Regionalliga

Tusem II – BTB Aachen (17, Margarethenhöhe). Mit den letzten drei Spielen geht die Regionalliga in die entscheidende Phase. Um den Aufstieg kämpfen noch der MTV Rheinwacht Dinslaken (36:10 Punkte) und die SG Ratingen (34:12). Abstiegsgefährdet sind fünf Mannschaften. Neben dem Schlusslicht Adler Königshof (13:33) sind nach die Wölfe Nordrhein (14:32), VfB Homberg (16:30), TV Rheinbach (17:29) und die HSG Siebengebirge (17:27) gefährdet.

Tusem-Trainer Nelson Weisz ist mit seiner Bilanz zufrieden: „Die erfolgreiche Rückrunde hat uns mittlerweile aufgrund des direkten Vergleichs auf Platz drei gebracht. Den wollen wir jetzt auch bis zum Saisonende zu halten. Mit Aachen kommt  ein schwerer Gegner nach Essen. Der  Aufsteiger hat sich mit Simon Breuer und Carsten Jacobs gut verstärkt und befindet sich nach einer erfolgreichen Saison auf Rang fünf.  Am vergangenen Wochenende  am DHB-Amateur-Pokalfinal im Rahmen des Rewe-Final-Fours Teil genommen und denkbar knapp im 7-Meter-Werfen verloren.

Der Essener Coach erwartet eine komplett andere Aufgabe als am vergangenen Wochenende in Rheinbach: „Die Gäste agieren mit einer offensiven und sehr unangenehm zu spielenden 3:2:1-Deckung. In der Offensive wird das Spiel vom erfahrenen Simon Breuer gesteuert. Wir wollen uns natürlich für die 25:30-Hinspielniederlage revanchieren. „

Nach der kurzen Osterpause kann die Essener Zweitvertretung den Meisterschaftskampf maßgeblich beeinflussen. Nach dem Auftritt beim Spitzenreiter Dinslaken kommt die SG Ratingen auf die Margarethenhöhe.

Verbandsliga

MTG Horst – Cronenberger TG (Sa., 18.30, Gymn. Kettwig). MTG-Sprecher Carsten Stepping peilt weiterhin Rang zwei in der Endabrechnung an: „Gegen die Wuppertaler haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Nach den letzten Erfolgen besitzen wir wieder das nötige Selbstvertrauen. Leicht wird es allerdings sicher nicht werden, denn die Cronenberger stecken noch im Abstiegskampf und werden entsprechend motiviert sein. Daniel van den Boom möchte sich jedoch bestmöglich von der Trainerbank verabschieden, so dass nur ein Sieg zählt.“ Mit der Ausnahme von Fabian Hoffmann,  ist der Kader aber komplett.

HSG Bergische Panther II – Kettwiger SV (So., 17). Kreisläufer Lars Pfeiffer ist mit der Rückrunde eigentlich sehr zufrieden: „Eigentlich, denn wir  haben es nicht geschafft,  gegen die Topt-Teams Punkte zu holen. Das wollen wir  gegen den Tabellendritten ein wenig gerade rücken. Das Hinspiel haben wir klar gewonnen.“ Der Kettwiger Kader ist jedoch dezimiert..

Landesliga

ETB – HSG Neuss/Düsseldorf  III (18, Helmholtz Gymn.). Einfache Rechnung von Matthias Kuth: „Nach der verpassten Vorentscheidung durch die Niederlage in Uerdingen, müssen wir die letzten drei Spiele gewinnen, um aufzusteigen.Wir haben in Uerdingen über weite Strecken vieles richtig gemacht, leider in der Schlussphase keine Mittel mehr gefunden. Dennoch lässt sich darauf aufbauen. Gegen die Neusser, die personell eine Wundertüte sind, mussten wir im Hinspiel richtig kämpfen. Ein Selbstläufer ist auch diesmal nicht zu erwarten.“ Es fehlen nur die Langzeitverletzten Böse und Mauschewski.

SG TuRa/Altendorf – Kettwiger SV II (Sa., 18, Bockmühle). Bei den Altendorfern  scheint sich die personelle Situation zu entspannen. Co-Trainer Dirk Grzeganek hofft auf den Rückkehr von zwei oder drei der verletzten Spieler. Sollte es nicht klappen, werden wir den Kader wieder durch die „Zweite“ und die A-Jugend auffüllen. Der Punktgewinn in Neuss war für unsere Motivation sehr wichtig.

Der KSV-Sprecher Marvin Scheid warnt vor dem  kompakten Deckungsverbund und den schnelle Gegenstöße bekannt der Gastgeber. Die müssen wir sofort unterbinden. Wir haben uns  in der Trainingswoche vor allem auf die Abwehrarbeit und eine bessere Chancenverwertung konzentriert.“

SuS Haarzopf – DJK GW Werden (Sa., 18.30, Goethe Gymn.). Für beide Mannschaften ist die Saison gelaufen. Haarzopf steht als Absteiger fest. Die durch Verletzungen stark geschwächten Grün-Weißen müssen sich mit einem Platz im Mittelfeld abfinden. GWW-Teamchef Kosta Avramidis hofft auf ein lockeres Derby: „Spiele gegen Haarzopf waren aber bisher immer hart umkämpft.“

 TV Cronenberg – DJK Altendorf 09 (Sa., 17, Raumerstr.). In dem Prestigeduell der Tabellennachbarn könnten die Altendorfer den TV Cronenberg auf Rang sechs ablösen. Die Erfolgsserie von 11:1-Punkten aus den letzten sechs Spielen spricht für die Gäste von der Bockmühle. Im Hinspiel trennten sich die Teams 27:27.

Verbandsliga Frauen

SG Überruhr III – VfB Homberg (Sa., 16, Klapperstr.),

TB Wülfrath II – SG Überruhr II (Sa., 17.45).

Landesliga

Bergischer HC – SG Überruhr IV (Sa., 15),

HSG SC Phönix/DJK GW Werden – Neusser HV II (Sa., 14, Im Löwental),

ETB – LTV Wuppertal (16, Helmholtz Gymn.).

A-Jugend Bundesliga

Tusem – JSG NSM-Nettelstedt (So., 15, Margarethenhöhe).  Abschiedsstimmung auf der Margarethenhöhe: Alex Rubino, Yannick Wächter, Jan Bergander, Dominik Wolak, Elias Eiker, Philipp Arens und Jannik Allzeit haben die Altersgrenze erreicht und werden in der kommenden Saison nicht mehr bei der Jugend antreten können. Trainer Lars Brümmer forderte noch einmal volle Konzentration von seinem Team: „Wir wollen den Altjahrgang mit einer guten Leistung verabschieden. Allerdings ist das Spiel gegen den Tabellendritten ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Vorbereitung auf die Qualifikation für die Rückkehr in die Bundesliga. Es wäre zudem auch ein versöhnlicher Abschluss einer nicht optimalen Saison.“

Im ausgeglichen Hinspiel  unterlag der Tusem nach einer starken Leistung 25:26.

Die beginnt  zunächst auf der Ebene des Handballverbandes Niederrhein am 4./5. Mai in Aldekerk. Die zweite Runde ist für den 25./26. angesetzt. Der Sieger steigt in die Bundesliga auf. Sollte der Tusem dort scheitern, besteht in zwei weiteren Runden noch die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen.