Monat: September 2019 Seite 2 von 3

Rückblick Bezirksliga /HSG Hallo mit Neuzugang aus dem Kosovo

Handball Bezirksliga

Verstärkung: HSG-Trainer Oliver Wysk und Atdhe Basholi.                                             <b>Meier</b>

Verstärkung: HSG-Trainer Oliver Wysk und Atdhe Basholi. Meier

HSG am Hallo – HSG am Hallo II 35:21 (17:9). Zweimal ist die HSG am Hallo im Aufstiegskampf bereits gescheitert. Nun nimmt das Team von Trainer Oliver Wysk den dritten Anlauf in der Bezirksliga. Das vereinsinterne Duell zum Auftakt verlief planmäßig. Wysk freut sich über Neuzugang Atdhe Basholli (Kosovo). Der U21-Nationalspieler spielte im Sommer bei der WM in Spanien.

„Er machte in der letzten Saison ein Probetraining bei uns und entschied sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für uns“, erklärt Wysk. „Atdhe wird zwei Jahre bleiben und ist eine enorme Verstärkung im linken Rückraum.“ Der Kontakt kam über das Programm „Integration durch Sport“ zustande. Die HSG am Hallo ist DOSB-Stützpunktverein. Mitgespielt hat Basholli zum Auftakt aber noch nicht.

Tore HSG: Schneider (14), Potocki, Karalic (je 4), Müller, Mühlen (je 3), Beyer, Kleinfeld, Strahlendorf (je 2), Jenzowski. Tore HSG II: Pohl (8), Reiners (6), Leich, Al Mjadami, Schulte (je 2), Urban.

SC Phönix – DJK Winfried Huttrop  19:25 (9:10). Tore Phönix: Berlik (5), Neu-hoff, Heckner (je4), Schluessler (2), Lorenz, Hoell, Georg, Busley. Tore Huttrop: Bohnau (5), Otto, Hüttemann, Prevolnik (je4), Hessling, Ruhe, Hammel (je2), Müller, Gollan.

DJK Altendorf 09 II – SG1 Altendorf/R  23:22 (9:12). Tore DJK A.: Roeser (7), Gatzke, Temmesfeld, Koziel, Kroeger (je3), Schuermann (2), Lange, Hox. Tore SG1: Hungerhoff (6), Mallouschek (4), Wickhorst, Lamm (je3), Leuker, Axer (je2), Widera, Wolff.

SuS Haarzopf – SG TuRa Altendorf II  37:27 (16:15). Tore Haarz.: F.Liedtke (14), Kluczynski (5), S.Liedtke, Rollmann, Klingel (je4), Börner (3), Bretz (2), Riemer. Tore TuRa: Greskaemper (7), Oduro (6), Kuhlmann (4), Heller, Tadic, Heiter (je3), Scheffel.

MTG Horst III – MTG II 15:33 (6:20). Tore MTG III: Feldhaus, Jacob (je3), Hege-mann (2), Marx, Stepping, Quinting, Malberger, Schade, Kaiser, Paucker. Tore MTG II: Gerling (7), T.Hegemann (6), Groß (4), Scheunemann, Kosmala, Frings (je3), Stratmann, Unthan (je2), Grolms, Koschel, Frach. fffffff

Eine Nationaltorhüterin mit Flurwoche

Handball. „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, nach Leverkusen zu wechseln“, sagt die 16-jährige Alex Humpert, die bei der U-17-EM in Slowenien war und viel von Andreas Thiel und Wieland Schmidt lernt

Vorne der Bundesadler, hinten der Name: Alexandra Humpert strahlt mit ihren Nationaltrikots.                                               <b>Socrates Tassos</b>

Vorne der Bundesadler, hinten der Name: Alexandra Humpert strahlt mit ihren Nationaltrikots. Socrates Tassos

Andree Hagel

Es sind etwas mehr als 14 Monate vergangen, dass wir bei den Humperts in der Küche gesessen haben. Und heute? Heute sitzt da eine Handball-Nationaltorhüterin am Tisch, die wegen ihres Wechsels von Borussia Dortmund zum TSV Bayer 04 Leverkusen vor allem auch dank des dortigen Torwart-Trainers – Hexer Andreas Thiel (59) – einen enormen Sprung gemacht hat. Obwohl. „Das mit der DHB-Auswahl ging ziemlich schnell“, sagt die 16-jährige Krayerin. „Ich bin da fast überrumpelt worden.“

Das rumpelige Ergebnis ist jedenfalls ziemlich gut. Nach gerade mal zwei Lehrgängen war klar, dass Alex Humpert als zweite Torhüterin neben Rena Keller von der SG BBM Bietigheim zur U-17-Europameisterschaft nach Slowenien fahren wird, die die deutschen Mädels auf Rang sieben beendeten.

„Von Dezember bis April hatte ich nichts mehr gehört“, erzählt sie. „Dann kam eine Nominierung, die ich aber nicht angenommen habe, weil ich krank war und viele Klausuren hatte, die ich nicht verpassen wollte.“ Der weitere rumpelige Weg: ein weiterer Lehrgang, wieder runter von der DHB-Liste, eine Nachnominierung inklusive der ersten beiden Länderspiele, noch ein Lehrgang und Slowenien. Dass sie dann bei den Titelkämpfen kaum Einsatzzeiten hatte, stört sie nicht sonderlich. „Wir hatten sieben Spiele, und ich komme so auf 25 Minuten“, sagt Alex Humpert, deren Handball-Karriere einst bei der SG Überruhr sowie später beim SuS Haarzopf begonnen hat. „Ein paar Siebenmeter waren auch noch dabei.“ Der Hexer der DDR: Wieland Schmidt

Alles andere als rumpelig ist das Resultat nach dieser U-17-EM. Zwar waren die Tage in Slowenien für Alexandra Humpert und ihre Teamkolleginnen ziemlich stressig und „die Trainer ein bisschen zu streng, weil wir auch an unseren freien Tagen immer trainieren mussten, Video-Analysen und kaum Freizeit hatten“, wie sie sagt. Aber sie hat verdammt viel mitgenommen – dank des, nennen wir ihn mal so, Hexers der DDR, dank des DHB-Torwarttrainers Wieland Schmidt (65). „Ich stehe jetzt ganz anders im Tor, bewege mich auch anders“, sagt Alex Humpert. „Eines meiner größten Ziele habe ich jetzt erreicht.“ Und nun? Das Ziel für 2020 ist die U-18-Weltmeisterschaft. In China. Zu gerne hätte Papa Thomas schon mal den Termin – vor allem auch für die Urlaubsplanung. „Aber“, sagt der 53-Jährige, der bei der MTG Horst Sportlicher Leiter ist, „es ist nichts zu finden.“

Cristina, die 13-jährige Schwester der U-17-Nationaltorhüterin, sitzt auch am Küchentisch. Sie lacht viel und erzählt, dass ihr ihre große Schwester sehr fehle. „Aber euer Verhältnis ist besser geworden“, sagt Mama Kerstin . „Wir haben uns auch vorher gut verstanden“, brummt Alexandra Humpert, die von montags bis freitags in Leverkusen lebt, und zwar im dortigen Sportinternat, das mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium kooperiert, in einer Wohngemeinschaft mit ihrer Teamkameradin Loreen Veit, und sich seit ihrem Umzug vor einem Jahr um viele Dinge kümmern muss, die ihr im Elternhaus abgenommen worden sind.

Alex Humpert, die Elftklässlerin mit den Leistungskursen Deutsch und Sport, macht auch kein Geheimnis daraus, dass sie ihr Zuhause vermisst. „Es ist schwer, das muss ich schon sagen“, erzählt sie. „Ich habe oft Heimweh.“ Aus dem nachdenklichen Gesicht wird dann aber auch ganz schnell wieder ein entschlossenes. „Ich ziehe das jetzt durch“, sagt sie. „Ich weiß ja, wofür ich es tue. Und es sind ja auch immer nur fünf Tage, bis ich wieder zu Hause bin. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, nach Leverkusen zu wechseln. Ganz klar.“ Obwohl es enttäuschend war, gerade gegen Borussia Dortmund das Finale der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft verloren zu haben – mit 21:22. Das soll sich aber in den kommenden zwei Jahren ändern, Alex Humpert will die Titel 2020 und 2021.

Und was ist so anders in der WG? „Dass Mama einen nicht mehr weckt, dass ich selbst aufstehen muss, dass das Frühstück nicht mehr gemacht wird“, antwortet Alexandra Humpert, deren Mama Kerstin, die übrigens nicht am Küchentisch sitzt, schmunzeln muss. „Die müssen da selbst waschen, und die haben auch Flurwoche“, erzählt die 50-Jährige – wohl wissend, dass ihre Tochter in Leverkusen bestens aufgehoben ist. „Die sind da“, sagt Alex Humpert, „alle sehr fürsorglich.“ Da war es im vergangenen Schuljahr auch so, dass Nele Kurzke, die 29-jährige Bundesliga-Torhüterin der Werkselfen, nicht nur Trainingspartnerin, sondern auch Englisch-Lehrerin war. Erstes Bundesliga-Spiel am 3. März

Apropos Bundesliga: Das hätte Alex Humpert fast vergessen zu erzählen, wenn sie Papa Thomas nicht angestupst hätte. Der 3. März war es, als sie zum Aufgebot von Trainer Robert Nijdam gehörte und ihr erstes Bundesliga-Spiel machte. So richtig schön war’s aber nicht, dieses 25:32 gegen den bis dahin sieglosen SV Union Halle-Neustadt, der inzwischen wieder Zweitligist ist.

„Ich hatte acht Minuten Spielzeit“, sagt Alexandra Humpert. Und sie hatte einen stolzen Vater. „Den Ball habe ich mir zur Seite genommen und von allen Leverkusener Spielerinnen unterschreiben lassen“, erzählt er. Und es ist anzunehmen, dass es nicht der letzte Bundesliga-Ball bleiben wird.

Rückblick vom 21.09/22.09.

Kettwiger SV weiter ungeschlagen

Verbandsliga

Kettwiger SV – LTV Wuppertal II 28:27 (13:13). Ein erfolgreiches Heimdebut der Kettwig, der mit zwei Siegen optimal in die Saison startet. Zur Freude auch von KSV-Fan Dr. Franz JosefGrimmeisen, mit 98 Jahren der wohl älteste Besucher der Liga. In dem immer ausgeglichenen Spiel erlöste Christian Röckmann sein Team 16 Sekunden vor Schluss mit dem entscheidenden Tor zum 28:27: „Wir hatten immer leichte Vorteile. Die Abwehr hat vor allem im Mittelblock gut gestanden. Im Angriff fand Dustin Tittgen immer die richtigen Lösungen. Er ist ein großer Gewinn, hat Power und ist stark in 1:1-Situationen“, meint KSV-Sprecher Röckmann. Tore KSV: Tittgen (8), Bing (6), Mühlenhoff, Röckmann, Leisen (je 3), Pfeiffer, Kaesler (je 2), Möller

Bergischer HC II – SG Überruhr 35:20 (16:10). Es war die von SGÜ-Trainer befürchtete hohe Niederlage. Die Zweitvertretung des Bundesligisten spielt in einer anderen Liga und dürfte in dieser Besetzung kaum zu stoppen sein.  Mit dem Anschlusstreffer in der 16. Minute durch Thomas Eller dominierte nur noch der BHC. Spätestens beim 23:12 war die Begegnung kurz nach dem Wechsel entschieden. Tore SGÜ: Lepper (10), Eller (5), Kürten, Krüger, Vetterlein, Steinhauer, Sieberin.

MTG Horst – TB Wülfrath 25:18 (10:5). Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich die MTG auf 7:2 (15.) ab. Aufgrund einer starken Abwehr  bauten die Horster  die Führung von 13:7 vorentscheidend auf 19:11 (49.) aus. Coach Maik Paulus bescheinigte seinem Team eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche: „Die Wülfrather versuchten verschiedene Deckungsvarianten, wir hatten aber immer eine Lösung.“ Ein Sonderlob des Trainer ging vor allem in Richtung Alexander Holländer.  Tore: Bajorat (7), Deckwitz (6), Griese (5), Syperek (3), Mahr, Delsing (je 2).

ETB – Cronenberger TG 22:33 (10:18). Die Schwarz-Weißen waren nicht in der Lage, die Ausfälle von fünf Stammspielern zu kompensieren. Das Team von Trainer Michael Köberle kassierte die zweite hohe Niederlage. Nach der 2:0-Führung durch Lars Dressler konnte der ETB das Spiel nur in der Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Die Gäste aus Wuppertal setzten sich mit ihrem druckvollen Spiel auf 10:4 (17.) ab. Beim 24:13 (42.) war die Entscheidung gefallen. Für Dressler war es eine auch in der Höhe verdiente Niederlage: „Aufgrund einer Vielzahl von technischen Fehlern und schwacher Abschlüsse habe wir es nicht geschafft näher heran zu kommen.“Tore: Dressler (7), Jetter, Kuth, Doering (je3), Falke (2), Achatz, Vogt, Geissler, Ulrich. 

Landesliga

HSG Mülheim – DJK GW Werden 26:27 (15:17). Mit dem Erfolg gegen einen weiteren Titelanwärter liegt das Team von Trainer Dirk Bril neben Bayer Uerdingen ungeschlagen. Nach einer 7:4-Führung der HSG war die Begegnung ausgeglichen und spannend. Werden führte in der 58. Minute 27:25 und brachte nach dem Anschluss der Mülheimer die Führung in den letzten zwei Minunten über die Zeit. Tore: Mallach (6), Jachens (5), Shawesh, Vollmer, Rademacher (je 4), Pfeffer (2), Holtmann, Hebmüller.

TV Angermund II – TV Cronenberg  19:19 (8:12). Erster Punktverlust für die Frohnhauser. Trainer Lars Francke war mit seinem Team nur in der ersten Halbzeit zufrieden: „Leider war der zweite Durchgang  für uns ein Totalausfall. Die  Halbzeitführung war schnell weg und am Ende hatten wir mit dem Unentschieden noch Glück.“

Tore: Immel (4), Krugmann, Kullik (je 3), Neuburg, Sahin (je 2), Meis, Sonnenberg, Jacobsen, Freund, Jatzkowski.

Kettwiger SV II – DJK Altendorf 09  30:25 (17:15). „Wir konnten die Ausfälle von Godde, Lippelt und Wattenberg nicht kompensieren“, meinte der Altendorfer Co-Trainer Thomas Brilon, der vor allem die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft bemängelte. Tore Kettwig: P. Müller (10), J. Müller, Bach (je5), S. Schinke (4), R. Schinke (3), Beede (2), Fuchs; Altend.: H. Röser (7), R. Röser (4), Schneidmüller, Vogt, Koraman (je3), Schröter (2), Hammer, Scholz, Wickhorst.

Bayer Uerdingen – SG TuRa Altendorf  26:24 (13:14). Nach starken ersten 20 Minuten führten die Gäste 13:8 gegen den Aufstiegsanwärter. Uerdingen nutzte die zweimalige Überzahl,  kam bis zur Pause heran. Das Spiel wurde ausgeglichen. Die Altendorfer führten noch 19:18,vergaben jedoch danach zu viele klare Chancen. Tore: Lutz (7), Glöckler (5), Griese,  Hellebrand (je 3), Wienholt, Ende, Wanner (je 2).

HSG Gerresheim 04 – SG Überruhr II 32:23 (15:12). Es war die erste Niederlage nach knapp zwei Jahren für den Aufsteiger. „Wir haben im Angriff zu wenig Druck ausgeübt und ungewöhnlich viele technische Fehler produziert“, zog Trainer Daniel Lichtenstein dasFazit. Durch die Verletzung von Tom van der Heuvel wird die Verletztenliste der SGÜ noch länger.

Frauen 

Regionalliga

SG Überruhr – TuS Königsdorf 30:26 (15:11). Es war der vom Trainerduo Sonja Fischer/Sinje Weisz erhoffte Saisonstart: „Wir haben die Einstellung und den Kampfgeist aus der letzten Meisterschaftsrunde nahtlos übernommen. Der Matchplan ging auf. Über den guten Teamgeist und einer sehr guten Liesa Benger im Tor konnten wir auch die engen Situationen überstehen. An den spielerischen Aspekten und dem Abschluss in der Offensive müssen wir jedoch noch arbeiten. “

Die schnelle Führung der Gäste nach 29 Sekunden beantworten die SGÜ-Damen mit einem 5:0-Lauf. Ronja Weisz (3), Laura Freude und Hanna Schmidt sorgten schnell für klare Verhältnisse. Beim 8:2 (12.) schlichen sich jedoch die ersten Unsicherheiten ein. Die die Besucher aus Frechen kämpften sich auf 10:9 (22.) heran. Auch nach dem Wiederbeginn blieb es zunächst eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Beim 24:24 (51.) schien das Spiel zu kippen. Nachdem Amelie Polutta, Laura Freude und Tanja Berens innerhalb von drei Minuten  mit dem 27:24  für Entwarnung sorgten baute die SGÜ den Vorsprung auf 30:25  aus.

Ein Sonderlob von Sonja Fischer ging an die neue Kapitänin Ronja Weisz: „Sie harmonierte  sehr gut mit ihrer Schwester Sinje, die auch die Kreisläufer Ragner Werner und Laura Freude effektiv in Szene setzte.

Verbandsliga

SG Überruhr III – Waldniel  34:10 (14:3). Tore: Schulte (10), Bey (7), Spliethoff (4), Krüger, König (je3), Rosenberger, Greve, Bouri (je 2), Schönert.

Tusem bleibt weiter ungeschlagen Handball A-Jugend-Bundesliga

Tusem – VfL Bad Schwartau 32:30 (18:17). Der Nachwuchs des Tusem bleibt nach drei Spieltagen weiter ungeschlagen und liegt mit 5:1 Punkten hinter dem Spitzenreiter TSV GWD Minden auf Rang zwei. Es war allerdings das von Trainer Lars Brümmer erwartete Spiel auf Augenhöhe: „Wir hatten in der ersten Halbzeit einige Probleme mit unserer 6:0-Deckung. Unnötig waren auch die drei Zeitstrafen, durch die wir uns selbst schwächen. Ein Sonderlob geht allerdings an Fabian Büttner bei der 5:1-Deckungsvariante und den Mittelmann Nils Homscheid, der durch seine extrem niedrigere Fehlerzahl besticht.“

Nach dem Führungstreffer durch Dustin Kraus verlief das Spiel in der ersten Viertelstunde völlig ausgeglichen. In einem „Zwischenhoch“ brachten Jona Reidegeld, Henrik Ingenpaß und Laurenz Kluth den Tusem nach dem 5:7-Rückstand wieder in Führung. Über 12:9 setzten sich die Gastgeber erstmals deutlicher auf 15:11 (21.) ab. Die Gäste von der Ostsee ließen sich aber nicht abschütteln und lagen bis zur 43. Minute wieder mit 26:23 vorn. Die Entscheidung fiel erst in den letzten zehn Minuten. Laurenz Kluth (2), Dustin Kraus und Jona Reidegeld leiteten nach dem 26:27 mit einem 4:0-Lauf zum 30:27 (55.) die Wende ein.

Tusem: Conrad, Solbach Domingo; Büttner, Filthaut, Haneke (1), Homscheid (3), Hufschmidt (1), Ingenpaß (2), Kluth (9), Kraus (6), Kuepper Ventura (3), Reidegeld (3), Schenderlein (3).

Tusem II erzwingt Sieg in Schlussphase

Handball Regionalliga. 28:26 in Langenfeld

Von Dieter Meier SG Langenfeld – Tusem II 26:28 (13:12). Nach dem 31:28-Auftakterfolg gegen den Titelanwärter SG Ratingen hat die zweite Mannschaft des Tusem in der Handball-Regionalliga einen Auswärtssieg nachgelegt. Die Gastgeber hatten allerdings den besseren Start und setzten sich auf 4:1 (5.) ab. Die Essener fingen sich aber schnell und glichen durch Tim Koenemann (2), Yannik Engels und Alexander Telohe zum 5:5 aus.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. Tim Koenemann glich zunächst mit einem Siebenmeter zum 23:23 aus, danach gelang den Gästen durch Sezgin Sayin, Niclas Schmidt und Henrik Ingenpass vier Tore in Folge zum 26:23 (59.).

Tusem-Trainer Nelson Weisz war trotz des Erfolges nur bedingt zufrieden: „Wir hatten einen schweren Start in die Partie. Während sich die Defensive vor einem überzeugenden Torwart Nils Conrad steigern konnte, hatten wir über den gesamten Spielverlauf Probleme im Angriff. Wir sind aber nicht in Hektik verfallen, haben unsere vorgegebene Marschroute durchgezogen und sind dafür belohnt worden.“

Tusem: Conrad; Wolak (1), Ingenpass (3), Daamen (4), Schmidt (2), Engels (1), Sayin (3), Lohe, Stumpf (4), J. Weisz (1), Telohe (3), Filthaut, Haneke, Koenemann (6).

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