Handball 3. Liga – Klassenerhalt-Runde. Tusem II -HG Oftersheim/Schwetzingen (Sa 20 Uhr Margarethenhöhe)

Auftakt für die Zweitvertretung des Tusem im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste aus dem Rhein-Neckar-Kreis gehen als Tabellenelfter der Gruppenphase durch die beiden Niederlagen gegen Haßloch mit der Hypothek von 0:4 Punkten in die Abstiegsrunde. Darin sieht Coach Lukas Ellwanger die Gefahr: „Oftersheim steht bereits mit dem Rücken zur Wand und wird entsprechend motiviert sein. Das Team verfügt einen groß gewachsenen Rückraum und ist sehr torgefährlich. Wir benötigen ein gutes Rückzugsverhalten, um die schnellen Gegenstöße zu unterbinden. Unsere A-Jugendlichen können wir nur dosiert einsetzen, da sie am Sonntag in Melsungen antreten müssen. Jordi Weisz und Marcel Daamen stehen mir nicht zur Verfügung.“ Das Rückspiel ist für den 9. April in der Nordstadthalle in Schwetzingen terminiert.

A-Jugend mit dünnen Polster. JSG Melsungen – Tusem (So 15:30)

Zweiter Auftritt der A-Jugend des Tusem, die nach dem 35:32 Erfolg im Hinspiel den Vorsprung im nordhessischen Melsungen in der K.o.-Runde verteidigen muss. Nachdem der Essener Nachwuchs einen Sieben-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit bringen konnte, will sich Trainer Lukas Ellwanger auf dem mageren Polster nicht ausruhen: „Um nicht in die Pokalrunde eingegliedert zu werden, müssen wir nun unsere Hausaufgaben machen. Wir werden nicht auf ‚Halten‘ sondern auf Sieg spielen. Dazu sollten wir jedoch die Schwächephasen und die technischen Fehler minimieren.“ Der Coach setzt dabei auf die hohe Abschlussqualität und die guten Torwartleistungen mit 18 Paraden aus dem Hinspiel. Ein Erfolg würde den Einzug ins Achtelfinale in einer Woche gegen den Sieger der Begegnung HSV Hamburg gegen den VfL Horneburg bedeuten.

SGÜ-Damen kassieren mal wieder Niederlage. SGÜ – TV Alderkerk II 33:38 (15:22)

Nach drei Siegen in Folge kassierten die Überruhrer Damen gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegsanwärter wieder eine Niederlage. Das Team musste mit Julia Sorg als einzige Torhüterin auskommen, da Liesa Berger Corona bedingt fehlte. Trainer Helmut Menzel war vor allem in der Offensive nicht zufrieden: „Wir wollten einem weiteren Aufstiegskandidaten ein Bein stellen. Das ist uns leider gestern nicht gelungen. Mit der Einstellung bin ich aber absolut zufrieden und zumindest die zweite Halbzeit konnten wir für uns entscheiden.“