Tusem II will Kontakt zur Spitze halten

Handball Regionalliga

Nach drei sieglosen Spielen und 1:5 Punkten will Trainer Nelson Weisz in der Handball-Regionalliga mit Tusem Essen II zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast ist am Sonntag TSV Bonn rrh. (17 Uhr, Margarethenhöhe). „Die unglückliche Niederlage in Rheinbach haben wir aufgearbeitet. Wir müssen nun wieder punkten, um nicht weiter abzurutschen.“ Wie ausgeglichen die Liga ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Die Essener sind Vierter, liegen aber nur zwei Zähler vor dem Elften HC Weiden.

„Wichtig wird sein, dass wir besser ins Tempospiel kommen und im Positionsangriff durch viel Bewegungen ebenfalls Lösungen finden“, sagt Weisz, der auch weiß, dass TSV-Coach David Röhrig die Gegner oft mit offensiven Abwehr-Varianten vor Probleme stellt. Auch die Durchschlagskraft in der Offensive sollten die Essener möglichst verbessern.

Die Bonner liegen mit einem ausgeglichenen Punktekonto (6:6) auf dem siebten Tabellenplatz. Sie kassierten in den beiden letzten Spielen jeweils Niederlagen gegen Korschenbroich (23:32) und Aldekerk (26:30). Beim Tusem ist der Einsatz von Alex Telohe fraglich. Regionalliga Frauen

TD Lank – SG Überruhr (So., 17 Uhr). Das ist die nächste schwere Aufgabe für die SGÜ-Handballerinnen, die zuletzt nur knapp mit 21:23 dem Meisterschaftsanwärter Bonn unterlagen. SGÜ-Trainerin Sonja Fischer erwartet in Meerbusch ein Spiel auf Augenhöhe und setzt wieder auf eine stabile Abwehr.

Am vergangenen Spieltag war die Leistung der SGÜ in der ersten Halbzeit überragend. Darauf kann man aufbauen. Und Hoffnung gibt auch das Vorjahresergebnis. „Wir haben in der vergangenen Saison gegen Lank nach einer guten Leistung nur unglücklich mit einem Tor verloren“, erinnert Fischer. Während Carina Thomas wieder im Kader steht, fehlt die verletzte Anna Küpper sowie Ragna Werner (Urlaub). Die Gastgeber haben sich nach einem 24:25-Fehlstart gegen Königsdorf wieder gefangen und liegen durch die beiden Erfolge gegen St. Tönis und Straelen auf dem vierten Tabellenplatz. dimei

MTG vor dem Derby arg gebeutelt

Handball Verbandsliga

Dieter Meier

Das Derby in der Handball-Verbandsliga zwischen MTG Horst und SG Überruhr steht aus sportlicher Sicht im Mittelpunkt. Die Horster haben Heimrecht. Gespielt wird aber in deren Ausweichhalle an der Klapperstraße, wo wiederum die SGÜ zu Hause ist. Die MTG ist derzeit heimatlos, weil die Halle Wolfskuhle saniert wird.MTG Horst – SG Überruhr (So., 17.15 Uhr, Klapperstr.). MTG-Vorstandsmitglied Carsten Stepping sieht dem Stadtderby mit gemischten Gefühlen entgegen: „Unter normalen Umständen würden wir uns auf das Spiel freuen . Aber im Moment sind wir sowohl im Spielbetrieb als auch im Training personell arg gebeutelt.“ So werden am Sonntag auf jeden Fall Torwart Björn Heißenberg (als Physio beim Zweitligisten Tusem) sowie die verletzten Maximilian Hebenstreit und Moritz Fink fehlen. Ob es Hilfe aus der Zweiten geben wird, steht noch nicht fest. Der MTG stehen in SG Überruhr, TV Ratingen und TuS Lintorf nun drei schwere Spiele bevor, „in denen wir nach Möglichkeit punkten sollten, um nicht in den Abstiegskampf zu geraten“, meint Stepping.

Für den Oberliga-Absteiger Überruhr und Rückraumspieler Pierre Sieberin ist es das erste Derby seit vier Jahren. Das Team präsentierte sich zuletzt in guter Form. Weiteres Selbstvertrauen holte es sich unter der Woche im HVN-Pokal, wo man den klassenhöheren Oberligisten HSG Hiesfeld/Aldenrade mit 30:26 bezwang. „Wir haben auf einem hohem Niveau gespielt“, lobt Trainer Sebastian Vogel. Die Garanten für den Sieg seien der bundesliga-erfahrene Neuzugang Philipp Pöter und Lars Kürten gewesen, die gemeinsam 17 Tore erzielten. Die SGÜ, die sich in der Verbandsliga im oberen Drittel festsetzen möchte, hat Respekt vor dem Gegner: „Die MTG imponiert mit druckvollem Spiel und ist kompromisslos“, meint Vogel.

Altendorf 09 im Duell mit TV Cronenberg

Handball Landesliga. TuRa empfängt SGÜ II

Simon Godde empfängt mit A09 den TV Cronenberg.                                              <b>Michael Gohl</b>

Simon Godde empfängt mit A09 den TV Cronenberg. Michael Gohl

Altendorf 09 – TV Cronenberg (Sa., 18.30, Haedenkampstraße). Rechtzeitig zum Derby zeigt die Formkurve der Altendorfer nach oben. Zuletzt gab es einen Sieg gegen Gerresheim und ein Remis in Angermund. „Wir versuchen, diesen Schwung mitzunehmen“, sagt A09-Co-Trainer Thomas Brilon. „Wichtig wird sein, dass wir den gegnerischen Rückraum früh stören und die Kreise von Tobias Immel einschränken.“ TVC-Coach Lars Francke warnt: „Altendorf befindet sich im Aufwind. Für einen Sieg benötigen wir im Gegensatz zum Auftritt gegen SG Tura eine gute zweite Halbzeit und keinen Schlafwagenhandball.“ Die Rückkehr von Yannick Jacobsen sorgt für Alternativen im Rückraum.SG Tura/Altendorf – SG Überruhr II (So., 17 Uhr, Haedenkampstr.). Der Altendorfer Co-Trainer Dirk Grzeganek fordert nach zwei Niederlagen wieder einen Sieg: „Es wird gegen den Aufsteiger aber nicht einfach. Überruhr verfügt über eine junge und dynamische Mannschaft. Wir müssen vor allem den starken Rückraum in den Griff bekommen.“Kettwiger SV II – Bayer Uerdingen (Sa., 15.30 Uhr, Gymn. Kettwig). Die Kettwiger sind gegen den Spitzenreiter nur klarer Außenseiter.GW Werden – TV Angermund II (So., 17 Uhr, Löwental). Werden müsste eigentlich gegen den Tabellenzweiten Angermund unbedingt gewinnen, um nicht weiter unter Abstiegsdruck zu geraten. dimei

Tusem beim Liga-Primus

Jugendhandball A-Jugend-Bundesliga

GW Minden – Tusem (Sa., 16.30 Uhr). Mit den beiden abschließenden Spielen der Vorrunde beginnt der Endspurt in der A-Jugend-Bundesliga. Die ersten vier Teams jeder Staffel qualifizieren sich für die zwei Meisterrunden, in der die Teams für die Endrunde ermittelt werden.

In der Gruppe Nord geht es für den Tusem in erster Linie darum, Platz vier zu erreichen, der die direkte Qualifikation für die nächste Bundesliga-Saison bedeutet. Dafür müssten die Essener gegen Minden (12:2 Punkte) und Kiel (7:7) punkten. Sie besitzen als Tabellendritter (9:5) eine gute Ausgangsposition, sind aber beim Spitzenreiter in Minden nur krasser Außenseiter.

Trainer und Jugendkoordinator Lars Brümmer ist dennoch optimistisch, das Minimalziel erreichen zu können: „Wir haben alles noch selbst in der Hand. Wenn wir an die guten Abwehrleistungen der letzten Wochen anknüpfen, rechne ich mir in Minden eine Chance aus. Allerdings müssen wir auch im Angriff etwas geduldiger sein.“ dimei