Autor: Stefan Hox Seite 1 von 13

Tusem fällt auf Rang acht zurück

Handball A-Jugend-Bundesliga

SG Flensburg-Handewitt – Tusem 39:28 (17:10). Die Jugend des Tusem kassierte auch bei den hoch favorisierten Flensburgern die erwartete Niederlage und fiel mit 3:5-Punkten auf Rang acht zurück. Trainer Lukas Ellwanger bleibt jedoch optimistisch: „Es waren jetzt zwei Bonusspiele, in denen wir krasse Außenseiter waren. Wir werden versuchen, die noch anstehenden fünf Begegnung zu gewinnen. Als Tabellendritter hätten wir damit unser sportliches Ziel erreicht.“

Das Spiel in der Wikinghalle war bereits in der 24. Minute entschieden. Nach einem 0:2-Rückstand konnte der Essener Nachwuchs durch Treffer von Neher, Haneke, Träger und Homscheid das Spiel bis zum 4:4 (11.) offen gestalten. Danach brachen alle Dämme. Die von Trainer Michael Jacobsen gut eingestellten Gastgeber setzten sich auf 16:6 ab. Nach dem Wechsel hatte sich der Tusem wieder gefangen, kam jedoch nicht näher als beim 20:15 (39.) auf fünf Tore heran.

Lukas Ellwanger zog dennoch ein positives Fazit: „Zwölf schwache Minuten darf man sich gegen eine solche Top-Mannschaft nicht erlauben. Wir haben aber nach den klaren Rückständen nie aufgegeben.“ dimei

Tusem: Solbach Domino, Zwering, Tombach; Homscheid (2), Steinkirchner (4), Reidegeld (2), Neher (5), Träger (1), Philomon (1), De Vries (2), Greffin (2), Buschhaus (3), Haneke (5), Enigk (1).

Tusem in Flensburg nur Außenseiter

Handball A-Jugend-Bundesliga

Schwere Aufgabe: Ellwanger (r.) und Co.  Wettemann.                                               <b>D, Meier</b>

SCHWERE AUFGABE: Ellwanger (r.) und Co. Wettemann. D, Meier

SG Flensburg-Handewitt – Tusem (Sa., 20). Tusem-Trainer Lukas Ellwanger sieht sich nach der 26:35-Niederlage gegen den Liga-Primus Minden auch in der Flensburger Wikinghalle erneut in der Außenseiterrolle: „Die Norddeutschen verfügen über eine starke und groß gewachsene Mannschaft mit einer guten 6:0-Deckung. Wir müssen versuchen, über ein geduldiges Angriffsspiel und im Duell 1:1 zum Erfolg zu kommen. Um etwas Zählbares mitnehmen zu können, ist jedoch eine Top-Leistung erforderlich.“ Die Flensburger werden nach der 28:34-Niederlage im Spitzentreffen gegen Minden besonders motiviert sein. Das Team des dänischen Trainers Michael Jacobsen, der mit der SG in den letzten beiden Jahren Deutscher Meister wurde, ist vor allem durch das überragende Tempospiel erfolgreich. Die Essener Deckung sollte sich besonders auf die torgefährlichen Mikael Helmersson, Frederik Kim Adam, Torben Hübke und Magnus Holpert konzentrieren. dimei

Rückblick Wochenende 10.10./11.10

Regionalliga

BTB Aachen – Tusem II 28:32 (14:16). Die Erfolgsserie der Zweitvertretung des Tusem hält auch im vierten Spiel an. Nach der coronabedingten Absage der Begegnung zwischen Dinslaken und dem Tabellenzweiten Remscheid führen die Essener nun mit optimalen 8:0 Punkten allein die Tabelle an.

Das Team von Trainer Nelson Weisz begann hoch konzentriert und schloss durch Fabian Neher (2), Sayin Sezgin, Jordi Weisz und Luca Lewandowski die ersten fünf Angriffe bis zum 5:3 (7.) erfolgreich ab. Danach schlichen sich jedoch Unsicherheiten ein. Die Abwehr bekam keinen Zugriff auf die Aachener Offensive und Torwart Arne Fuchs hatte bei einigen Aktionen Pech. Die Folge war eine 13:11-Führung in der 21. Minute durch den herausragenden BTB-Torschützen Philipp Wydera.

Der Essener Coach reagierte, ersetzte Arne Fuchs durch Julius Bornkamm und stabilisierte mit Lukas Ellwanger die Deckung. Alexander Telohe sorgte im Angriff für neue Impulse und erzielte gleich den Anschlusstreffer zum 13:12. Leider zog sich der Rückraumspieler kurz vor dem Wechsel eine Fußverletzung zu.

Durch die Steigerung der Abwehr lag der Tusem im zweiten Durchgang überwiegend mit vier Toren in Führung. Die Entscheidung war jedoch erst in der 57. Minute beim 29:25 gefallen.

Nelson Weisz sah trotz des Erfolges noch Luft nach oben. „In der zweiten Halbzeit hatte der Angriff einige Schwierigkeiten. Durch den Ausfall von Alex Telohe standen uns jedoch nur noch drei Rückraumspieler zur Verfügung. Die Überzahlsituationen haben wir sehr gut genutzt. Geholfen haben uns auch die „Heber“ des siebenfachen Torschützen Tom Scholten von der rechten Angriffsseite.“

Tusem:  Fuchs, M. Stumpf Bornkamm; Schmidt (4), Ellwanger, Scholten (7), L. Stumpf, Engels, Lewandowski (3), Sayin (1), Weisz (2), Sprick, Telohe (3), Neher (6), Koenemann (6).

Verbandsliga: TB Wülfrath – MTG Horst (Sa., 18),

Verbandsliga

TB Wülfrath – MTG Horst 37:23 (15:12). Die MTG geriet schnell mit 0:4 in Rückstand und lief danach über 11:5 (21.) und 14:7 (24.) immer einer deutlichen Führung des Tabellenvierten hinterher. In den Schlussminuten vor dem Wechsel kämpften sich die Gäste durch Felix Bajorat (3) und Fabian Deckwitz (2) heran.

Für den zweiten Durchgang hatten sich Maik Paulus und das Team einiges vorgenommen. Jedoch für den MTG-Sprecher Carsten Stepping war die Umsetzung jedoch kaum messbar: „Das war für Verbandsliga-Verhältnisse zu wenig. Die junge Mannschaft ging zu naiv ans Werk und lief immer wieder ins offene Messer. Wülfrath erzielte leichte Tore, baute routiniert die Führung über 21:12 (40.) und 24:13 (44.) auf 28:15 (50.) aus.“

Bajorat (11), Deckwitz (5), Reketat, T. Griese (je 2), Koschel, Mahr, Syperek.

Landesliga

HSG Mülheim – HSG am Hallo 20:23 (8:11).  Der Neuling HSG mischt die Landesliga weiter auf. Nach sechs Spieltagen führt das Team mit einer weißen Weste die Tabelle an.

Trainer Oliver Wysk war einen Tag nach dem Erfolg im Spitzenspiel noch mental erschöpft: „Für mich als Coach war es ein sehr anstrengendes Spiel. Ich musste über 60 Minuten hoch konzentriert sein, da ich immer wieder auf schwierige Situationen reagieren musste.“

Problematisch wurde es vor allem nach der roten Karte in der 46. Minute bei der 19:14-Führung für John Gehenio. Damit fiel der Linkshänder auf der rechten Seite aus. Den fehlenden Druck im Angriffsspiel nutzten die Mülheimer zum 21:20-Anschluss (56.). Umstellungen in der Offensive und zwei Tore des überragenden Fabian Schneider sorgten für die Entscheidung.

Oliver Wysk war stolz auf sein Team: „Wir haben 45 Minuten überragenden Handball geboten. Falk Strahlendorf und Dominik Risse sind verletzt ins Spiel gegangen. Neben Fabian Schneider war vor allem Torwart Sebastian Risse überzeugend.“ Tore: Schneider (11), D. Risse (4), Basholli, Müller, Strahlendorf, Wanner (je 2).

Kettwiger SV II – TV Angermund II 35:23 (18:8). Durch den vierten Sieg liegt die KSV-Zweitvertretung weiter in Sichtweite zur Tabellenspitze. Schlusslicht Angermund ging mit 1:0 in Führung, war danach jedoch chancenlos. Angeführt vom herausragenden zehnfachen Torschützen Pascal Müller und den beiden starken Torhütern Eumann/Pütter setzte sich das Team des Trainerduos Kessler/Pütter über 7:2 bis zur Pause bereits vorentscheidend ab. Tore: Müller (10), Kaesler (7), Bach (6), Vogt (5), Heiderich (4), S. Schinke (2), R. Schinke.

TV Cronenberg – DJK GW Werden 23:28 (10:15). Der erste Werdener Saisonsieg gegen die durch die Verletzungsmisere arg dezimierten Cronenberger. Während Gäste-Teamchef Kosta Avramidis aufatmete: „Wir standen schon unter Druck, haben jedoch einen ungefährdeten Sieg eingefahren“, bemängelte TVC-Kreisläufer Tim Krugmann die vielen einfachen Fehler im Aufbauspiel: „Werden kam damit zu einfachen Toren. In der zweiten Halbzeit haben wir zahlreiche Torchancen leichtfertig vergeben.“

Tore TVC: Immel (8), Sonnenberg (4), Koch, Krugmann (je3), Kapitzke, Kullik (je2), Freund; GWW: Hebmüller (7), Holtmann (5), Jachens (4), Rademacher (3), Sichelschmidt, Pfeffer, Risch, Schröder (je 2), Vollmer.

SG TuRa/Altendorf – SG Überruhr II 28:21 (12:10). Zweiter Sieg in der „Englischen Woche“ für die Altendorfer. Nach den ausgeglichenen ersten 40 Minuten (16:16) übernahmen die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:1-Lauf bis zur 52. Minute auf 23:17 ab. Die Überruhrer scheiterten immer wieder an der starken Deckung der Gastgeber. Tore TuRa: Ende (9), Lutz (6), Hellenbrandt (4), Wodetzki, Schmitt (je 3), Glöckler (2), Siebert.


TV Ratingen II – DJK Altendorf 09 24:34 (12:14). Die Altendorfer bestätigten nach dem Sieg gegen Cronenberg ihre ansteigende Form auch beim Tabellen-Vorletzten Ratingen. Co-Trainer Thomas Brilon hob vor allem den Teamspirit hervor: „Die Mannschaft ist wieder auf einem guten Weg. Wir sind im Mittelfeld angekommen.“ Ein Sonderlob ging an den neunfachen Torschützen Recep Koraman. Weiter: Godde (6), Röser (5), Peitzmeier, Ressing (je 3), Lippelt, Fischenich, Schneidmüller, Schürmann (je 2), 

Bezirksliga

Mit einem 36:21 (20:9)-Sieg verteidigte die DJK Winfried Huttrop gegen das Schlusslicht DJK GW Werden II  problemlos die Tabellenführung.

SG Burgaltendorf/Kupferdreh. – DJK GW Werden II 21:19 (11:9). Tore SG: Greiwe (5), Stennes (4), Spors, Axer (je3), Schulte, Loehr, Backes (je2). Tore Werden: Kuzminski (5), Bous, Camp (je 4), Kraft, Gummersbach (je 2), Willweber, Kramer.

SuS Haarzopf – MTG Horst II 30:20 (15:7). Tore Haarz.: F. Liedtke (13), Klingel (7), Lohr (6), Riemer (3), Bolz. Tore MTG: Weßkamp, Heiming (je 4), Frach (3), Grolms, Silberer, Unthan (je 2), Graef, Gerling, Braehler.

SG1 Burgaltendorf/Kupferdreh. – MTG III 29:19 (13:9). Tore SG1: Achterfeld (7), Schulte (6), Greiwe (5), Stennes (4), Spors (3), Wickhorst, Loehr (je 2). Tore MTG: Feldhaus (9), Bärenbrinker (3), Hueweler, Quinting, Jacob (je 2), Paucker.

SG Überruhr III – SC Phönix II 19:29 (9:14). Tore Überr.: Schlicht (4), Springob, Gutsmann, Benz, Behler (je 3), Loewenthal (2), Petter. Tore Phö.: Jodl (8), Fortkamp, Schaefer (je 5), Krehe (3), Zimmermann, F. u. C. Kexel (je 2), Schoenfelder, Schroeder.

ETB II – DJK Altendorf 09 II 20:18 (10:8). Tore ETB: Knobloch (6), Stratmann (5), Bellenbaum, Schulze, Masuth (je 2), Schmidt, Okelmann, Peters. Tore Alt.: Schneider (4), Temmesfeld, Vogt, Georgescu (je3), Lange (2), Gatzke, Kroeger, Roeser.

Frauen

Verbandsliga

SC Waldniel – SG Überruhr IV 14:18 (7:12). Die Damen der SG Überruhr bleiben als Tabellenzweite dem Spitzenreiter SSV Gartenstadt weiter auf den Fersen. Sie hatten im Schwalmtal jedoch einige Probleme mit dem SCW, leisteten sich einige technische Fehler und gaben viele Großchancen aus. Für Laura Hendricks war es ein Arbeitssieg. Bestnoten vergab sie an die Torhüterin Katja Honnerlage, die drei Siebenmeter hielt.

Tore: Tasche (4), Servaty, Landwehr, Bahrenberg, Birkenstock (je3), Simon, Peter. dimei

Verbandsliga

SC Waldniel – SG Überruhr IV 14:18 (7:12). Die Damen der SG Überruhr bleiben als Tabellenzweite dem Spitzenreiter SSV Gartenstadt weiter auf den Fersen. Sie hatten im Schwalmtal jedoch einige Probleme mit dem SCW, leisteten sich einige technische Fehler und gaben viele Großchancen aus. Für Laura Hendricks war es ein Arbeitssieg. Bestnoten vergab sie an die Torhüterin Katja Honnerlage, die drei Siebenmeter hielt.

Tore: Tasche (4), Servaty, Landwehr, Bahrenberg, Birkenstock (je3), Simon, Peter.

A-Jugend Bundesliga

Tusem – TSV GWD Minden 26:35 (14:16). Eine starke erste Halbzeit reichte nicht. Es war die erwartete Niederlage gegen die favorisierten Ostwestfalen, die nach den drei Auftaktspielen mit der SG Flensburg-Handewitt die Tabelle anführen.

Tusem-Trainer Lukas Ellwanger nahm die Niederlage entsprechend gelassen: „Sie ist kein Beinbruch.  Wir haben uns über weite Strecken der ersten Halbzeit an das vorgegebene Konzept gehalten, ein ausgeglichenes Spiel erzwungen und nach 20 Minuten sogar mit drei Toren geführt. Aufgrund der Mindener Umstellung der Abwehr haben wir jedoch Probleme in der Offensive bekommen. Der TSV ist danach durch eine Vielzahl von Tempogegenstößen zu leichten Toren gekommen.“

Die 2:0-Führung der Gäste glichen Florian Träge und Henrik Hanke (7.) aus. Jona Reidegeld (12.) brachte sein Team erstmals mit 4:3 in Führung. Beim 10:7 (21.) durch Treffer von Sebastian Neher, Jona Reidegeld und Nils Homscheid sah es kurzfristig nach einer Überraschung aus. In den letzten fünf Minuten vor dem Wechsel hatte das Team von TSV-Coach Sebastian Bagats wieder gefangen, und setzte sich auf 21:16 (37.) ab. Beim 25:18 (42.) nahm das Essener Trainerduo Ellwanger/Wettemann seine dritte Auszeit. An der Dominanz der Mindener änderte sich damit jedoch wenig.

Lukas Ellwanger war mit dem zweiten Durchgang natürlich nicht zufrieden: „Wir sind mit einer schwachen Chancenverwertung schlecht aus der Pause gekommen. Zudem ging auch das Torwart-Duell an Minden. Wir hätten schon eine Top-Leistung bringen müssen, um für eine Überraschung sorgen zu können. Das ist aber nicht gelungen.“ 

Tore: Solbach Domingo, Tombach; Homscheid (8), Steinkirchner, Reidegeld (4), Neher (2), Träger (5), De Vries, Greffin, Buschhaus, Haneke (6), Dreier (1), Enigk.

Vorschau Wochenende 10.10./11.10.

Tusem-Jugend vor Herausforderung

A-Jugend Bundesliga Tusem – GWD Minden (So., 14 Uhr, Margarethenhöhe). Die erste große Herausforderung für die neuformierten Essener. Die Gäste aus Ostwestfalen sind neben der SG Flensburg Handewitt Top-Favorit auf einen der beiden ersten Plätz in der Gruppe Nord. Tusem-Trainer Lukas Ellwanger sieht seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle: „Es ist für uns ein Bonusspiel, in das wir ohne Druck gehen können. Unsere Punkte müssen wir dann gegen andere Teams holen. Wichtig wird aber auch sein, dass wir unser Spiel wesentlich geduldiger als bisher aufbauen.“

Reserve muss nach Aachen

Handball Regionalliga

BTB Aachen – Tusem II (Sa., 20 Uhr). Nach dem optimalen Saisonstart mit drei Siegen will Tusem-Coach Nelson Weisz nachlegen, erwartet beim Burtscheider Turnerbund jedoch keinen Selbstläufer: „Wir möchten natürlich an unsere guten Leistungen anknüpfen und die Erfolgsserie ausbauen. Dafür müssen wir jedoch zunächst die variable gegnerische Abwehr knacken.“

Der Gastgeber beschließt mit dieser Partie eine „Englischen Woche“. Nach den beiden Niederlagen bei der SG Ratingen (18:27) und gegen den TSV Bonn wird der Mittelrheinvertreter das dritte Spiel entsprechend motiviert angehen, um endlich zu punkten. Die Essener Deckung wird sich vor allem auf Carsten Jacobs, Philipp Wydera, Daniel Oslender und Aaron Ernst konzentrieren müssen

Gipfeltreffen für die HSG am Hallo

Handball Verbands-/Landesliga

Verbandsliga

Corona hat das Verbandsliga-Programm deutlich eingeschränkt. Die Spiele der SGÜ, ETB und Kettwiger SV sind abgesagt worden. TB Wülfrath – MTG Horst (Sa., 18 Uhr). Laut MTG-Sprecher Carsten Stepping ist ein Stück Normalität eingekehrt: „Wir können nach fast zwei Jahren wieder in der Wolfskuhle trainieren. Nach den Herbstferien sollen dann dort auch wieder Spiele stattfinden.“ Die Horster stehen vor einer schweren Aufgabe. Wülfrath hat sich verstärkt und bisher nur gegen Spitzenreiter Lintorf (26:32) verloren. MTG-Trainer Maik Paulus geht aber davon aus, dass der erste Sieg (24:20 in Styrum) sein Team puscht: „Wir sind in der Saison angekommen. Ziel ist es, das wir uns im Tabellenmittelfeld etablieren.“Landesliga

HSG Mülheim – HSG am Hallo (Sa., 19 Uhr). Gipfeltreffen der beiden verlustpunkfreien Mannschaften. Die Gastgeber sind mit einem Spiel im Rückstand und liegen hinter Saarn und HSG auf Rang drei. Hallo-Coach Oliver Wysk erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Mülheim hat eine konsequente Deckung mit einem klasse Umschaltspiel. Dazu ist das Team auf allen Positionen und in der Breite stark besetzt. Wir sind nur Außenseiter.“ SG Tura/Altendorf – SG Überruhr II (So., 15.30 Uhr, Bockmühle). Mit dem 22:20-Sieg im Nachholspiel beim TV Angermund scheint der Knoten bei TuRa geplatzt zu sein. Nach einer überragenden Leistung von Torwart Jörg Schäfer führte die SG 20:14. Im Derby möchte Co-Trainer Dirk Grzeganek nachlegen: „Überruhr besitzt eine dynamische, junge Truppe. Zudem weiß man nie, wer aus der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen könnte.“ TV Cronenberg – GW Werden (Sa., 17 Uhr, Raumerstr.). Die Personalsorgen beim TVC werden nicht kleiner. Die Brüder Daniel und Patrick Neuburg fehlen weiterhin. Für Kreisläufer Tim Krugmann steht der Abstiegskampf bevor: „Werden ist ebenfalls nicht optimal gestartet. Nach dem harmlosen Auftritt gegen Altendorf müssen wir eine Reaktion zeigen.“

Rückblick Wochenende 03.10/04.10.

Julia Sorg hält Punkte für SGÜ fest

Frauenhandball Regionalliga

Torfrau Julia Sorg sicherte der SGÜ zwei Punkte.                                              <b>Michael Gohl</b>

Torfrau Julia Sorg sicherte der SGÜ zwei Punkte. Michael Gohl

SG Überruhr – HSG Adler Haan 25:24 (10:14). Gut erholt von der 18:30-Niederlage bei der Turnerschaft St. Tönis zeigte sich die SG Überruhr in der Frauenhandball-Regionalliga. Nach dem 1:0 (2.) durch Tabea Schulte und dem 8:7 (21.) von Amelie Polutta musste das Team des Trainergespanns Jonathan Fricke und Sinje Weisz aufgrund einiger technischer Fehler immer einer Führung der Gäste hinterlaufen.

Haan setzte sich von 8:8 auf 17:12 (36.) ab. Mit einem 3:0-Lauf durch Tore von Jaqueline Sorg, Leona Karpowitz und Laura Freude kämpften sich die Gastgeberinnen wieder auf 18:20 heran. In der spannenden Schlussphase glich Amelie Polutta zum 24:24 (56.) aus, erzwang eine Minute später einen Siebenmeter, den Leona Karpowitz zum Siegtreffer verwandelte.

Ein Sonderlob von der Co-Trainerin Sinje Weisz ging an die Torhüterin Julia Sorg, die kurz vor dem Schlusspfiff mit einer herausragenden Parade den Ausgleich verhinderte. SG Überruhr: Benger, Ju. Sorg; Küpper, Bey, Berens (2), Polutta (4), Freude (3), Weisz (3), Nell (1), Schmidt, Schulte (2), Werner (2), Karpowitz (6), Ja. Sorg (2)

ETB jubelt, Kettwig strauchelt in Styrum

Handball Verbandsliga.Erster Saisonsieg für Schwarz-Weiß, Dämpfer im Titelrennen für KSV

Mit viel Einsatz sucht Thomas Eller von der SGÜ gegen Marco Hofmeister und Patrick Kerger den Weg zum Tor.                                              <b>Michael Gohl</b>

Mit viel Einsatz sucht Thomas Eller von der SGÜ gegen Marco Hofmeister und Patrick Kerger den Weg zum Tor. Michael Gohl

Dieter Meier

Essen Die SG Überruhr liegt in der Handball-Verbandsliga nach dem 26:24-(12:15)-Heimsieg gegen die HSV Dümpten mit nur zwei Verlustpunkten weiter gut im Aufstiegsrennen. Die Essener müssen aber noch zwei Spiele nachholen.

Es entwickelte sich das von SGÜ-Rückraumspieler Pierre Sieberin erwartete, brisante Ruhrderby. Die Gastgeber fanden vor allem in der ersten Halbzeit nur selten einen Zugriff auf die Mülheimer, die sich nach dem 3:3 (8.) über 8:4 auf 11:6 und 13:8 absetzen. Nach dem Wechsel steigerte sich die SGÜ und lag erstmals mit 16:15 (36.) vorn. Das Spiel war nun ausgeglichen.

In der letzten Viertelstunde hatte Überruhr klare Vorteile. Entschieden war die Partie beim 25:23 (58.).

DJK Styrum – MTG Horst 20:24 (7:13). Aufatmen bei der MTG nach dem ersten Saisonsieg. Die Horster benötigten fünf Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, setzten sich dann aber von 0:2 auf 9:3 (20.) ab. Nach dem Wechsel ließen die bis dahin starken Horster nach. Styrum kämpfte sich auf 18:19 (51.) heran. Ein 3:0-Lauf der Gäste brachte aber die Entscheidung.

MTG-Trainer Maik Paulus lobte vor allem die Zusammenarbeit zwischen Torwart Björn Heißenberg und der Abwehr. Sein Sonderlob ging an den sechsfachen Torschützen Phillip Koschel, der sein Debüt in der Ersten gab.

Tore: Bajorat (8), Koschel (6), Deckwitz (4), Parr (3), Syperek (2), Bergander.

ETB – TV Ratingen 35:33 (21:14). ETB-Mannschaftskapitän Lars Dressler freute sich mit seinem Team über den ersten Saisonerfolg: „Bei uns hat heute offensiv fast alles geklappt. Es war über 50 Minuten eine überragende Leistung von uns.“ Der ETB startete druckvoll, setzte sich früh auf 6:2 ab und spielte sich bis zum 21:14 zur Pause nahezu in einen Rausch. In der temporeichen zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber den Vorsprung auf 29:20 ausbauen. Beim 34:26 (53.) war das Spiel entschieden.

Tore: Vogt (7), Simon (6), Achatz (5), Ulrich, Schulze, Doering (je 4), Dressler (3), Dambeck, Grammon.

HSG Berg. Panther II – Kettwiger SV 30:23 (15:12). Es ist ein herber Rückschlag für die Kettwiger im Aufstiegskampf. Das Team von Trainer Marvin Leisen konnte nicht an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und geriet mit 6:7 und 10:14 in Rückstand. Für Kettwigs Abteilungsleiter Werner Dörnenburg waren die ersten sieben Minuten nach dem Wechsel entscheidend: „ Von dem 14:21-Rückstand haben wir uns nicht mehr erholt.“

Tore: Hündgen, Bing (je 5), Röckmann (4), Heiderich, Kaesler, Neumann (je 2), Götte, Pfeiffer, Leisen.Verbandsliga Frauen

SGÜ IV – HSG Hiesfeld/Aldenrade II 29:23 (15:10). Die SGÜ ist weiter auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Stark ersatzgeschwächt übernahmen die Gastgeberinnen schon früh das Kommando, ging gestützt auf die starker Torhüterin Katja Honnerlage mit 7:2 in Führung und brachte diesen Vorsprung problemlos über die Zeit.

Tore: Tasche, Landwehr, Peter (je 6), Servaty (5), Birkenstock, Stempel (je 2), Korbuss, Luhmer.

Altendorf 09 bezwingt TV Cronenberg

Handball Landesliga

Raphael Schürmann (A09) stoppt Joel Sonnenberg (TVC)                                              <b>Gohl</b>

Raphael Schürmann (A09) stoppt Joel Sonnenberg (TVC) Gohl

Dieter Meier

HSG am Hallo – TV Ratingen II 29:19 (16:10). HSG-Trainer Oliver Wysk hat sein erstes Ziel von 10:0-Punkten zum Saisonauftakt erreicht. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten sich die Gastgeber auf 10:5 (16.) ab. Nach Wiederbeginn überstanden die Gastgeber schadlos eine 4:6-Unterzahl. Beim 24:14 war das Spiel entschieden. Herausragend: Der sechsfache Torschütze Younes Ait-Harma.

Tore: Ait Harma (6), Risse (5), Wanner (4), Grimm, Shawesh (je 3), Basholli, Schneider, Mueller, Pohl (je 2).

Altendorf 09 – TV Cronenberg 32:27 (14:9). In einer hektischen Anfangsphase setzte sich die Altendorfer auf 5:1 ab und bauten den Vorsprung vorentscheidend auf 13:5 (25.) aus. Die stark ersatzgeschwächten Cronenberger waren lediglich mit acht Feldspielern angereist.

Tore A09: Godde (9), Ressing (6), Peitzmeier, Koraman (je 5), Röser, Schneidmüller (je 3), Fischenich; TVC: Immel 6, Meis, Sonnenberg (je 5), Krugmann 4, Koch 3, Freund 2, Kullik, Sudheimer.

Fortuna Düsseldorf – SG TuRa/Altendorf 26:20 (15:8). Die Altendorfer konnten das Spiel nur bis zum 8:8 (17.) offen gestalten. „Danach gelang uns in Abwehr und Angriff nur noch sehr wenig. Einfache Gegentore haben uns das Genick gebrochen. Nun sind wir unten angekommen“, zog Co-Trainer Grzeganek enttäuscht das Fazit.

GW Werden – Kettwiger SV II 26:32 (13:17). Werdens Teamchef Kosta Avramidis bescheinigte seinem Team ein schwaches Abwehrverhalten: „Das hatte unnötige Zeitstrafen zur Folge und führte zu einem verdienten Sieg der Kettwiger.“

Tore GWW: Holtmann (6), Sichelschmidt (5), Vollmer, Hebmüller (je 4), Pfeffer, Rademacher, Jachens (je 2), Risch; KSV: Müller (13), R. Schinke (6), Bach (4), S. Schinke, Beede (je 3), Vogt (je 2), Schmitz. SG Überruhr II – HSG Mülheim 21:29 (12:15).

Bezirksliga

Neuer Spitzenreiter ist Winfried Huttrop mit 10:0 Punkten, da SuS Haarzopf (8:2 Pkt.) das Spiel beim SC Phönix abgesagt hatte.

Altendorf 09 II – W. Huttrop 19:30 (7:16). Tore A09: Michel, Koziel, Kuhlmann (je 3), Gatzke, Kröger, Schneider (je 2), Georgescu, Leringer, Temmesfeld, Hox. Huttrop: Stempel (6), Kuzniarek, Mueller, Hüttemann (je 4), Schulte, Heermann, Prevolnik, Hammel, Otto (je 2), Gollan, Ruhe.

SG TuRa Altendorf II – GW Werden II 20:29 (11:13). TuRa: Scheffel, Hoechtl (je 4), Becker, Heiter (je 3), Uali, Kohlmeier (je 2), van Buer, Tadic. GWW: Kuzminski, Vollmer (je 8), Willweber, Bous (je 3), Gründer, Sichelschmidt (je 2), Kraft, Kramer, Haupt.

ETB III – SG1 Burgalt./Kupferdreh 24:24 (12:12). ETB: Goeden (11), v. Behr (7), Arns, Masuth (je 2), Disselhoff, Sander. SG: Stennes (9), Schulte (4), Veutgen (3), Lamm, Axer, Achterfeld, Wickhorst (je2).

MTG III – SGÜ III 27:32 (13:16). Tore MTG: Bärenbrinker (10), Feldhaus (5), Jacob, Schade (je 3), Malberger, Hegemann, Marx (je 2). SGÜ: Ortega Sawal (10), Benz (7), Flick (5), Gesenberg (3), Springob, Petter (je 2), Tworuschka, Heyer, Lambeck.

MTG Horst II – ETB II 21:20 (11:9) Phönix II – SG TuRa II 34:16 (21:5) .

Tusem fährt den ersten Sieg ein

Handball A-Jugend-Bundesliga

Nils Homscheid steuerte zehn Tore bei.                                               <b>Michael Gohl</b>

Nils Homscheid steuerte zehn Tore bei. Michael Gohl

HSV Hamburg – Tusem 25:27 (13:11). Nach der schwachen Vorstellung zum Saisonstart beim 24:24 gegen den Bundesliga-Neuling Horneburg präsentierte sich der Essener Nachwuchs beim Auswärtsdebüt in wesentlich besserer Form. Gestützt auf einen überzeugenden Torwart Luca Zwering begannen die Gäste hochkonzentriert.

Der Tusem hatte die starken Hamburger Außenspieler komplett im Griff und verteidigte den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum 9:7 (20.). In den letzten fünf Minuten vor dem Wechsel nutzte der HSV die Konzentrationsfehler der Gäste und lag erstmals beim 11:10 (27.) vorn. Der zweite Durchgang begann für die Essener mit Licht und Schatten: Guten Aktionen folgten einfache Fehler und überhastete Abschlüsse.Neuzugang setzt Impulse

Nach dem Team-Timeout beim 15:18-Rückstand (40.) setzte Neuzugang Fynn Greffin Impulse und führte sich gut ein. Tusem glich durch Nils Homscheid (2) und Sam de Vries zum 21:21 aus und ging nach Treffern von Sebastian Neher und Henrik Haneke mit 23:21 (53.) in Führung. Beim 27:24 war das Spiel entschieden.

Trainer Lukas Ellwanger war trotz des Erfolges nicht ganz überzeugt: „Spielerisch haben wir noch Luft nach oben. Nach dem Rückstand sind wir jedoch über den Kampf wieder herangekommen. Torwart Elias Tombach hat wichtige Bälle gehalten.“

Tusem: Solbach Domingo, Tombach, Zwering; Homscheid (10), Dreier (1), Reidegeld (2), Sebastian, Neher (4), Träger (2), De Vries (2), Greffin (1), Buschhaus, Haneke (5), Markett, Steinkirchner.dimei

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