Regionalliga

Tusem II – TuS 82 Opladen (So., 17, Margarethenhöhe). Gipfeltreffen auf der “Höhe”. Mit der Zweitvertretung des Tusem und dem TuS Opladen stehen sich die beiden noch ungeschlagenen Mannschaften gegenüber. Der Mittelrhein-Vertreter  liegt mit optimalen 8:0 Punkten durch die Erfolge gegen Siebengebirge, Köln-Wahn, Korschenbroich  und Aldekerk an der Tabellenspitze. Die Essener gaben ihren einzigen Punkt am vergangenen Wochenende beim 29:29 in Dinslaken ab. Die Erfolge gegen die SG Ratingen, Langenfeld und Weiden war im Vergleich zu den Gäste jedoch wesentlich knapper.

Tusem-Trainer Nelson Weisz ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Um gegen Opladen bestehen zu können, muss in jedem Fall eine deutliche.

 Leistungssteigerung her. Coach Fabrice Voigt verfügt über eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, die sich mit Eric Prützel, Hendrik Rachow und Peer Pütz gezielt verstärkt hat. Nicht mehr dabei ist jedoch der langjährige Topscorer Marius Anger, der vor der Begegnung am vergangenen Wochenende gegen Aldekerk verbschiedet wurde.

Das Prunkstück ist auf jeden Fall die Deckung. Wir müssen den Ball wieder besser laufen lassen und weniger einfache Fehler produzieren, um Lösungen gegen das Opladener Bollwerk zu finden. Mit nur 95 Gegentreffern aus den vier Spielen liegt das Team ebenfalls an der Spitze.“

Verbandsliga

ETB – Kettwiger SV (Sa., 18.30, Helmholtz Gymn.). Die Favoritenrolle liegt klar bei den ungeschlagenen Kettwigern. Der ETB-Haupttorschütze Lars Dressler freut sich dennoch das erste Derby nach 13 Jahren in der Verbandsliga: „Wir gehen als krasser Außenseiter ins Spiel, wollen aber ähnlich wie im Spiel gegen Lintorf über den Kampf ein ausgeglichenes Spiel erzwingen. Die Kettwiger haben eine sehr starke Truppe zusammen.“ Neuzugang Frederick Simon verstärkt bei seinem Debut den  Rückraum des ETB. Er debütiert  nach einem Jahr Verletzungspause ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein.

KSV-Sprecher Christian Röckmann warnt sein Team: „Wir müssen hinten kompakt stehen und den Ballgewinn erzwingen.“

MTG Horst – HSG Bergische Panther II (So. 17, Klapperstraße). Mit den Panther wartet das nächste Spitzenteam auf die Horster.  MTG-Vorstandsmitglied Carsten Stepping fordert nach der 15:27-Schlappe gegen den BHC II eine deutliche Stegerung: „Wir würden natürlich gerne vor der Herbstpause gegen die Panther etwas Zählbares mitnehmen. Gegen die starken und erfahrenen Gäste  haben wir uns in den letzten Jahren immer schwer getan. Wir hoffen, dass Ivo Syperek nach seiner Verletzung in Solingen auflaufen kann und wir mit einem breiten Kader in das Spiel gehen können.”

TuS Lintorf – SG Überruhr (Sa., 18). „Es waren in der Vergangenheit rassige Duelle, die sich die Lintorfer und die Überruhrer lieferten“, erinnert sich Pierre Sieberin.

Coach Sebastian Vogel will die Favoritenrolle nicht so recht verteilen: „Die Lintorfer sind verjüngt, haben aber mit Daniel Ziebold oder Christopher Lesch auch Routiniers im Team. Seid der Rückrunde in der vergangenen Saison hat die Mannschaft eine positive Entwicklung genommen, daher erwarte ich eine ausgeglichene Partie“.

Landesliga

SG TuRa/Altendorf – TV Angermund II (18.15, Bockmühle), Duell der Verfolger von Spitzenreiter Uerdingen. Co-Trainer Dirk Grzeganek: „  Um den Anschluss nicht zu verlieren, müssen wir unbedingt punkten.

DJK Altendorf 09 – HSG Gerresheim 04 (Sa., 18.30, Bockmühle). Die Altendorfer warten weiter noch auf den ersten Sieg. Co-Trainer Thomas Brilon fordert nach vier Niederlagen eine deutliche Leistungssteigerung.

Turnverein Ratingen II – TV Cronenberg (Sa., 19.30).  Mit Krugmann und  Freund fallen beide Kreisläufer. Sie sind jedoch auch im Innenblock nur schwer zu ersetzen. Damit ist das Improvisationstalent von Coach Lars Fracke gefragt.

DJK GW Werden – DJK VfR Mülheim Saarn (So., 17, Im Löwental). Die nächste schwere Hürde für Werden. Teamchef Kostas Avramidis  sieht sein Team erneut in der Außenseiterrolle.

TuS Lintorf II – SG Überruhr II (Sa., 20). Der Aufsteiger aus Überruhr ist nicht zuletzt durch den souveränen 30:23-Erfolg gegen den TV Cronenberg in der Landesliga angekommen. Das Team von Trainer Daniel Lichtenstein ist nach der Rückkehr von Abwehrchef Torben-B Enigk in der Defensive stabiler geworden.

HSG Mülheim – Kettwiger SV II (Sa., 19). Durch einen Sieg gegen den punktegleichen Tabellennachbarn bleibt die Kettwiger Zweitvertretung weiter auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

A-Jugend Bundesliga

Tusem – HSG Handball Lemgo (So., 15, Margarethenhöhe). Der Nachwuchs des Tusem will die Erfolgsserie fortsetzen. Nach vier Spieltagen liegt das Team ungeschlagen mit 7:1 Punkten hinter dem TSV GWD Minden auf Rang zwei. Für den Trainer Lars Brümmer, der als Minimal-Ziel aus der Vorrunde den vierten Platz und damit die direkte Qualifikation für die nächste Bundesliga-Saison anpeilt, allerdings nur eine Momentaufnahme: „Wir können keinen Punkt liegen lassen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, wie ausgeglichen die Liga ist. Lemgo ist bisher noch sieglos.liegt auf dem vorletzten Platz und wird uns keinen Millimeter schenken. Das Tabellenbild sollte für uns kein Maßstab sein.“

Der Coach hat zudem personelle Probleme. Sechs Spieler befinden sich auf einer Studienfahrt oder sind verletzt. Die Aufstellung wird damit erst kurzfristig feststehen. t