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Trainer Wysk entgeht einem Trauma

Handball Landesliga. Zweimal schrammte die HSG am Hallo haarscharf am Aufstieg zur Landesliga vorbei, nun im dritten Anlauf hat es durch den Saisonabbruch geklappt. Bis dahin makellose 32 Punkte aus 16 Partien

Verstärkung für Noch-Bezirksligist HSG Hallo und Trainer Oliver Wysk, wenn es in der nächsten Saison in der Landesliga um Punkte geht: Atdhe Basholli aus dem Kosovo.                                              <b>Dieter Meier</b>

Verstärkung für Noch-Bezirksligist HSG Hallo und Trainer Oliver Wysk, wenn es in der nächsten Saison in der Landesliga um Punkte geht: Atdhe Basholli aus dem Kosovo.

Essen Während im Fußball noch um eine Lösung gerungen wird, wie es weitergehen soll oder wie die Tabellen im Falle des Saisonabbruchs gewertet werden, herrscht beim Handball längst Klarheit. Und deshalb ist die HSG am Hallo nun im dritten Anlauf endlich am Ziel: Nach elfjähriger Abstinenz kehrt das Team in die Landesliga zurück.

Für Trainer Oliver Wysk hat sich damit auch ein Traum erfüllt: „Ich stand im Abstiegsjahr noch als Spieler auf dem Platz. In der Folgesaison ist uns der direkte Wiederaufstieg nicht geglückt. Die Mannschaft musste dann deutlich verjüngt werden, was die Rückkehr schwieriger gemacht hat.“

In den vergangenen Jahren gab es bei den Stoppenbergern zahlreiche personelle Veränderungen. In Torwart Alex Gerke wurde ein neuer und sehr engagierter Vorsitzender gewonnen. Christian Schneider rückte nach seiner langjährigen Trainertätigkeit zum Sportlichen Leiter auf.  Er war auch maßgeblich daran beteiligt, seinen Nachfolger Oliver Wysk vom TV Cronenberg zum Hallo zu lotsen .  Für die drei ehemaligen Leistungsträger der HSG schließt sich damit der Kreis.

Das zweimalige knappe Scheitern in den letzten beiden Jahren verursachte schon fast ein Trauma bei den Verantwortlichen. Zunächst fehlte im Aufstiegskampf gegen DJK Altendorf 09 ein Punkt. In der Folgesaison war es im Duell mit SG Überruhr II noch dramatischer. Das denkwürdige Entscheidungsspiel endete Unentschieden, so dass der HSG zum Aufstieg nur ein einziges Tor fehlte .

In dieser Spielzeit lief es makellos. Die HSG marschierte mit 32:0 Punkten aus 16 Spielen bis zum Abbruch vorweg. Neuzugang und Torjäger Atdhe Basholli, U21-Nationalspieler für den Kosovo bei der WM in Spanien, war dabei eine enorme Verstärkung.

Für Trainer Oliver Wysk wäre nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre eine Annullierung der Spielzeit ein Albtraum gewesen: „Mir ist natürlich ein Stein vom Herzen gefallen, als die positiven Signale vom Handballverband kamen. Dennoch spielt bei uns bei dieser Entscheidung am grünen Tisch auch eine gewisse Portion Wehmut mit. Der Moment, wenn der Schiedsrichter abpfeift, wenn man auf der Platte realisiert, dass man sein Ziel erreicht hat, und alle Dämme brechen, der bleibt uns leider verwehrt. So mussten wir einen Aufstieg auf dem Sofa feiern.“

Die HSG hat bereits die Planungen für die Landesliga-Saison aufgenommen. Der Aufstiegskader bleibt komplett beisammen, dazu wurden drei neue Spieler verpflichtet. In Phillip Wanner (SG TuRa/Altendorf) kehrt ein ehemaliger Stoppenberger zur HSG zurück. Fabian Grimm (22) kommt vom MSV Duisburg. Er kann im Rückraum flexibel eingesetzt werden und ist ebenfalls eine Bereicherung für das Tempospiel.

Mit dem 19-jährigen Torwart Brian Lohe wechselt ein Rohdiamant aus der A-Jugend des Bundesligisten Tusem nach Stoppenberg. Für Wysk ist das Talent von der Margarethenhöhe eine absolute Bereicherung: „Er genoss dort eine perfekte Ausbildung und wird nun seine erste Senioren-Saison bei der HSG bestreiten. Trotz namhafter und höherklassiger Konkurrenz konnten wir Brian überzeugen, dass er sich bei uns ideal weiterentwickeln kann. Dass er aus der aktuell schwierigen Situation keine Hängepartie gemacht und schnell eine Entscheidung getroffen hat, spricht für seine Charakterstärke.“

Handball- Kreismeister der Jugend

Mit der Ermittlung der Jugend-Kreismeister fand die Saison im Essener Handball für die 88 Nachwuchs-Mannschaften ebenfalls vorzeitig ihren Abschluss. Die Berechnung erfolgte auch nach der vom DHB-Bundesrat beschlossenen Quotienten-Regelung.

Kreis-Jugendwart Hans Zilles, musste jedoch die vorgesehenen Ehrungen für das bereits abgesagte Final 4 Mitte Mai verschieben: „Wir werden die Urkunden und Medaillen den neuen Titelträgern zu gegebener Zeit zukommen lassen.“

Die DJK Winfried Huttrop kann mit dem starken Nachwuchs optimistisch in die Zukunft schauen. Die A-Jugend verpasste in der Saison mit Rang drei hinter Mülheim-Saarn und der HSG VeRuKa nur knapp den Oberliga-Aufstieg, belohnte sich aber mit der Kreismeisterschaft. Jugendwart Benedikt Kaninski war dennoch zufrieden: „Die Mannschaft hat sich spielerisch und menschlich enorm weiter entwickelt. In der nächsten Saison soll der Sprung in die Oberliga gelingen und der Übergang in die Seniorenteams weitergehen.“

Mit vier Titeln wiederholte der ETB seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Neben der männlichen B- und der gemischten D-Jugend feierte Jugendwart Matthias Kuth mit dem weiblichen B- und D-Nachwuchs die Meisterschaft: „Als Besonders erfolgreich erwies sich dabei die Ausweitung der Kooperation im Bereich der B-Mädchen.  Während die B1 Oberligaluft schnuppern durfte, wurde die B2 guter Zweiter im Kreis Rhein-Ruhr und damit beste Essener Mannschaft. Ohne Punktverlust gegen die Essener Konkurrenten blieb die männliche B-Jugend, die ebenfalls im Kreis Rhein-Ruhr spielte.“

Matthias Kuth, Mitglied des Verbandsliga-Teams, sieht sich durch die intensive Nachwuchsarbeit des ETB bestätigt: „Wenngleich sich im Jugendbereich natürlich nicht alles um Titel dreht, nehmen wir die Erfolge der letzten Jahre gerne an und hoffen, diese Entwicklung weiter fortführen zu können.“


 


Hans Zilles, in Personalunion auch Jugendwart des SuS Haarzopf sorgte mit drei Titeln  in den jüngeren Jahrgängen der Mädchen für den möglichen Nachwuchs beim Aufbau einer Damenmannschaft: „Unser Ziel ist es, in zwei bis drei Jahren wieder ein Team stellen zu können.“

Die Kreismeister (männlich): A:   DJK Winfried Huttrop, B: ETB Schwarz Weiß, C: MTG Horst.

Weiblich: A: SC Phönix; B: ETB Schwarz Weiß II, C: SuS Haarzopf, D: ETB und SuS Haarzopf da das Entscheidungsspiel ausfiel, E: SuS Haarzopf.

Gemischt: D:   ETB Schwarz Weiß, E: Tusem.  Dieter Meier

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Die A-Jugend der DJK Winfried Huttrop sicherte sich die Kreismeisterschaft und macht in der kommenden Meisterschaftsrunde einen neuen Anlauf in Richtung Oberliga.

Einspruch: Kettwig kämpft weiter um den Aufstieg

Die Frage nach dem Aufsteiger in der Handball-Verbandsliga hat ein Nachspiel. Nach der durch den DHB-Bundesrat beschlossenen Quotienten-Regelung steht die Zweitvertretung des Drittligisten Bergischen HC (32:6 Punkte) eigentlich als Meister der Gruppe zwei fest. Gegen diese haben jetzt die Zweit- und Drittplatzierten, HSG Bergische Panther II (32:6) und der Kettwiger SV (30:6) Einspruch beim Handball-Verband Niederrhein Einspruch eingelegt. Auch wenn die Kettwiger das Spiel aufgrund der Coronakrise gegen das Schlusslicht ETB aus Gründen der Sicherheit  nicht abgesagt und gewonnen hätte, stünde das Team von Trainer Marvin Leisen durch die deutlich schlechtere Tordifferenz weiter auf Rang drei.

Der KSV-Abteilungsvorsitzende Handball,  Werner Dörnenburg, bleibt bei aller Hoffnung auf eine positive Lösung allerdings skeptisch: „In Abstimmung mit den Panthern wollen wir alles versuchen, um vielleicht doch noch zum einem anderen Ergebnis zu kommen.“

Enttäuscht ist Werner Dörnenburg über die ablehnende Haltung des Bergischen HC: „Nach Gesprächen mit den Panthern haben wir versucht, eine sportliche Lösung zu finden und vorgeschlagen, in einem Finalturnier der drei betroffenen Vereine den Aufsteiger zu ermitteln. Leider hat das BHC-Trainer Mirco Bernau ohne ein Gespräch zu suchen abgelehnt.“

Die Kettwiger werden nun die 125 Euro für den Einspruch investieren um zu dokumentieren, dass sie weiterhin an der Möglichkeit eines Oberliga-Aufstieges als Nachrücker festhalten: „Die weitere Entwicklung ist noch gar nicht abzusehen. Gerüchteweise bestehen bei einigen Vereinen finanzielle Probleme die sie veranlassen könnten, auszusteigen. So hat vor wenigen Tagen Drittligist Leichlingen aufgrund der fehlenden Einnahmen aus Sponsoring, Catering und Ticketing drohenden Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet.

Der ETB kann mit der Quotienten-Regelung, die einen Nichtabstieg vorsieht,  sehr gut leben. Bei acht Punkten Rückstand und nur einem Sieg war die Rückkehr in die Landesliga vorprogrammiert. Das war auch der Geschäftsführerin  Nicole Spratte klar: „Wir freuen uns jetzt  auf eine neue Chance in der Verbandsliga. Der Klassenerhalt kam für uns als abgeschlagenes Schlusslicht natürlich unerwartet. Trotz eines einzigen Saisonsiegs nehmen wir die erneute Chance uns mit starken Mannschaften zu essen gerne wahr. Vor allem unsere jungen Spieler können in diesen Partien eine Menge lernen. Daher haben wir auch nicht wirklich überlegt, freiwillig zu verzichten. Immerhin haben wir in einigen Spielen 45 bis 50 Minuten auf Augenhöhe agieren können.“

Für den Mannschafts-Kapitän Lars Dressler fehlte die Konstanz.“ Auch wenn es in vielen Spielen deutliche Niederlagen setzte, bekamen wir viel Lob von Seiten der Gegner für die kämpferische Einstellung und den fairen Umgang trotz teilweiser frustrierender Spielverläufe.“

Lars Dressler setzt vor allem auf den Teamgeist der sich vor allem in schwierigen Phasen zeigt: „Im Erfolg kann das jeder.“ Gerade der unerwartete und tragische Tod von Präsident und ETB-Urgestein Stefan Marschner hat Mannschaft und Verein nochmal mehr zusammenwachsen lassen und die Saison in sportlicher Sichtweise relativiert.“

Kein Spieler ist aus  der sportlichen Situation geflüchtet. Der Kader wird unverändert in die nächste Saison gehen und einen neuen Versuch in Richtung Klassenerhalt machen. Eine neue Personalie gibt es dennoch: „Neuer Trainer wird Dirk Bril sein, der Michael Köberle nach elf Jahren ablöst. Der ETB ist sich sicher, mit dem A-Lizenzinhaber einen sehr guten Nachfolger gefunden zu haben.

Bei der SG Überruhr herrschte aufgrund der Quotienten-Abrechnung große Freude. Während die Regionalliga-Damen mit Rang neun völlig im neutralen Bereich lagen, feierte die Drittvertretung als Tabellenzweiter den Oberliga-Aufstieg vor dem TSV Kaldenkirchen, der beim Saisonabbruch noch einen Punkt vor der SGÜ lag. Damit wurde in der Verbandsliga ein Platz frei, der zur Freude von Laura Hendricks nun durch die Überruhrer Viertvertretung eingenommen wird: „Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat es nun endlich geklappt.“  Dieter Meier

Die Aufsteiger im Handballkreis Essen (Männer):  2. Bundesliga : Tusem; Bezirksliga: HSG Am Hallo; Kreisliga: SG Überruhr III, SC Phönix II; 2. Kreisliga: SG Überruhr IV, SG Tura/Altendorf III, GW Werden III.

Frauen: Verbandsliga: SG Überruhr III, Landesliga: SG Überruhr IV, Bezirksliga: HSG Am Hallo.

Einstellung Spielbetrieb

Der Spielbetrieb wird, aufgrund des Corona Virus, vorerst ausgesetzt.
Dieses betrifft den gesamten HVN.

Weitere Informationen folgen.

Ergänzung vom HVN

Der Handballverband Niederrhein setzt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb aus! Es werden ab sofort keine Spiele mehr im Spielbetrieb des HVN durchgeführt. Auch werden die Auswahlmaßnahmen und die Trainerlehrgänge ausgesetzt.

Wie lange diese Entscheidung bestehen bleibt, ist aktuell nicht geklärt. Zunächst galt es sich mit der aktuellen Entwicklung auseinander zu setzen.

Für den Fall, dass die Spielzeit nicht ordentlich zu Ende gespielt werden kann, möchten wir darauf hinweisen, dass bzgl. Auf- und Abstieg in den kommenden Tagen nochmal separat gesprochen wird.

Rückblick Wochenende 07.03./08.03.

Regionalliga

Tusem II – TV Rheinbach 27:26 (9:11).

Die Zweitvertretung des Tusem machte es erneut spannend. Bei drei Unentschieden verbuchten die Essener vier Erfolge mit einem Treffer Unterschied. Mit der Ausnahme beim 31:37 in Opladen hielten sich die Niederlagen allerdings ebenfalls in sehr engen Grenzen. Der Sieg gegen den Tabellennachbarn bescherte den Gastgebern mit 20:18 und Rang sechs wieder ein positives Punktekonto.

Trainer Nelson Weisz war mit seiner Offensive vor allem in der ersten Halbzeit nicht zufrieden: „Wir haben gegen die starke Rheinbacher 5:1-Abwehr und unser ehemaliges Teammitglied Elias Hoven im Tor zu viele freie Chancen vergeben.“ Nach dem schnellen 0:3 (4.) liefen die Gastgeber immer einer knappen TVR-Führung hinterher.

Nach dem Wechsel steigerte sich die Essener Deckung und provozierte einige „Zeitspiele“ der Rheinbacher, die jedoch weiter vorn lagen  (15:19/44.). Tom Scholten brachte sein Team mit 22:21 (52.) erstmals in Front. Für die Entscheidung sorgte Mathis Stumpf mit dem 27:25 35 Sekunden vor Schluss mit einem „Dreher“.

Tusem: Lukas Stumpf, Conrad; Homscheid (2), Scholten (5), Ingenpass (2), Daamen (2), Engels (1), Sayin, Lewandowski (2), Mathis Stumpf (2), J. Weisz (2), Sprick, Koenemann (2), Telohe (7),

Verbandsliga

TV Ratingen – SG Überruhr 33:23 (15:11). Die SGÜ ist in den Kreis der Aufstiegsanwärter zurückgekehrt. Nach den überraschenden Niederlagen des Kettwiger SV und der Bergischen Panther beträgt der Abstand zu dem Spitzentrio nur noch zwei Punkte.

Beim ungefährdeten Erfolg in Ratingen hatten die  die Überruhrer nur in den Anfangsminuten mit dem starken Moritz Metelmann Gastgeber in den Anfangsminuten einige Probleme, die jedoch durch eine offensivere Deckung gelöst wurden. Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten übernahmen die Gäste klar das Kommando. Mit dem Wiederbeginn knüpften sie aufgrund einer starken Deckung und einem überzeugenden Torwart Christian Ridder an die gute Leistung an. Beim 29:18 (54.) war das Spiel entschieden.

Ein verdienter Sieg der SGÜ, vom Trio Hammacher/Vatter/Birkenstock betreut wurde, da Coach Sebastian Vogel privat verhindert war.

Tore SGÜ: Lepper (7), Onnebrink, Kürten (je 5), Sieberin, Eller, Birkenstock (je 4), Gregory, Vetterlein (je 2).

TuS Lintorf – Kettwiger SV  35:22 (17:11). Bitterer Rückschlag für die Kettwiger im Kampf um den Oberliga-Aufstieg. Nach der 18:28-Niederlage im Hinspiel kassierte das Team von Trainer Marvin Leisen erneut eine sensationell hohe Klatsche gegen die Lintorfer, die sich damit zum Angstgegner entwickelten.

Der KSV konnte das Spiel nur bis zum 10:7 (17.) einigermaßen ausgeglichen gestalten. Der TuS setzte sich auf 17:9 (28.) ab und baute den Vorsprung mühelos aus.

Tore KSV: Pfeiffer (8), Heiderich, Möller (je3), Goette, Kaesler, Röckmann (je 2), Leisen, Brix.

MTG Horst – HSV Dümpten 32:27 (15:15). Ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Die Horster bauten den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte aus. Es war ein hartes Stück Arbeit und eine schmerzhafte Erfahrung für Ivo Syperek, der aufgrund einer blutigen Nase erst nach einigen Minuten Behandlungszeit wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Die Gäste aus Mülheim erzwangen bis zur 44. Minute (24:23)  ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Nach dem 26:24 (47.) baute das Team von Trainer Maik Paulus den Vorsprung auf 29:24 (52.) aus.

Tore MTG: Griese (12), Deckwitz, Bajorat (je 5); Bergander, Syperek (je 3), Kurowski, Reketat, Delsing, Heißenberg.

TB Wülfrath – ETB 33:22 (11:12). Aufgrund der desolaten letzten 15 Minuten in Deckung und Angriff, gingen die Schwarz-Weißen nach einem 19:19  noch deutlich unter. Ärgerlich für Lars Dressler: „Nach einem guten Start führten wir 9:4 (19.) und hätten den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen können. Wülfrath glich zum 9:9 aus (24.), konnte sich jedoch zunächst nicht absetzten.

„Es ist nicht immer zu erklären, warum ein Spiel so kippen kann.  Gute 45 Minuten reichen für uns in dieser Liga einfach nicht aus“, so Dressler, der aber mit dem Team weiter am zweiten Saisonsieg arbeitet.

Tore ETB: Schulze (6), Ulrich (5), Vogt, Dressler (je 3),Döring (2), Kuth, Achatz, Jetter.

Landesliga

SG TuRa/Altendorf – TV Cronenberg 16:23 (8:12). Die Cronenberger leben noch. Nach einer Durststrecke von sechs Niederlagen verbuchten die Gäste wieder einen Sieg, bleiben jedoch weiter das Schlusslicht der Liga. Nach einem ausgeglichenen Start (3:2) setzte sich der TVC auf 9:4 (18.) ab.  Die Entscheidung fiel bereits Mitte der zweiten Halbzeit als das Team von Trainer Lars Francke die Führung auf 20:12 ausbaute. SG-Co-Trainer Dirk Grzeganek war vor allem mit der Abwehr nicht zufrieden:“Sie war zuletzt immer unser Prunkstück.“ Im Gegensatz zum TVC-Coach:“Mit der Rückkehr von Niels Kapitzke hat die Deckung an Stabilität gewonnen. 16:23 (8:12). Tore TuRa: Schmitt, Glöckler (je3), Wienholt, Siebert, Wodetki, Wanner (je2), Lutz, Hellebrand. Tore Cro.: Jatzkowski (6), Kullik (4), Meis, Immel, Sonnenberg (je3), D. Neuburg, Kapitzke (je2).

DJK Altendorf 09 – TV Angermund II 26:21 (13:10). Ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Kassenerhalt für die Altendorfer. In dem zunächst ausgeglichenen Spiel fiel die Entscheidung erst in den letzten zehn Minuten in denen sich die Gastgeber von 21:20 mit einem 5:1-Lauf absetzten. Co-Trainer Thomas Brilon:“Wir konnten an unsere Tugenden anknüpfen und über den Kampf auch spielerische Akzente setzen.“ Tore:  Tore: Godde (6), Röser (5), Fischenich, Schroeter, Ressing (je3), Wattenberg, Koraman (je2), Kaempchen, Schneidmueller.

DJK GW Werden – HSG Gerresheim 26:26 (13:13). Werden brachte eine 11:4-Führung (16.) nicht über die Zeit. Entsprechen sauer reagierte Teamchef Kosta Avramidis: „Technische Fehler und eine miserable Chancenverwertung führten nur zu einem Punktgewinn in letzter Sekunde.“

Tore: Hebmüller (11).  Mallach (5), Pfeffer, Holtmann (je 4), Schröder, Rademacher.

TV Ratingen II – SG Überruhr II 27:24 (19:11). Nach einem ausgeglichenen Beginn (9:9/15.) geriet die Zweitvertretung der SGÜ kurz nach dem Wechsel mit 11:20 in Rückstand.  Das von Bernd Vatter betreute Team kämpfte sich auf 24:23 (57.) heran, schaffte jedoch die Wende nicht mehr.

Bezirksliga

Nächster Kantersieg für die HSG Hallo, die damit weiter vier Punkte vor der SuS Haarzopf liegt.

SG TuRa Altendorf II – HSG am Hallo  15:41 (6:22). Tore TuRa: Kuhlmann (4), Tadic (3), Griese, Heiter (je 2), van Buer, Boudjemia, Scheffel, Hellenbrandt. Tore HSG: Schneider (8), Jenzowski, Ait Harma (je 6), Basholli (5), Mueller, Muehlen (je 4), Kleinefeld (3), Risse, Koscevic (je 2), Strahlendorf.

SuS Haarzopf – DJK Altendorf 09 II  28:25 (14:13). Tore SuS: Middendorf (8), Rollmann (6), Kluczynski (5), S.u.F.Liedtke (je 3), Riemer, Bolz, Bromma. Tore Alt.: Kroeger (7), Koziel (6), Gatzke (3), Hox, Röser, Schmittat, Georgescu (je 2), Temmesfeld.

SC Phönix – MTG Horst III  40:18 (15:7). Tore Phö.: Schluessler (11), Georg (8), Lorenz, M. Berlik (je 6), Heckner (5), Ocklenburg (3), J. Berlik. Tore MTG: Feld-haus (7), Bärenbrinker (5), Stepping, Schade (je 2), Malberger, Paucker.

SG1 Altend./R – ETB III  21:33 (11:16). Tore SG1: Stennes, Lamm, Axer (je4), Veutgen, Greiwe (je 3), Leuker, Spors, Achterfeld. Tore ETB: Goeden (9), Rudolf (5), Disselhoff (4), Thesing, Krupkat, Guzinski (je 3), Merzenich, Budde, Sander (je 2).

MTG Horst II – ETB II  30:22 (16:12). Tore MTG: Grolms (6), Frach, Gerling (je5), Hegemann, Unthan, Koschel (je 3), Seitz, Groß (je 2), Frings. Tore ETB: Ramming (6), Gerissen, Uftring (je 5), Knobloch, Mauschewski (je 2), Masuth, Bellen -baum.

DJK Winfried Huttrop – HSG am Hallo II  37:24 (18:12). Tore Huttr.: Prevolnik (6), Hammel (5), Gollan, Huettemann (je 4), Stempel, Hartmann, Ruhe (je 3), Nowo -tny, Bohnau, Mueller, Otto (je 2), Heermann. Tore HSG: Pohl (9), Leich (5), Al Mjadami (4), Loeffler (2), Malms, Wenke, Rauhut, Flinkmann.

Kreisliga: TV Cronenberg II – ETB IV (Sa., 19, Raumerstr.), DJK GW Werden II – ETB V (13, Im Löwental), SC Phönix II – HSG am Hallo III (14.30, Raumerstr.), SC Phönix III – SG1 Altend./R II (16.30, Raumerstr.), DJK Winfried Huttrop II – SG Überruhr III (18, GS G. Heinemann ), DJK Winfried Huttrop III – Tusem III (20, GS G. Heinemann).

Kreisklasse: SG Überruhr V – SG Überruhr IV (Sa., 19.30, Klapperstr.), ETB VI – SG TuRa Altendorf III (20, Im Löwental), SG1 Altend./R III – DJK Altendorf 09 III (17, Kupf.), DJK GW Werden III – DJK Winfried Huttrop IV (19, Im Löwental).

Frauen 

Regionalliga

SG Überruhr – TD Lank 23:28 (11:14). Mit der dritten deutlichen Niederlage in Folge gegen die Spitzenteams Bonn, Wülfrath und Lank wächst der Druck bei den Überruher Damen. Die solide Leistung gegen den Zweitplatzierten reichte nur in den ersten 40 Minuten.

Das Team von Spielertrainerin Sinje Weisz hatte aufgrund einer starken Abwehr, einer guten Liesa Benger im Tor und einem geduldigen Angriffsspiel den besseren Start. Hanna Schmidt und Amelie Polutta brachten die SGÜ  2:0 (6.) in Führung.  Nach dem   7:4  in der 13. Minute drehten die Gäste das Spiel. Sie führten erstmals durch einen Siebenmeter der siebenfachen Torschützin Kim Spiecker 9:8 (22.) und bauten den Vorsprung auf 14:10 aus. Die SGÜ-Damen kämpften sich zurück und glichen durch Tanja Berens zum 16:16 (38.) aus.  In den letzten zehn Minuten schlich sich wieder eine Schwächephase im Angriff ein. Die Deckung verlor ebenfalls an Stabilität. Während die SGÜ acht Minuten lang keinen Treffer erzielten, baute Lank den Vorsprung entscheidend auf 26:19 (49.) aus. Überruhr bekam vor allem Kira Schumacher, Kim Spiecker und Birte Pitzen (insgesamt 23 Tore) nicht in den Griff.

SG Überruhr: Benger, Julia Sorg; Berens (3), R.Weisz (4), Polutta (6), Freude (1), Thomas (1), S.Weisz (2), Schmidt (5), Werner, Lammers (1), Karpowitz, Bruns, Jacqueline Sorg.

Verbandsliga

TV Lobberich II – SG Überruhr III 20:24  (10:16). Die Drittvertretung der SGÜ verteidigte durch den Erfolg beim Tabellensechsten Rang zwei, hat jedoch ein Spiel weniger auf dem Konto als der Spitzenreiter TSV Kaldenkirchen, Nach der schnellen 2:0-Führung  war das Spiel bis zum 9:9 (18.) ausgeglichen. Durch die Steigerung in der Abwehr übernahmen die Gäste das Kommando und setzten sich bis zur 42.Minute auf  20:12 ab. Tore: Spliethoff (8), Schulte (5), Freude (3), Polutta, Bouri, Rosenberger (je 2), , Köster, Greve.

Landesliga

SG Langenfeld – SG Überruhr IV 33:33 (15:18). Die SGÜ-Damen führen nach dem Punktverlust im Spitzenspiel weiter mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an. Nach dem knappen 25:24 in der Hinrunde war es erneut das erwartet schwere Spiel. Aufgrund personeller Probleme sprangen Solveig Rosenberger am Kreis und Anna-Lena Weitzenbürger im Tor ein. Die Begegnung war bei wechselender Führung immer ausgeglichen. Tore: Peter (13), Seidel (5), Maddahi Geshnizgani (4),  Meusch, Rosenberger (je 3), Stempel (2), Birkenstock, Verhoeven, Sanders.

A-Jugend Bundesliga Pokalrunde

VfL Bad Schwartau – Tusem 26:34 (14:10).  Durch die überraschende 34:36-Niederlage der HSG Handball Lemgo gegen Nettelstedt übernahm der Tusem die Tabellenführung in der Gruppe Nord und besitzt damit weiter alle Chancen auf die Qualifikation für das Viertelfinale. 

Die Entscheidung fällt damit zum Abschluss der Vorrunde in den kommenden beiden Wochen gegen die Mitbewerber Lemgo und Kiel auf der Margarethenhöhe.

Trainer Lars Brümmer bescheinigte seinem Team einen „unglaublichen Mentalitätssieg“: „Kurzfristig mussten wir  vier Stammspieler ersetzen. Nach einem verschlafenen Start hat uns die Umstelllung in der Abwehr gegen den starken Melf Hagen auf die Siegerstraße gebracht. Die Mannschaft hat überragend gekämpft und die zweite Halbzeit mit 24:12 für sich entschieden.“

Nach dem 1:0 durch Dustin Kraus fielen die Gäste –vielleicht bedingt durch die lange Anreise – in einen Tiefschlaf. Sie wachten nach dem 2:7 (13.) allerdings wieder auf, liefen jedoch über 5:11 und 7:12 (26.) weiter einer deutlichen Führung der Schwartauer hinterher. Nach dem Wechsel ging ein Ruck durch die Mannschaft Nils Homscheid glich zum 16:16 (36.) aus und Jona Reidegeld brachte sorgte 39 Sekunden später für die zweite Führung in der Partie. Während Schwartau völlig im Angriffswirbel unterging sorgte Tusem mit dem 30:21 (52.) für die vorzeitige Entscheidung. Ein Sonderlob des Trainers ging an Luca Zvering im Tor.

Tusem: Zwering, Solbach Domingo; Philemon, Homscheid (11), Reidegeld (6), Scholten, Neher (2), Hufschmidt (2),  Filthaut, Kraus (8), Dragunski (5),

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