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Handball News

Jonathan Fricke verlässt die Damen der SG Überruhr

3. Liga

Tusem II – SGSC Dragons (So., 17, Margarethenhöhe). Nach der 28:31-Niederlage   gegen den TuS Opladen steht die Zweitvertretung des Tusem vor der nächsten schweren Herausforderung. Das Team aus Schalksmühle liegt mit 22:4 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und besitzt damit gute Aufstiegschancen. Für Tusem-Trainer Nelson Weisz eine weitere Möglichkeit der Vorbereitung auf die Duelle mit den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Der Coach sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle: „Die Dragons sind eine super starke Spitzenmannschaft. Im Team stehen mit den torgefährlichen Tobias Schetters, Arvid Dragunski sowie Torwart Ante Vukas einige ehemalige Essener. Wir haben dagegen einige personelle Sorgen. Vielleicht gelingt es uns, den Top-Favoriten etwas zu ärgern.“

Nach dem Auftritt im Hinspiel nicht unbedingt ein Wunschdenken. Der Tusem unterlag nach einem ausgeglichenen Spiel nur knapp mit 28:30.

A-Jugend Bundesliga

Tusem – Bergischer HC (So., 14, Margarethenhöhe). Der Nachwuchs des Tusem hat die Finalrunde bereits fest im Blick. Hinter der TSG Münster und dem VfL Gummersbach liegt das Team mit 12:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, hat jedoch ein Spiel weniger absolviert und könnte bei einem Sieg zum Spitzenreiter aufschließen.

Gegen den Bergischen HC gehen die Essener als Favorit in die Begegnung. Die Gäste aus Solingen liegen ohne einen Punktgewinn am Tabellenende. Tusem-Trainer Lukas Ellwanger erwartet dennoch keinen Selbstläufer: „Der BHC ist erheblich stärker als es der Tabellenplatz aussagt. Die Mannschaft hatte viel Verletzungspech, steht jedoch nun wieder personell besser da. Unangenehm ist es gegen die offensive Abwehr der Gäste zu spielen, die oft mit sieben Feldspielern angreifen. Achten müssen wir in der Deckung vor allem auf Joe Ballmann.“

Dennoch nimmt der Essener Coach die Favoritenrolle an: „Im Hinblick auf die Finalrunde wollen wir uns eine gute Ausgangsposition verschaffen. Wichtig ist auch die Entwicklung des Teams. Dazu gehört, Alternativen vor allem für die Abwehr zu finden.“

Verbandsliga

Die Spielausfälle aufgrund von Corona Infektionen reißen nicht ab. Der Kettwiger SV hatte doppeltes Pech. Nachdem das Nachholspiel am Donnerstag gegen den Tabellendritten Langenfeld verschoben werden musste, reisen die Schützlinge von Spielertrainer Marvin Leisen am heutigen Samstag auch nicht zum TuS Lintorf.

Interaktiv HB Ratingen II – MTG Horst (Sa., 15.30). Rückrundenauftakt für die MTG beim Tabellennachbarn. Beide Mannschaften kämpfen noch um den Klassenerhalt. MTG-Sprecher Carsten Stepping möchte natürlich den 33:31-Hinspielerfolg wiederholen: „Ratingen ist jedoch stärker geworden und hat zuletzt in Ratingen und Wülfrath gewonnen. Fraglich bleibt auch, ob sich die Zweitvertretung durch das Regionalliga-Team verstärken kann.“

MTG-Trainer Maik Paulus hat ebenfalls großen Respekt vor den Gastgebern: „Es ist beachtlich, was sie mit ihrem Minikader leisten. Wir hoffen, dass uns wieder ein breiterer Kader zur Verfügung steht. Es werden jedoch erneut einige Spieler fehlen.“

SG Überruhr – Cronenberger TG (Sa., 18, Klapperstraße). Nach dem Corona bedingten Ausfall gegen Langenfeld hofft die SG Überruhr wieder auflaufen zu können. Die vier ausgefallenen Begegnungen nachzuholen, dürfte ein terminlicher Kraftakt werden. Das weiß auch Sprecher und Torhüter Dominik Sieberin: „Wir sind jetzt nicht wirklich im Wettkampfmodus. In den letzten zwei Monaten hatten wir lediglich ein einziges Spiel. Wir brennen darauf, wieder zwei Punkte einzufahren und werden versuchen, den Wuppertalern von Anfang an unser Spiel aufzuzwingen.“

Die Gäste liegen mit Rang Zwölf und 8:20 Punkten in der Abstiegszone. Den letzten Erfolg feierte die CTG nach einer Durstrecke im Dezember mit 29:26 gegen den ETB. Das Spiel am letzten Wochenende in Lintorf sagte das Team aus Bedenken wegen des Ansteckungsrisikos ab.

HSG Mülheim/Styrum – ETB (Sa., 19). Ein Vier-Punkte-Spiel für beide stark abstiegsbedrohte Mannschaften. Nach der deutlichen Niederlage gegen den TV Ratingen hat sich der ETB konzentriert und intensiv auf das erste Abstiegsspiel vorbereitet. Die Schwarz-Weißen liegen mit einem Punkt vor dem Schlusslicht aus Mülheim. Trainer Dirk Bril fordert einhundert Prozent Einsatzbereitschaft und Wiedergutmachung für die 22:23-Niederlage zum Saisonauftakt. Bis auf die beiden verletzten Nico Falke und Nils Grammon kann er aus dem Vollen schöpfen.

Landesliga

Die Spielabsage der Düsseldorfer Fortuna dürfte bei der DJK GW Werden kaum Ärger ausgelöst haben. Teamchef Kosta Avramidis hätte erneut mit einer Rumpfmannschaft in die Landeshauptstadt fahren müssen. 

SG Überruhr II – HSG am Hallo (Sa., 16, Klapperstraße). SGÜ-Trainer Fabian hofft nach den Spielausfällen wieder mehr Rhythmus in Trainings- und Spielbetrieb zu  bekommen: „Aufgrund der Tabellensituation steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Vor allem die Abstimmung im Angriff muss deutlich besser funktionieren. Gegen die HSG müssen wir gute Abschlusssituationen kreieren, um nicht schnelle Konter über HSG-Torwart Sebastian Risse zu bekommen. In der Abwehr haben wir meist deutlich weniger Probleme. Auch wenn Hallo starke Angriffsspieler hat.“

Nach dem verlorenen Topspiel gegen Saarn hofft HSG-Sprecher Fabian Vogel, dass die Mannschaft wieder in die Spur findet: „Gegen Überruhr wollen wir deutlich konzeptioneller auftreten, um die individuellen Stärken der Spieler besser zur Geltung zu bringen. Vor allem im Überzahlspiel gibt es noch Luft nach oben. Da treffen wir noch zu oft die falsche Entscheidung“, weiß Vogel, der am Wochenende den verhinderten Interimstrainer Simon Otten auf der Bank vertreten wird.“

TV Ratingen II – Kettwiger SV II (Sa., 17.30). Spielertrainer Alex Pütter will mit der Zweitvertretung Rang vier verteidigen. Bis auf den verletzten Riccardo Schinke kann er in der Ratinger Halle an der Schützenstraße in Bestbesetzung antreten.

HSG Velbert/Heiligenhaus – TV Cronenberg (So., 16). TVC-Coach Tim Krugmann sieht sich klar in der Außenseiter-Position: „Es ist ein weiteres Bonusspiel gegen den Tabellenzweiten, der mit zwei Punkten Rückstand auf Mülheim Saarn noch Aufstiegschancen besitzt. Voraussichtlich sind außer dem langzeitverletzten Sebastian Schroth alle Spieler an Bord.“


HSG Gerresheim – DJK Altend. 09 (Sa., 18). Ein weiteres Vier-Punkte-Spiel für die Altendorfer, die mit zwei Punkten weiterhin allein am Tabellenende liegen. Die Düsseldorfer konnten sich durch die Erfolge gegen Cronenberg und TuRa Altendorf ins unter Mittelfeld schieben.

Damen-Regionalliga

SG Überruhr – TD Lank (So., 14, Klapperstraße). Nach der vierwöchigen Winterpause beginnt für die Überruhrer Damen wieder der Kampf um den Klassenerhalt. Mit nur einem Sieg am zweiten Spieltag gegen Gelpe/Strombach und der Punkteteilung zum Jahresausklang beim HC Weiden liegt das Team von der Ruhrhalbinsel auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Mit dem Rückrundenstart verabschiedet sich auch Trainer Jonathan Fricke von „seinen“ Damen und der Klapperstraße. Der Ingenieur der Verfahrenstechnik tritt am 1. Februar eine Tätigkeit in Wien an und reist bereits am kommenden Montag in die österreichische Hauptstadt. Natürlich auch mit einem weinenden Auge: „Es fällt mir sehr schwer, die Mannschaft nach rund 18 Monaten während der Saison zu verlassen. Es hat mir großen Spaß gemacht. Leider hat durch die Pandemie ein normales Vereinsleben nicht stattgefunden. Die vergangene Saison wurde bereits nach drei Spieltagen abgebrochen.“

Seine Nachfolge tritt erneut Sinje Weisz an, die im Dezember 2019 nach dem Rücktritt von Sonja Fischer bereits als Spielertrainerin einsprang.

Dass er ausgerechnet seinen Abschied mit einer voraussichtlichen Niederlage gegen den Top-Favoriten geben muss, dürfte die Stimmung des 25-Jährigen  nicht heben: „Lank steht mit 14:0 Punkten an der Tabellenspitze und ist auf jeder Position stark besetzt. Die knappen Ergebnisse gegen Köln, Weiden und Strombach haben jedoch gezeigt, dass die Mannschaft auch schlagbar ist.“

Das Hinspiel zum Saisonauftakt spricht jedoch eine andere Sprache. Die SGÜ kassierte in Lank eine 18:30-Niederlage.

Personell haben die SGÜ-Damen einige Schwierigkeiten: Anna Küper, Jacqueline Sorg, Leona Karpowitz und Carina Thomas fallen aus. Dafür kommen einige A-Jugendliche und die reaktivierte Ragna Werner in den Kader.

Handball Verbandsliga

Verbandsliga

Es war für die Essener Verbandsligisten ein Wochenende und ein Saisonauftakt mit Seltenheitswert: 8:0 Punkte und das Duo SG Überruhr und Kettwiger SV durch die hohen Siege an der Tabellenspitze. 


Kettwiger SV – TuS Lintorf 35:28 (17:8). 

Ein überrauschend deutlicher Erfolg und eine Wiedergutmachung für die Niederlagen in den letzten fünf Spielen gegen den vermeintlichen Meisterschaftsanwärter.

Das Trainer-Gespann Marvin Leisen/Niclas Orlowski startete mit druckvollen Angriffen, einer überragenden Deckung und einem souveränen Florian Kundt im Tor. Über 6:1 und 10:4 (15.), sah zur Pause alles nach einer Vorentscheidung aus. 

Der Kettwiger Sturmlauf kam nur kurzzeitig ins Stocken, als Florian Kundt verletzt ausschied. Sven Eumann, Torhüter der Zweiten, glänzte nach kurzer Eingewöhnung allerdings ebenfalls mit überragenden Paraden. Spätestes beim 28.20 durch Lennart Möller war in der 51. Minute die Entscheidung gefallen. 

Einen überzeugenden Einstand gaben die beiden Neuzugänge Jan Schiffmann (6) und Timo Kohl (4), die insgesamt zehn Treffer erzielten. 

Weiter für den KSV: Möller (6), Hündgen, Leisen (je 4), Röckmann (3), Pfeiffer, Heiderich, Bing (je 2), Kaesler, Ghesla. 

Cronenberger TG – SG Überruhr 22:35 (8:15). 

Ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg der SG Überruhr, die damit ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. 
Eine konzentrierte Deckung, schnelles Umschaltspiel und sichere Abschlüsse brachten nach sieben Minuten die 7:1-Führung. Kreisläufer und Innenblockspieler Lars Kürten, der im ersten Durchgang mit einer Trefferquote von 100% glänzte und auch in der zweiten Halbzeit nur einen Fehlwurf hatte, resümierte nach dem Spiel: „Wir haben aus einer soliden Defensive immer wieder zu schnellen und einfachen Toren gefunden. Das war gerade in der ersten Halbzeit der Grundstein für den Sieg.“

Sebastian Vogel/Tim Reinhardt dürften mit dem Gesehenen größtenteils zufrieden sein. So konnte das Trainer-Duo jeden Spieler einsetzen und ihm dadurch einen guten Start in die Saison ermöglichen. Ob Neuzugang Sebastian Mund mit seinen ersten Toren, Nachwuchstorwart Alex Kuklok mit den ersten gehaltenen Bällen oder Tom van der Heuvel mit dem ersten verwandelten Siebenmeter – jeder Spieler war am Samstagabend in der Wuppertaler Küllenhahn-Sporthalle in der Lage, seinen Anteil zum Sieg beizutragen. 
„Wir haben über 45 Minuten eine richtig gute Abwehr gestellt und kamen so immer wieder zu leichten Toren“, bilanzierte Tim Reinhardt nach Spielende.

ETB – HSG Mülheim/Styrum 23:22 (15:13). Ein erfreulicher Einstand für den ETB, der nach dem 0:1 nicht mehr in Rückstand geriet. Das Team des Trainerduos Dirk Bril/Dzavid Karalic konnte sich in dem engen Spiel jedoch nie ausreichend absetzen. Entscheidend für die Erfolg war die 

starke Deckung, in der sich besonders Neuzugang Nils Kauer Bestnoten verdiente. Außenspieler Matthias Kuth zog ein positives Fazit: „Aufgrund  
der ausgeglicheneren Mannschaftsleistung und der besseren Bank war der Sieg verdient. Ein tolles Gefühl, wieder vor einer gut gefüllten Tribüne in der heimischen Helmholtz-Halle spielen zu können.“
Tore ETB: Dressler, Schulze (je 5), Simon, Ulrich (je 3), Falke, Kuth, Vogt (je 2), Offermann.

MTG Horst – Interaktiv HB II 33:31 (15:13). Für den TG-Sprecher Carsten Stepping war es ein glücklicher, aber verdienter Sieg gegen einen starken Gegner auf hohem Niveau: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben nach 10 Minuten 5:2 geführt.“

Die Ratinger ließen sich jedoch nicht abschütteln, gingen in der 44. Minute erstmals mit 23:22 in Führung und lagen bis zur 57. Minute mit 31:30 vorn. Die MTG behielt die Nerven und drehte mit einem 3:0-Lauf noch die Begegnung. 

Ein Sonderlob von Trainer Maik Paulus ging an Paul Griese, Jan Bergander und Felix Bajorat, die 27 der 33 Tore erzielten. 

Tore MTG: P. Griese (11), Bergander (9),Bajorat (7), Anhalt (3), T. Griese (2), Kurowski. Dieter Meier

Sommerrunde der Handballjugend

Corona hat unseren lieben Handballsport nun schon seit über einem halben Jahr fest im Griff. Dies ist besonders für die Kinder und Jugendlichen ein sportfreier Zeitraum, den wir nicht so leicht wieder aufholen können, denn wir wissen nicht, wann und wie es weitergeht. 

Der HK Essen möchte deshalb, da die Inzidenzzahlen sinken, die Kinder und Jugendmannschaften wieder auf die Platte, sprich in die Halle holen. Wir werden uns natürlich strengstens an die Vorgaben des RKI und der Stadt als Modellregion halten und auch Corona-Tests  und andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Der HKE plant, sobald wie möglich , Spiele (Pokal o.a.) durchzuführen. Wenn es die entsprechenden Gremien und Zahlen zulassen, wollen wir noch vor den Sommerferien damit anfangen. Geplant ist auch, bei Bedarf, in den Sommerferien eine Spielrunde anzubieten. Hauptsache alle jugendlichen Sportlerinnen und Sportler bleiben dem Handball treu. 

Gebt unserem Jungenwart Eugen Feldhoff bitte bis zum 23.05.2021 eine Rückmeldung, ob Interesse besteht und  welche Mannschaft ihr melden wollt. Erst dann können wir vom HKE in die weitere Planung gehen. Wir werden euch zeitnah alle weiteren Informationen zukommen lassen.  

VereinmA.mBmC.DEwA.wB.wC.
Tusem Essen        
SC Phönix Essen        
SG Überruhr        
TV Cronenberg        
Essener Tbd. SW        
DJK Altendorf 09        
Kettwiger Sportverein 70/86        
DJK Grün Weiß Werden        
SuS Essen-Haarzopf        
DJK Winfried Huttrop        
Märkische TG Horst        
SG 1 Burgaltendorf/Kupferdreh        
SG TuRa Altendorf        
HSG Am Hallo Essen        

In Erwartung einer positiven Nachricht verbleiben wir mit sportlichen Grüßen.

Die Handballgemeinde trauert um Heinz Dressler

Kurz nach seinem 71. Geburtstag verstarb der langjährige Abteilungsleiter der Handballabteilung der DJK GW Werden. Heinz Dressler begleitete und förderte über Jahrzehnte hinweg Kinder und Jugendliche sowohl als Lehrer an einer Gesamtschule als auch in seiner Eigenschaft als Vereins-Sportler.

Die Liebe zum Handball entdeckte Heinz Dressler 1964, als er es nach einem Beinbruch beim Straßenfußball einmal mit dem Handball versuchte. Er trat dem VfL Hüls bei, weil er in der Nähe wohnte. Immer sehr sportlich, spielte er auch weiter Fußball und Basketball und war als Mehrkämpfer in der Leichtathletik unterwegs. Der Handball blieb aber immer seine Priorität, so dass er nach dem Studienbeginn 1970 in Marburg den 3. Platz bei den Hochschulmeisterschaften feiern konnte. Durch den Wechsel nach Essen, seinem neuen Studienort, trat er dem ESV 99/06 bei und verließ endgültig den VfL Hüls. In dieser Zeit hätte er mit dem SC Phönix auch in der Bundesliga spielen können, entschied sich aber bewusst dagegen. Nach 3 Jahren beim ETB kam er nach Studienabschluss und Heirat nach Werden, wo er 1978 Trainer wurde.

Als Fachbereichsleiter Sport an der Gesamtschule Bockmühle stark eingespannt, konnte er mit der Schülermannschaft die NRW-Meisterschaft gewinnen. Später, in seiner Zeit an der Gesamtschule Süd, schaffte er es mit der von ihm betreuten Schülerfußball-Mannschaft bis in die Endrunde nach Berlin.

Sein Engagement für seine Schüler hielt ihn nicht ab, seinem Verein GW Werden viel Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Nach den ersten 10 Jahren, in denen er als Spielertrainer, aber auch als Trainer verschiedener Mannschaften aktiv war, wurde er 1988 Abteilungsleiter der Handballer und übernahm in Doppelfunktion den Vorsitz des Gesamtvereins. Ab 1990 war Heinz Dressler auch Schiedsrichter des Handballkreises. Gleichzeitig betreute er 15 Jahre lang die Handball-Lehrermannschaft der Stadt Essen und organisierte 10 Jahre lang das Stadtwaldfest.

“Ob im Beruf oder im Handball, Heinz Dressler hat vielen Menschen/Schülern geholfen und diese geprägt. Absolut aufrecht und ehrlich, sehr gesellig und kommunikativ”, diese Aussage von Sohn Lars charakterisiert genau seinen Vater.

Handball- Kreismeister der Jugend

Mit der Ermittlung der Jugend-Kreismeister fand die Saison im Essener Handball für die 88 Nachwuchs-Mannschaften ebenfalls vorzeitig ihren Abschluss. Die Berechnung erfolgte auch nach der vom DHB-Bundesrat beschlossenen Quotienten-Regelung.

Kreis-Jugendwart Hans Zilles, musste jedoch die vorgesehenen Ehrungen für das bereits abgesagte Final 4 Mitte Mai verschieben: „Wir werden die Urkunden und Medaillen den neuen Titelträgern zu gegebener Zeit zukommen lassen.“

Die DJK Winfried Huttrop kann mit dem starken Nachwuchs optimistisch in die Zukunft schauen. Die A-Jugend verpasste in der Saison mit Rang drei hinter Mülheim-Saarn und der HSG VeRuKa nur knapp den Oberliga-Aufstieg, belohnte sich aber mit der Kreismeisterschaft. Jugendwart Benedikt Kaninski war dennoch zufrieden: „Die Mannschaft hat sich spielerisch und menschlich enorm weiter entwickelt. In der nächsten Saison soll der Sprung in die Oberliga gelingen und der Übergang in die Seniorenteams weitergehen.“

Mit vier Titeln wiederholte der ETB seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Neben der männlichen B- und der gemischten D-Jugend feierte Jugendwart Matthias Kuth mit dem weiblichen B- und D-Nachwuchs die Meisterschaft: „Als Besonders erfolgreich erwies sich dabei die Ausweitung der Kooperation im Bereich der B-Mädchen.  Während die B1 Oberligaluft schnuppern durfte, wurde die B2 guter Zweiter im Kreis Rhein-Ruhr und damit beste Essener Mannschaft. Ohne Punktverlust gegen die Essener Konkurrenten blieb die männliche B-Jugend, die ebenfalls im Kreis Rhein-Ruhr spielte.“

Matthias Kuth, Mitglied des Verbandsliga-Teams, sieht sich durch die intensive Nachwuchsarbeit des ETB bestätigt: „Wenngleich sich im Jugendbereich natürlich nicht alles um Titel dreht, nehmen wir die Erfolge der letzten Jahre gerne an und hoffen, diese Entwicklung weiter fortführen zu können.“


 


Hans Zilles, in Personalunion auch Jugendwart des SuS Haarzopf sorgte mit drei Titeln  in den jüngeren Jahrgängen der Mädchen für den möglichen Nachwuchs beim Aufbau einer Damenmannschaft: „Unser Ziel ist es, in zwei bis drei Jahren wieder ein Team stellen zu können.“

Die Kreismeister (männlich): A:   DJK Winfried Huttrop, B: ETB Schwarz Weiß, C: MTG Horst.

Weiblich: A: SC Phönix; B: ETB Schwarz Weiß II, C: SuS Haarzopf, D: ETB und SuS Haarzopf da das Entscheidungsspiel ausfiel, E: SuS Haarzopf.

Gemischt: D:   ETB Schwarz Weiß, E: Tusem.  Dieter Meier

BU

Die A-Jugend der DJK Winfried Huttrop sicherte sich die Kreismeisterschaft und macht in der kommenden Meisterschaftsrunde einen neuen Anlauf in Richtung Oberliga.

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