutlichen Erfolg der Treudeutschen war auch die ehemalige SGÜ-Spielerin Ronja Weisz, die fünf Treffer erzielte. 

Das Fazit des SGÜ-Trainers: „Wir haben es nicht geschafft, uns auf die Linie der Schiedsrichter einzustellen und daher viele Zeitstrafen erhalten. Das Bild der zweiten Halbzeit wurde damit durch viele Unterzahl Situationen geprägt, was letztlich die große Differenz von zwölf Toren ausmacht.“

SGÜ: Benger, Jacqueline Sorg; Karpowitz (8), Bey, Polutta (1), S. Weisz (1), Thomas (3), Rosenberger (1), Schulte, Nell, Küpper (2), Verhoeven , Julia Sorg. 

Verbandsliga

HSG Hiesfeld/Altenrade – SG Überruhr IV 20:21 (7:14).  Zunächst sah alles nach einem deutlichen Sieg für die Überruhrer Damen aus, die nach 20 Minuten mit 10:4 führten. Nach dem Wesel nutzten die Damen aus Dinslaken einige technische Fehler der Gäste und kämpften sich durch eine Reihe von Tempogegenstößen bis zur 58. Minute 20:21 heran. Glück für SGÜ: Den Ausgleich der HSG drei Sekunden vor Schluss erkannten die Schiedsrichter aufgrund eines technischen Fehlers nicht an. 

Tore SGÜ: Bahrenberg (6), Setzkorn (4), Werner, Korbuss, Servaty (je 3), Bouiri, Birkenstock. 

Handball Verbandsliga

Verbandsliga

Es war für die Essener Verbandsligisten ein Wochenende und ein Saisonauftakt mit Seltenheitswert: 8:0 Punkte und das Duo SG Überruhr und Kettwiger SV durch die hohen Siege an der Tabellenspitze. 


Kettwiger SV – TuS Lintorf 35:28 (17:8). 

Ein überrauschend deutlicher Erfolg und eine Wiedergutmachung für die Niederlagen in den letzten fünf Spielen gegen den vermeintlichen Meisterschaftsanwärter.

Das Trainer-Gespann Marvin Leisen/Niclas Orlowski startete mit druckvollen Angriffen, einer überragenden Deckung und einem souveränen Florian Kundt im Tor. Über 6:1 und 10:4 (15.), sah zur Pause alles nach einer Vorentscheidung aus. 

Der Kettwiger Sturmlauf kam nur kurzzeitig ins Stocken, als Florian Kundt verletzt ausschied. Sven Eumann, Torhüter der Zweiten, glänzte nach kurzer Eingewöhnung allerdings ebenfalls mit überragenden Paraden. Spätestes beim 28.20 durch Lennart Möller war in der 51. Minute die Entscheidung gefallen. 

Einen überzeugenden Einstand gaben die beiden Neuzugänge Jan Schiffmann (6) und Timo Kohl (4), die insgesamt zehn Treffer erzielten. 

Weiter für den KSV: Möller (6), Hündgen, Leisen (je 4), Röckmann (3), Pfeiffer, Heiderich, Bing (je 2), Kaesler, Ghesla. 

Cronenberger TG – SG Überruhr 22:35 (8:15). 

Ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg der SG Überruhr, die damit ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. 
Eine konzentrierte Deckung, schnelles Umschaltspiel und sichere Abschlüsse brachten nach sieben Minuten die 7:1-Führung. Kreisläufer und Innenblockspieler Lars Kürten, der im ersten Durchgang mit einer Trefferquote von 100% glänzte und auch in der zweiten Halbzeit nur einen Fehlwurf hatte, resümierte nach dem Spiel: „Wir haben aus einer soliden Defensive immer wieder zu schnellen und einfachen Toren gefunden. Das war gerade in der ersten Halbzeit der Grundstein für den Sieg.“

Sebastian Vogel/Tim Reinhardt dürften mit dem Gesehenen größtenteils zufrieden sein. So konnte das Trainer-Duo jeden Spieler einsetzen und ihm dadurch einen guten Start in die Saison ermöglichen. Ob Neuzugang Sebastian Mund mit seinen ersten Toren, Nachwuchstorwart Alex Kuklok mit den ersten gehaltenen Bällen oder Tom van der Heuvel mit dem ersten verwandelten Siebenmeter – jeder Spieler war am Samstagabend in der Wuppertaler Küllenhahn-Sporthalle in der Lage, seinen Anteil zum Sieg beizutragen. 
„Wir haben über 45 Minuten eine richtig gute Abwehr gestellt und kamen so immer wieder zu leichten Toren“, bilanzierte Tim Reinhardt nach Spielende.

ETB – HSG Mülheim/Styrum 23:22 (15:13). Ein erfreulicher Einstand für den ETB, der nach dem 0:1 nicht mehr in Rückstand geriet. Das Team des Trainerduos Dirk Bril/Dzavid Karalic konnte sich in dem engen Spiel jedoch nie ausreichend absetzen. Entscheidend für die Erfolg war die 

starke Deckung, in der sich besonders Neuzugang Nils Kauer Bestnoten verdiente. Außenspieler Matthias Kuth zog ein positives Fazit: „Aufgrund  
der ausgeglicheneren Mannschaftsleistung und der besseren Bank war der Sieg verdient. Ein tolles Gefühl, wieder vor einer gut gefüllten Tribüne in der heimischen Helmholtz-Halle spielen zu können.“
Tore ETB: Dressler, Schulze (je 5), Simon, Ulrich (je 3), Falke, Kuth, Vogt (je 2), Offermann.

MTG Horst – Interaktiv HB II 33:31 (15:13). Für den TG-Sprecher Carsten Stepping war es ein glücklicher, aber verdienter Sieg gegen einen starken Gegner auf hohem Niveau: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben nach 10 Minuten 5:2 geführt.“

Die Ratinger ließen sich jedoch nicht abschütteln, gingen in der 44. Minute erstmals mit 23:22 in Führung und lagen bis zur 57. Minute mit 31:30 vorn. Die MTG behielt die Nerven und drehte mit einem 3:0-Lauf noch die Begegnung. 

Ein Sonderlob von Trainer Maik Paulus ging an Paul Griese, Jan Bergander und Felix Bajorat, die 27 der 33 Tore erzielten. 

Tore MTG: P. Griese (11), Bergander (9),Bajorat (7), Anhalt (3), T. Griese (2), Kurowski. Dieter Meier

3.Liga TusemII

Tusem II – Bergische Panther 24:27 (10:14). Nach der knappen 30:33- Auftaktniederlage in Krefeld wurde der couragierte Auftritt der Zweitvertretung des Tusem auch beim Heimdebut nicht belohnt. Vor 160 Zuschauern auf der Margarethenhöhe erzwang das junge Team des Aufsteigers gegen den Tabellenführer erneut ein ausgeglichenes Spiel.

Trainer Nelson Weisz war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir laufen leider die ganze Zeit dem Rückstand hinterher, den wir nicht mehr drehen können. Gegen solch eine erfahrene Mannschaft fehlt uns dann einfach die nötige Cleverness. Hinzu kommt, dass wir Pech mit unseren Zwei-Minuten-Strafen hatten.“

Die Panther eröffneten mit der 1:0-Führung in der 3. Minute durch Hendrik Heider das torreiche Spiel und hatten bis zum 7:3 (13.) deutliche Vorteile. Der Tusem fand jedoch schnell zurück in die Spur und kämpfte sich trotz eines von Nils Homscheid vergebenen Siebenmeters auf 7:8 (20., Lewandowski) heran. Die Gäste zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und führten zur Pause erneut mit vier Toren.

Der Essener Coach reagierte und stellte die Deckung mit Erfolg auf 3:2:1 um. „Das hat uns zurück ins Spiel gebracht. Da haben Luca Lewandowski und Tom Scholten auf den offensiven Positionen einen tollen Job gemacht“, lobte Weisz zusätzlich noch Jonas Kämper, der im Angriff für neue Impulse sorgte.

Beim 20:20-Ausgleich (48.) durch Nils Homscheid war das Spiel wieder völlig offen. Die Entscheidung fiel, wie bereits gegen Krefeld, erst in den Schlussminuten. Nachdem Jonas Kämper für den Anschluss sorgte, konterten die Gäste durch Moritz Görgen und Maximilian Weiß zur 25:23-Führung (59.).

Das Fazit von Nelson Weisz: „Wir haben zwei gute Spiele abgeliefert und damit unsere Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt. Jetzt wollen wir uns aber auch belohnen und Punkte mitnehmen. Vielleicht schon am kommenden Samstag bei Eintracht Baunatal.“

Tusem: Fuchs, Hadrian Solbach-Domingo, Borchert; Kämper (3), Reidegeld, Scholten (3), Homscheid (7), Engels, Schenderlein, Lewandowski (5), Sayin (3), Stumpf (1), J. Weisz, Buschhaus, Telohe (2), L. Ellwanger. Dieter Meier

Aufstiegsrunde

Das Rätselraten ist beendet. Die Aufstiegsrunde zur dritten Handball-Liga startet an diesem Wochenende. Nachdem die Stadt Düsseldorf aufgrund der Vorlage eines Hygienekonzeptes keine Bedenken für die Durchführung der Relegationsspiele zum Aufstieg aus der Regionalliga Nordrhein in die 3. Liga bestehen, kämpfen die Zweitvertretung des Tusem, die SG Ratingen und der OSC Rheinhausen vom heutigen Freitag bis zum Sonntag in der Wilhelm-Unger-Straße in Düsseldorf um den Sprung in die 3. Liga.

Zuschauer sind im Rather Waldstadion allerdings nicht zugelassen. Die Spiele können jedoch online verfolgt werden. Für den Essener Coach Nelson Weisz steht die SG Ratingen unter dem meisten Druck, aufsteigen zu
müssen. Das Team hat sich enorm verstärkt und besitzt einen sehr erfahrenen Kader mit Alexander Oelze, Robert Markotic und Filip Lazarov. Der einzige Nachtteil für die Ratingen: Sie haben keinen Ruhetag.“ Der Tusem geht mit gewohnt jungen Kader an den Start. Pasqual Tovornik verstärkt das Trainerteam. Nelson Weisz setzt auf die gute Vorbereitung: „Ein Aufstieg wäre natürlich unser großer Traum. Wir konzentrieren uns zunächst voll auf das Spiel am Freitag gegen Rheinhausen. Es wird schwer genug.“
Verzichten muss er allerdings auf seinen torgefährlichen Rückraumspieler und sicheren Siebenmeterschützen Tim Koenemann, der sich auf Grund seines bevorstehenden Wechsels zur SG Ratingen entschlossen hat, nicht mehr gegen seine zukünftige Mannschaft aufzulaufen. Eine Entscheidung, die nicht nur ungeteilte Zustimmung fand. Den OSC Rheinhausen sieht Weisz als Aufsteiger eher in der Außenseiterrolle: „Der OSC ist eine unangenehm zu spielenden Mannschaft, die mit viel Leidenschaft zur
Sache geht. Sie setzt vor allem auf ihre 1:1-Stärken im Rückraum, um die Molsner-Brüder in Szene zu setzten.
Tisch und Ranftler sind zudem ganz erfahrene Akteure. Rheinhausen hat sich zur Aufstiegsrunde mit Christoph Enders verstärkt. Der ehemalige Dinslakener, der mit Nelson Weisz befreundet ist, sieht seine Mannschaft als Liga-Neuling auch in der krassen Außenseiterrolle: „Ratingen und
Essen waren in den letzten Jahren in der Endabrechnung immer vorn dabei.“

Der Spielplan: Begegnungen: OSC Rheinhausen – Tusem (Fr. 19), SG Ratingen – OSC Rheinhausen(Sa. 18), Tusem – SG Ratingen (So., 15).

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