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Handball- Kreismeister der Jugend

Mit der Ermittlung der Jugend-Kreismeister fand die Saison im Essener Handball für die 88 Nachwuchs-Mannschaften ebenfalls vorzeitig ihren Abschluss. Die Berechnung erfolgte auch nach der vom DHB-Bundesrat beschlossenen Quotienten-Regelung.

Kreis-Jugendwart Hans Zilles, musste jedoch die vorgesehenen Ehrungen für das bereits abgesagte Final 4 Mitte Mai verschieben: „Wir werden die Urkunden und Medaillen den neuen Titelträgern zu gegebener Zeit zukommen lassen.“

Die DJK Winfried Huttrop kann mit dem starken Nachwuchs optimistisch in die Zukunft schauen. Die A-Jugend verpasste in der Saison mit Rang drei hinter Mülheim-Saarn und der HSG VeRuKa nur knapp den Oberliga-Aufstieg, belohnte sich aber mit der Kreismeisterschaft. Jugendwart Benedikt Kaninski war dennoch zufrieden: „Die Mannschaft hat sich spielerisch und menschlich enorm weiter entwickelt. In der nächsten Saison soll der Sprung in die Oberliga gelingen und der Übergang in die Seniorenteams weitergehen.“

Mit vier Titeln wiederholte der ETB seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Neben der männlichen B- und der gemischten D-Jugend feierte Jugendwart Matthias Kuth mit dem weiblichen B- und D-Nachwuchs die Meisterschaft: „Als Besonders erfolgreich erwies sich dabei die Ausweitung der Kooperation im Bereich der B-Mädchen.  Während die B1 Oberligaluft schnuppern durfte, wurde die B2 guter Zweiter im Kreis Rhein-Ruhr und damit beste Essener Mannschaft. Ohne Punktverlust gegen die Essener Konkurrenten blieb die männliche B-Jugend, die ebenfalls im Kreis Rhein-Ruhr spielte.“

Matthias Kuth, Mitglied des Verbandsliga-Teams, sieht sich durch die intensive Nachwuchsarbeit des ETB bestätigt: „Wenngleich sich im Jugendbereich natürlich nicht alles um Titel dreht, nehmen wir die Erfolge der letzten Jahre gerne an und hoffen, diese Entwicklung weiter fortführen zu können.“


 


Hans Zilles, in Personalunion auch Jugendwart des SuS Haarzopf sorgte mit drei Titeln  in den jüngeren Jahrgängen der Mädchen für den möglichen Nachwuchs beim Aufbau einer Damenmannschaft: „Unser Ziel ist es, in zwei bis drei Jahren wieder ein Team stellen zu können.“

Die Kreismeister (männlich): A:   DJK Winfried Huttrop, B: ETB Schwarz Weiß, C: MTG Horst.

Weiblich: A: SC Phönix; B: ETB Schwarz Weiß II, C: SuS Haarzopf, D: ETB und SuS Haarzopf da das Entscheidungsspiel ausfiel, E: SuS Haarzopf.

Gemischt: D:   ETB Schwarz Weiß, E: Tusem.  Dieter Meier

BU

Die A-Jugend der DJK Winfried Huttrop sicherte sich die Kreismeisterschaft und macht in der kommenden Meisterschaftsrunde einen neuen Anlauf in Richtung Oberliga.

Mit großer Trauer, Betroffenheit und Fassungslosigkeit mussten wir erfahren, dass unser langjähriges Mitglied und Spieler unser Landesligamannschaft

Julian Müller

im Alter von 23 Jahren plötzlich und unerwartet durch einen tragischen Unglücksfall bereits am 21. Dezember 2019, verstorben ist.

Julian wurde bereits am 12.Juni 1997 mit knapp einem Jahr, Mitglied in unserer Handballabteilung. Nach aktiven Jahren in den Jugendmannschaften, spielte Julian in den letzten Jahren aktiv in unser Landesligamannschaft mit und führte zuletzt die Torschützenliste dieser Mannschaft mit an.

Julian war nicht nur ein Spieler der zweiten Mannschaft. Er war über Jahre ein ehrlicher, zuverlässiger und hilfsbereiter Weggefährte, der sich mit vollem Einsatz dem kompletten Kettwiger Handball Verein hingab.

Wir verabschieden uns von Julian Müller mit großer Dankbarkeit.

In den Gedanken und Erinnerungen derer, die ihn kannten,

wird Julian Müller noch lange weiterleben.

Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Kettwiger Sportverein 70/86 e.V.

Handballabteilung

100 Jahre SC Phönix Essen

Der SC Phönix kann auf ein Jahrhundert sportlicher Aktivitäten zurückblicken. Einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr ist der Handballtag am Sonntag in der Raumerhalle mit dem Topspiel um 17 Uhr zwischen dem SC Phönix und dem Zweitligisten Tusem. Es dürfte eher ein ungleicher freundschaftlicher Vergleich werden, da sich das Leistungspotential in den letzten Jahrzehnten von Frohnhausen deutlich in Richtung Margarethenhöhe verschoben hat. Während sich der SCP in der Bezirksliga als aktueller Tabellensechster mit der HSG Hallo, Winfried Huttrop oder der MTG Horst II messen muss, besitzt das Team von Trainer Jaron Siewert auf Rang drei der zweiten Bundesliga weiterhin noch Chancen auf die Meisterschaft.

Gegründet wurde der Verein 1920 unter dem Namen SC Adler Essen-West auf Initiative einer Gruppe junger Männer, die regelmäßig auf dem Rüdesheimer Platz Fußball spielte. Vier Jahre später traten die Adler als SC Phönix Essen dem Westdeutschen Spielverband bei. Namensgeber war allerdings nicht der mythische Vogel sondern die Phönix-Brauerei, die spätere Stern Brauerei.

1933 wurde die Handballabteilung gegründet, die den Club in den 70er Jahren durch Walter Rietze oder Alfred Sakowski zu einer festen Größe in der nationalen Sportszene machten. Der Abteilungsvorsitzende Walter Rietze war es auch, der mit der Verpflichtung des dreimaligen rumänischen Weltmeisters Petre Ivanescu als Spielertrainer die Initialzündung für den Höhenflug gab. Nachdem die Frohnhauser im ersten Jahr knapp am TV Oppum scheiterten, stiegen sie 1969 durch einen Sieg über Hildesheim in die Hallenhandball-Bundesliga auf.

 Der Boom mobilisierte auch die Zuschauer. 6000 begeisterte Besucher in den Heimspielen machten die Grugahalle zu einer Festung, an der sich auch die Top-Clubs wie der VfL Gummersbach oder der THW Kiel die Zähne ausbissen.

Nachfolger von Ivanescu, der später zum Tusem, wechselte,  wurde Vlado Stenzel. Die jugoslawische Nationalmannschaft führte er als Trainer 1972 zu olympischem Gold. Zwei Jahre später  gewann er  mit dem deutschen Team die Weltmeisterschaft. Weniger erfolgreich war der „Magier“ allerdings in Frohnausen. In zwei Spielzeiten der Bundesliga Nord landete er nur im Tabellen-Mittelfeld.

Das Jubiläumsjahr wird ausgiebig gefeiert: Den Auftakt (9.30) macht der Handballtag am Sonntag mit verschiedenen Jugendmannschaften sowie einem Spiel der Damen gegen den Regionalligisten SG Überruhr. Zum Spiel der Herren werden einige ehemalige Bundesligaspieler erwartet (u.a. Heinz Oberscheidt, Horst Weise, Ulli Eikermann). Eintritt: Erwachsene 8,00 Euro, Kinder 5,00 Euro. Ein Euro je Karte wird an „Lichtblicke“ gespendet,  die Aktion von Radio Essen.

Im März treffen sich die „Ehemaligen“, die vor 50 Jahren den Aufstieg in die Bundesliga aufstiegen.  

Heinz Oberscheidt versetzt Heiner Brand

Das Team des SC Phönix Ende der 80er: Manager H. Oberscheidt, H. Wiedemann, T. Schäfer, T. Sudheimer, C. Kallenberg, M. Schneider, U.Hark, Vorsitzender R. Sudheimer (h.v.l.). E. .G. Bednarz, D.Gurtner, Trainer D. Hünten, W. Haberle, S. Reissenberger, R. Gangelhoff, D.Hinz (v.v.l.).

DHB-Ehrennadel für Heinz Volkhausen

Heinz Volkhausen (Foto) darf sich über eine außergewöhnliche Ehrung freuen. Der ehemalige Vorsitzende des Handball-Kreises (1991-2007) erhielt als dritter Essener überhaupt die silberne Ehrennadel des Deutschen Handballbundes. Vor Jahrzehnten wurde die Ehre dem ehemaligen Tusem-Chef Klaus Schorn sowie Kreis-Pressewart Dieter Meier zuteil. 2010 wurde Heinz Volkhausen zum Vizepräsidenten des Westdeutschen Handball-Verbandes (WHV) gewählt. Als Vorsitzender der Kommission „Leistungssport im WHV“ war er verantwortlich für die Ausbildung und Förderung der Jugendlichen bis hin zu den jeweiligen Nationalkadern. Nach seinem Ausscheiden wurde Volkhausen Ehrenmitglied im WHV. Der im positiven Sinn „Handball-Verrückte“ erlebte seine aktive Zeit beim RSV Mülheim, SC Phönix und TV Eintracht Frohnhausen. Von 1974 bis 2011 fungierte er als Verbandsschiedsrichter und Kampfrichter der 2. Bundes-/Regionalliga.

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