Regionalliga

HG LTG/HTV Remscheid – Tusem II 25:24 (8:11). Die Talfahrt der Zweitvertretung des Tusem geht weiter. Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie mit 1:9 Punkten sind die Essener in Sichtweite zu den Abstiegsplätzen auf Rang zehn angekommen. Gegen den Tabellennachbarn blieb der Befreiungsschlag aus. Die Remscheider hatte den besseren Start und gingen über 4:2 (7.) mit 6:3 in der elften Minute in Führung. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gäste besser auf die HG eingestellt. Nils Homscheid und Tim Koenemann drehten mit einem 4:0-Lauf und jeweils zwei Treffern das Ergebnis zum 8:6. Der Tusem hatte weiter deutliche Vorteile und baute den Vorsprung kurz nach dem Wechsel auf 13:9 aus. Remscheid ließ sich jedoch nicht abschütteln, erzwang wieder eine ausgeglichene Partie und setzte sich nach dem 18:19 (46.) in seiner stärksten Phase auf 25:21 (58.) entscheidend ab. Die Treffer durch Niclas Schmidt, Luca Lewandowski und Jordi Weisz brachten nur noch eine Ergebniskosmetik.

 Tusem: Lohe,  Stumpf; Homscheid (3), Schmidt (4), Reidegeld (2), Daamen, Hufschmidt, Engels (1), Lewandowski (3), Kraus (3), Ingenpass, J. Weisz (1), Ingenpass (7), Sayin.

Verbandsliga

Solinger TB – Kettwiger SV 28:30

Die Kettwiger bleiben mit zwei Punkten Rückstand auf Tuchfühlung zum Tabellenführer Bergischer HC II. Nach der einwöchigen Pause kommt es am 30. November zum Topspiel im Gymnasium an der Hauptstraße.

Gegen den Liga-Primus bedarf es allerdings einer deutlichen Steigerung als beim Auftritt in Solingen. Der KSV kam nach einer schwachen Anfangsphase besser in die Partie, konnte sich gegen den Tabellen-Zwölften aber nie absetzen. „In der zweiten Halbzeit wurde es ein sehr enges und intensives Spiel. Wir haben jedoch kurz vor dem Ende nach dem Ausgleich der Solinger die Nerven behalten“, meinte Spieler Christian Röckmann.

Bergischer HC II – ETB 41:16 (22:6). Der ETB bezog die von Lars Dressler befürchtete hohe Niederlage: „Wir waren chancenlos.  Mehr als die Tatsache, dass der Gegner durch die Bank um einige Klassen besser besetzt war, schmerzte die eigene desolate Leistung in der ersten Halbzeit. Die sehr hohe Anzahl technischer Fehler und schlechter Torabschlüsse wurden von den Gastgebern gnadenlos bestraft.“

In der zweiten Halbzeit zeigte der ETB Moral und konnte ein noch größeres Debakel verhindern. „Der Bergische HC hat einfach eine für diese Klasse überragende Mannschaft, das muss man neidlos anerkennen. Enttäuschend ist auch nicht die klare Niederlage, sondern unsere eigene Leistung“, so Dressler weiter.

Tore: Vogt (7), Achatz, Jetter (je 2), Geissler, Kuth, Dressler, Ulrich,  Simon.

TV Ratingen – MTG Horst 27:27 (13:13). Das umkämpfte und emotionsgeladen Spiel  war immer ausgeglichen. Nach fünf sieglosen Begegnung mit. immer knappen Ergebnissen war es für den Trainer Maik Paulus ein Schritt in die richtige Richtung: „Es war ein verdienter Punkt. Wir konnten uns nur einmal mit 13:10 (22.) auf drei Tore absetzen. In der Schlussminute haben wir in doppelter Unterzahl 27:26 geführt, kassierten durch den herausragenden Ratinger Jan Metelmann jedoch noch den Ausgleich.“

Tore: Deckwitz (7), Reketat, Syperek, Griese (je 5); Bajorat (4); Delsing.

Landesliga

DJK VfR Mülheim Saarn – Kettwiger SV II 33:25 (15:13). Nach dem überraschenden Sieg gegen Spitzenreiter Uerdingen kassierte der KSV eine deutliche Schlappe. Die Kettwiger Zweitvertretung hatte den bessern Start und ging durch Julian Müller und Steven Schinke mit 2:0 in Führung. Nach dem 3:1 durch Pascal Müller (5.) geriet das Team von Trainer Sebastian Kessler mit 3:5 in Rückstand. Die Mülheimer waren in der Folge die bessere Mannschaft, sorgten jedoch erst in der Schlussphase beim 31:23 (57.) für die endgültige Entscheidung.

Tore: R. u. S. Schinke, P. Müller (je 6), Bach (4), J. Müller (3).

TV Cronenberg – DJK GW Werden 13:27 (5:10).  Ein unerwartet hoher Sieg für Werden. Teamchef Kostas Avramidis sah eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen: „Vor allem die Abwehr konnte sich enorm steigern. Den Grundstein für den Erfolg konnten wir bereits in den letzten zehn Minuten vor dem Wechsel legen.“

Tore Werden: Mallach (12), Shawesh (4), Rademacher (3), Clasen, Vollmer, Pfeffer, Jachens (je2).

Turnverein Ratingen II – SG TuRa Altendorf 30:32 (16:19). Nach 1:7 Punkten beendeten die Altendorfer ihre Negativserie. Die Gäste führten schnell 5:0 (5.), produzierten danach jedoch zu viele Fehler. Der TVR kam auf 6:7 heran und schaffte nach dem 9:14 Rückstand den Ausgleich zum 15:15. Ratingen lies sich auch nach dem Wechsel bis zum 26:27 (50.) nicht abschütteln.

Tore: Lutz, Ende (je 8), Glöckner (5), Hellebrand (4), Rösler (3), Wienholt (2), Griese, Siebert.

Bezirksliga

MTG Horst II – HSG am Hallo 15:30 (8:15). Die HSG Hallo führt allein mit optimalen 12:0 Punkten die Tabelle an. Mit dem Erfolg im Spitzenspiel setzte sich das Team von Trainer Oliver Wysk nach dem Sieg über die DJK Winfried Huttrop nun auch gegen einen weiteren Meisterschafts-Mitbewerber durch.

Oliver Wysk war natürlich hoch zufrieden: „Da die Gastgeber in der Nahdistanz keine Durchbruchmöglichkeiten fanden, mussten Sie zwangsweise mehr Würfe aus der Distanz nehmen. Diese Würfe  blieben entweder in der Abwehr hängen oder wurden durch einen glänzend aufgelegten Sebastian Risse im Tor entschärft. Dadurch konnte die HSG zahlreiche Tempogegenstöße laufen, die insbesondere durch den 13fachen Torschützen Fabian Schneider verwertet wurden Wir liegen daher sportlich voll im Soll, wobei wir weiterhin noch nicht 100 prozentig eingespielt sind. Unser Fokus liegt allerdings sofort wieder auf dem nächsten Meisterschaftsspiel, wo mit Landesliga-Absteiger SuS Haarzopf ein Schwergewicht der Liga wartet.

Nach einem Blitzstart lagen wir schnell mit 4:1 in Führung und bauten diese bis zur 23. Minute bereits auf 13:5 aus. Nach 40 Minuten war das Spiel beim Spielstand von 21:9 praktisch entschieden.“

Tore MTG: Frach und Kosmala (je 3), Frings, Unthan und Heiming (je 2), Hegemann, Gerling,  Groß; HSG: Schneider (13), Ait Harma (4), Vladic, Basholli und Strahlendorf (je 3), Kleinefeld (2), Müller und Potocki.

SG1 Altendorf/R – MTG Horst III  23:13 (13:9). Tore MTG: Jacob (7), R.Hegemann (3), Bärenbrinker, Marx, Stepping.

SG TuRa Altendorf II – HSG am Hallo II  26:22 (14:9). Tore TuRa: Heller (9), Kuhlmann (6), Greskaemper (5), Kuhar, Tadic (je2), Kohlmeier, Heiter.  Tore HSG: Strahlendorf, Reiners (je6), Baschand (4), Wnke, Sustersic (je2), Schult, Löffler.

 Frauen  

Regionalliga

SG Überruhr – HC Weiden 31:28 (17:13).

Ein wichtiger Sieg für die Überruhrer Damen, die mit 5:5 Punkten wieder Anschluss an das breite Mittelfeld haben. Das Team überzeugte nach dem starken Auftritt vor wenigen Tagen im Niederrhein-Pokal gegen den Drittligisten Fortuna Düsseldorf auch gegen die Gäste aus Köln.

Trainerin Sonja Fischer war vor allem mit dem kämpferischen Auftritt der Mannschaft hoch zufrieden: „Wir waren richtig gut. Haben ab der zehnten Minute Weiden in den Griff bekommen und nach dem Wechsel den Vorsprung mit großer Moral den Vorsprung über die Zeit gebracht. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Torhüterin Liesa Benger, die in den letzten vier Minuten überragend gehalten hat.“

Ein Sonderlob von Sonja Fischer ging noch an Laura Freude und Hanna Schmidt.

Amelie Polutta und Nele Lammers brachten die SGÜ nach 70 Sekunden 2:0 in Führung. Der Mittelrhein-Vertreter hielt jedoch zunächst den Anschluss, geriet jedoch nach dem 13:11 (22.) in der Endphase vor dem Wechsel mit 13:17 in Rückstand. Die Gastgeber hatten auch im zweiten Durchgang klare Vorteile und führten überwiegend mit vier Toren. Beim 30:26 (58.) war die Entscheidung endgültig gefallen.

SG Überruhr: Benger, Jaqueline Sorg; Küpper (1), Schwunk (1), R. Weisz (2), Polutta (7), Freude (6), Thomas (1), S.Weisz (2), Schmidt (6), Lammers (3), Karpowitz (2), Bruns.

 A-Jugend Bundesliga

Tusem – THW Kiel  28:39 (15:15). Riesen Enttäuschung für den Tusem. Die A-Jugend unterlag zum Abschluss der Vorrunde das entscheidende Spiel, stürzte auf Rang sechs ab und verpasste damit den Einzug in die Meisterrunde. Verbunden damit ist auch die verpasste direkte Qualifikation für die nächste Saison in der Bundesliga.

Rund 150 Zuschauer in der Halle auf der Margarethenhöhe erlebten ein intensives „Endspiel“ der beiden Konkurrenten um den begehrten Tabellenplatz vier, das mit einer Zeitstrafe für Henrik Ingenpass und der Kieler Führung durch Konstantin von Stark begann. Eine Vielzahl von Verwarnungen auf beiden Seiten und die Disqualifikationen von Henrik Haneke und Laurenz Kluth in der Schlussphase unterstrichen die Bedeutung der Partie. Kluth und Haneke (2) brachten den Tusem auch in der 3. Minute mit 3:1 in Front. Das Spiel blieb jedoch ausgeglichen. Die Gastgeber führten bis 11:10 (22.) immer mit einem Tor, liefen damit jedoch meisten einer knappen Führung der Gäste hinterher. Das änderte sich aber in der letzten 20 Minuten. Nach dem 22:20 (39.) sorgten die Gäste mit einem 8:2-Lauf zum 30:22 bereits in der 50. Minute für die Vorentscheidung und baute den Vorsprung in den Schlussminuten problemlos aus.

Enttäuschung natürlich auch bei Trainer Lars Brümmer: „Wir haben im Gegensatz zu den Kielern zu viele Großchancen nicht genutzt und sind dadurch in Rückstand geraten. Die Umstellungen auf den siebten Feldspieler oder eine offene Deckung haben auch nicht zu einem Erfolg geführt. Unnötige Zeitstrafen kamen hinzu.“

Der Tusem hat nun noch die Chance, sich über die Pokalrunde doch noch für die nächste Bundesliga-Saison zu qualifizieren. Zum Auftakt hat das Team am 1. Dezember in der Gruppe Nord die DJK SV Adler Königshof zu Gast.

Tusem: Lohe, Conrad; Homscheid (3), Reidegeld (2), Scholten (4), Hufschmidt (1), Ingenpass (2), Schenderlein (2), Büttner (4), Filthaut, Kraus (2), Haneke (5), Küpper Ventura, Kluth (3).